Wehrmacht
Im Mausgrau der Wehrmacht
Die Erinnerung an den 22. Juni 1941 hat mit dem heutigen Verhältnis zu Deutschland und den Deutschen scheinbar nichts mehr zu tun. Die Feindbilder haben ausgedient
Der erste Tag
Als 153 deutsche Divisionen vor 70 Jahren gegen die Sowjetunion losschlagen, soll der Gegner von Anfang an nicht nur besiegt, sondern ausgerottet werden
Der sichere Tod
Nach dem Überfall auf die Sowjetunion sollte Weißrussland systematisch ausgehungert werden. Das Programm des Massenmords hatte die NS-Ministerialbürokratie entworfen
Ein kalter Putsch
Die Bundeswehr soll künftig wieder einen Generalstabschef haben wie einst die Wehrmacht. Für Ex-Staatssekretär Wimmer ein restauratives Zeichen ausgerechnet zum 20. Juli
Die Kameras der Ufa laufen
Im September 1939 statuiert ein deutsches Kriegsgericht in Danzig ein grausames Exempel an den Verteidigern der polnischen Post. Immer mit dabei: Die Propaganda
Pardon wird nicht gegeben
Vor 70 Jahren, am 8. September 1939, beginnt vor einem deutschen Kriegsgericht der Prozess gegen die 28 Verteidiger der polnischen Post im ehemaligen Freistaat Danzig
Mit 13 Knoten
2009 jährt sich der Beginn des zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Es wäre an der Zeit, die Rolle Russlands, Frankreichs und Großbritanniens neu zu beleuchten
Den Krieg ans Licht ziehen
Russische Schüler graben nach Gefallenen des Zweiten Weltkriegs. Sie suchen auf den Schlachtfeldern von einst nach Soldaten, die bis heute als vermisst gelten
Der verleugnete Krieg
Immer mehr deutsche Soldaten sterben auf dem Schlachtfeld Afghanistan. Doch Verteidigungsminister Jung verlangt ungerührt ein Ende der Debatte um den „Kriegseinsatz“
Hungertod nach Plan
Hunderttausende Menschen starben während der Blockade Leningrads im Zweiten Weltkrieg. Ein Beispiel für die systematische deutsche Hungerpolitik gegen die sowjetische Bevölkerung
Mut zum Tabubruch
Vor 70 Jahren wurde Österreich in den deutschen NS-Staat eingegliedert. Die Rede vom "Anschluss" erlebte nach der Wiedervereinigung Deutschlands eine neue Konjunktur
Versprechen auf Zukunft
Adam Toozes Analyse der Wirtschaftspolitik im Dritten Reich
Der unheimliche Held
In der Adenauer-Zeit wurden die Widerstandskämpfer vom 20. Juli heroisiert. Mit Demokratie und Europa hatten sie aber nichts zu tun
Das schönste Jahr der Hitlerzeit
Leben im Zwielicht, Alltag zwischen Noch und Schon
Was ist so schlimm daran?
Polens neues Lustrationsgesetz und der Fall des Holocaust-Überlebenden und Philosophen Zygmunt Bauman
"Die Flucht" - besonders vor einigen Wahrheiten
Zum Echo auf einen Fernsehfilm der ARD in Publizistik und Historikerzunft
Das Lodenmantel-Geschwader marschiert noch mal
Wie die neue Bundeswehr von ihrer unbewältigten Vergangenheit eingeholt wird
Der Mut zur Rüstung
Detlev Balds Bestandsaufnahme "Unsere Bundeswehr"
Von Leistungskürzungen zur Arbeitspflicht
In seiner Vorgeschichte lassen sich historische Parallelen zwischen damals und heute finden
Prominenz auf Abwegen
Kollektivschuldthesen und Opfermythen
Auszeit fürs Hirn
Wer den "archaischen Kämpfer" als Muster hofiert, riskiert das Durchbrennen zivilisatorischer Sicherungen. Davor schützt auch die Wehrpflicht nicht
Chronik der laufenden Untergänge
Klaus Theweleit über das "Hitler-Phänomen", politischen Revisionismus, die Guido-Knopp-Ästhetik und über einen Film, den er nicht gesehen hat
Scheinheiliger Vergleich mit Kefalonia
Wie Geschichtsrevisionisten amerikanische Kriegsverbrechen instrumentalisieren
Gehorsam bis zum Verfassungsbruch
Wer sich in der Bundeswehr daran hält, kann degradiert werden, wie der Fall des Majors Florian Pfaff zeigt