Rassismus

Ohne Heldentaten

Terror bleibt Terror, aber ein Blick in seine jüngere Geschichte zeigt: Rechte Gewalt à la NSU greift Pop-Elemente in einer neuen Weise auf

Nein zu Räumungen und Polizeigewalt!

Gerade jetzt sollten sich die Occupy-Aktivisten nicht abdrängen lassen. Sie müssen den 99 Prozent mit ihrem Beispiel zeigen, wie man zusammenfinden kann

Reaktionärer Rollback

Tabubrüche gehören von jeher zum Handwerkszeug der Popmusik. Manche wollen damit nun aber Rassismus und Homophobie schönreden. Wer das kritisiert, spürt wenig Solidarität

"Propaganda-Instrument der CSU"

Das bayerische Innenministerium startet die Internetseite "Bayern gegen Linksextremismus". Jusos, Linke und Grüne warnen vor einer Kriminalisierung antifaschistischer Gruppen

Unser Herz der Finsternis

Als bekannt wurde, dass der Täter kein Islamist sondern ein weißer Norweger ist, redete plötzlich keiner mehr von einem terroristischen Angriff auf unseren Lebensstil

Bombig

Miss.Tic stellt mit ihrer Street Art das französische Frauenbild infrage: Feministinnen feinden sie dafür an. Eine Begegnung in ihrem Pariser Atelier

Maxi Leinkauf

Gefährliche Strickmuster

In solcher Lage hat von links her Zurückhaltung noch nie geholfen: Warum wir uns Verhältnissen widersetzen müssen, für die der Fall Sarrazin nur ein Symptom ist

Wenn die Mauern stürzen

Kritik am jüdischen Staat wird weiter mit Antisemitismus verwechselt, um existenzielle Entscheidungen zu vermeiden, die im Sog des arabischen Wandels unvermeidbar sind

Ein Leben im „Legal Limbo“

Ein Gespräch mit Hein de Haas vom International Migration Institute (IMI) der Universität Oxford über Einschluss und Ausschluss in Afrika und Europa

Mit Foucault durch Neukölln

Judith Butler fordert Allianzen zwischen ethnischen und sexuellen Minderheiten. Sie selbst ist allerdings daran gescheitert

Camerons „extremistische Ideologie“

Der britische Premierminister erteilt dem staatlichen Multikulturalismus eine Absage und greift die muslimischen Gemeinschaften scharf an. Was er damit bezweckt?

Es gab nie ein leeres Land

Der Historiker Ilan Pappe spricht über seine entschiedene Abkehr von einer akademischen Karrriere in Israel sowie über die Nähe zwischen Rassismus und Biologismus

Das Gefühl, auf einem Stern zu sein

Seit fünf Jahren schon regiert der Sozialist Evo Morales. Und die Mehrheit seiner Landsleute erkennt besonders das Credo seines Amtsführung an: Mit dem Gesicht zum Volk

Die ganze Geschichte

Jasbir K. Puar über Homophobie in der Mehrheitsgesellschaft, die Türpolitik des Berliner Clubs SO36 und das, was uns die Bilder aus Abu Ghraib über Toleranz erzählen

Ein Rassist bleibt ein Rassist

Und ein ­untauglicher Begriff ein untauglicher Begriff: Der Schriftsteller Gerhard Henschel über die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“

Stimmengewirr

Kommt so ein Schülermagazin daher und fängt ganz von vorn an mit dem Dialog der Religionen und Kulturen: Heute erscheint Q-rage, die „Schule ohne Rassismus"-Zeitschrift

Profil: Schwarze

Auf manchen Dating- Webseiten suchen Männer gezielt nach schwarzen Frauen. Doch wann wird die persönliche Vorliebe zu einer Diskriminierung aufgrund der Herkunft?

Kommt der Mob zurück?

Auch wenn Beobachter die Parlamentswahl fair und frei nennen, blieben viele ethnische Usbeken dem Urnengang fern. Sie leiden noch immer unter Repressionen und Angst

Das Lernziel heißt Elite

Im ungarischen Pécs gibt es das weltweit ­einzige Gymnasium für Roma. Es soll ein Vorzeigeprojekt sein, aber Kritiker sehen darin eine andere Form der Abschottung

Der entkoffeinierte Andere

In Europa etabliert sich eine Politik, die offenen Rassismus ablehnt, um eine „angemessene“ Distanz zum Fremden zu praktizieren

Unvollendeter Übergang

Die Einheit hat Deutschland auf dem Weg zur vielfältigen Republik zunächst zurückgeworfen. Jetzt aber braucht die Vielheit eine Form

Manege frei im Zirkus Sarrazin

Bei seiner Buchvorstellung führt der Bundesbanker und Provokateur vor, wie schwierig es ist, ihn zu provozieren

Empfehlung der Woche

Liefern

Liefern

Tomer Gardi

Hardcover, gebunden

320 Seiten

25 €

Zur Empfehlung
Made in EU

Made in EU

Stephan Komandarev

Spielfilm, Sozialdrama

Bulgarien, Tschechien, Deutschland 2024

108 Minuten

Ab 19. Februar 2026 im Kino!

Zur Empfehlung
Die lieben Nachbarn! Deutschland und Österreich

Die lieben Nachbarn! Deutschland und Österreich

Vom 21. Februar bis 17. Mai 2026

Vernissage am Freitag, den 20. Februar 2026!

Galerie Stihl | Waiblingen

Zur Empfehlung