Westjordanland

Geteiltes Dorf

Der Ort Barta’a im Norden des Westjordanlands gehört sowohl zu Israel als auch zu Palästina. Etliche Bewohner wissen das zu schätzen

Alle werden Israelis

Donald Trump und Benjamin Netanjahu ziehen gar nicht an einem Strang – selbst dann nicht, wenn es um die Ein-Staaten-Lösung geht

John Kerry und Benjamin Netanjahu im Gespräch.

Spät, aber nicht zu spät

Erst die UN-Resolution gegen Israels Siedlungsbau, nun die Rede von US-Außenminister Kerry. Zwei politische Paukenschläge, die auch Donald Trump gelten

Lutz Herden
Ein Foto von Mohamed Abdelaziz hängt an einer Wand. Zwei Männer sind im Vordergrund zu sehen.

Eingefroren im Wüstensand

Trotz recht geringer Erfolgsaussichten kümmern sich die Vereinten Nationen nachdrücklich um eine überfällige Entkolonialisierung

Yitzhak Rabin, Bill Clinton und Yassir Arafat im Weißen Haus.

1995: Im Visier

Vor 20 Jahren erschießt Igal Amir in Tel Aviv Regierungschef Yitzhak Rabin. Der Friedensprozess zwischen Israel und der PLO wird sich davon nicht mehr erholen

Ein Soldat mit Waffe kniet, während ein Mann einen Süßigkeitenwagen schiebt.

Krieg der Steine

Seit der Aufkündigung des Oslo-Abkommens durch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nimmt die Gewalt wieder zu. Doch die Frustration der Palästinenser ist verständlich

Quer durch den Orangenhain

„Der Kuckuck und der Esel“ will das deutsche Kino mit Gewalt verbessern, stürzt dabei aber selbst ab

Alaa teilt sein Glück

Ein junger Palästinenser bittet zum Wandern durch die Berge. Für Stunden lassen sich Wut und Trauer des Alltags vergessen

Benjamin Netanjahu mit Brille und der israelischen Flagge im Hintergrund.

Hochzeit zwecks Scheidung

Die neue Regierung wirkt wie ein Provisorium. Benjamin Netanjahu hofft weiter auf die Große Koalition mit der Arbeitspartei

Netanjahus Triumph

Israels alter Premierminister wird auch der neue sein. Der Friedensprozess im Nahen Osten ist damit so gut wie am Ende

Lutz Herden

„Das Ende der Besatzung naht“

Der israelische Friedensaktivist Jeff Halper über mögliche Koalitionen nach den Wahlen und einen Kollaps der Palästinensischen Autonomiebehörde

Völlig verstört

Wenn palästinensische Kinder und Jugendliche in den Justizapparat des israelischen Militärs geraten. Ein Bericht aus dem Bezirk Nablus

Benjamin Netanjahu in einem dunklen Anzug geht durch einen leeren Sitzungssaal.

„Man muss Grenzen festlegen“

Die Friedensforscherin Margret Johannsen über Neuwahlen in Israel und die Chancen für Mitte-Links sowie Rechts-Ultrarechts

Lutz Herden

Unter Feinden

Die Hoffnungen des Arabischen Frühlings liegen in Scherben. Und mit dem jüngsten Konflikten ist der Nahe Osten noch brutaler, unbeständiger und komplexer geworden.

„Ein Traum“

Der Architekt Thomas M. Leitersdorf hat eine der größten Siedlungen im Westjordanland gebaut. Er sagt, Politik und Stadtplanung gehen nicht immer zusammen

Hände halten die Flagge der MNLA mit den Farben Grün, Gelb, Rot und Schwarz.

Das neue Modell: Failed State

Es erinnert an eine Epidemie. Bürgerkriege, ethnische und religiöse Konflikte erfassen eine ganze Region. Staaten zerfallen, Grenzen haben nur noch statistischen Wert

Lutz Herden
Israelische Flagge mit den Fotos von drei jungen Männern, die von einer Menge getragen wird.

Das Leben der Lebenden

Die im Westjordanland entführten Jungs sind nun tot. Das Land ist geschockt und muss mit all dem weitermachen. Eine Reise in den Alltag

Menschen rennen nachts durch eine Straße mit brennenden Reifen und Rauch.

Kriegsmüdigkeit abschütteln

Was will Premier Benjamin Netanjahu erreichen, wenn er nach dem Verschwinden von drei Israelis 700.000 Palästinenser kollektiv in Haftung nimmt?

Lutz Herden

Von der Vision zur Fiktion

Die laufenden Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern stehen erneut vor dem Scheitern. Hat es noch Sinn, an einen souveränen Staat in der Westbank zu glauben?

Lutz Herden

Viel Prozess, wenig Frieden

US-Außenminister John Kerry wollte den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern in neun Monaten gelöst haben. Jetzt läuft ihm erwartungsgemäß die Zeit davon

Lutz Herden
Ein Mann putzt ein großes Porträt von Jassir Arafat mit einem Tuch. Im Hintergrund Gebäude.

Wem nützte Arafats Tod?

Wurde der einstige PLO-Führer vergiftet oder nicht? Er war zwar 2004 politisch angeschlagen, doch heute würden ihn die Palästinenser ebenso wie die Israelis brauchen

Lutz Herden

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