Zeit des Nationalsozialismus

Mann mit Brille und Bart hält Zigarette im Mundwinkel, blickt nach rechts.

Konrad Wolf 100. Geburtstag: Er kämpfte für die Rote Armee

Den Zweiten Weltkrieg erlebt er als Teenager an der Front. Seine traumatischen Erlebnisse hält er in einem Tagebuch fest – darunter, dass er vor Kriegserschöpfung seinen 18. Geburtstag vergisst. Ein Porträt des späteren Filmregisseurs

Lutz Herden
Hans und Monika Ertl mit Filmkameras vor Bäumen.

Che Guevaras Rächerin

Monika Ertl war die Tochter des Filmemachers und Ex-Nazis Hans Ertl, in Bolivien setzte sie den Freiheitskampf Che Guevaras fort. Karin Harrassers Biografie liest sich wie eine Tiefenbohrung in die Verstrickungen des 20. Jahrhundert

Erinnern und Vergessen

Seit über 100 Jahren hat die Ukraine eine wichtige Funktion im bellizistischen, antirussischen Diskurs. "Lehren aus der Geschichte" sollen gezogen werden. Dabei kann es nur eine Lehre geben. Hört mit dem Irrsinn des Krieges auf.

Frank Nonnenmacher: „Mein Onkel schwieg lange“

Frank Nonnenmacher stritt für die Anerkennung von „Asozialen“ und „Berufsverbrechern“ als NS-Opfer. 2020 ist der Bundestag dem gefolgt. Die versprochenen Finanzmittel für Entschädigung und Aufarbeitung aber sind bis heute nicht in Sicht

Für immer Bastelkind

Marcel Odenbachs Werk dreht sich seit 45 Jahren um alle Facetten der deutschen Geschichte. Jetzt lässt er sich in gleich zwei Ausstellungen über die Schulter schauen

Vier Personen stehen vor einer Ziegelwand mit zwei Fenstern, eines davon zerbrochen und vergittert.

Stella Leder: „Wir lernten die Deutschen als Opfer kennen“

Zum Jahrestag des Mauerfalls richtet sich der Blick stets auf Ost- und Westdeutschland. Die Autorin Stella Leder kennt beide Perspektiven. Sie erzählt von verfehlter Erinnerungskultur, Nazis in Ost und West – und von ihrer Stasi-Großmutter

Maxi Leinkauf

Der gute Mensch von Nanking

In der Zitadelle Spandau vertont die Komponistin Mayako Kubo das Leben eines widersprüchlichen Zeitgenossen: John Rabe war Siemens-Funktionär, Lebensretter – und Nazi

Michael Jäger
Mann im Anzug sitzt inmitten von Gemälden.

Nachtseite

Zürich hat bald das größte Museum der Schweiz. Doch die Sammlung Bührle ist heftig umstritten

Nett, charmant, Nazi

Statt Springerstiefel und Bomberjacke zeigt „Je suis Karl“ die moderne, medienaffine neue Rechte

„Ich weiß es nicht“

Ricarda Bethke ist die Tochter des Arztes und linken Politikers Richard Schmincke. Bis heute bleibt ihr der eigene Vater ein Rätsel

„Süffisant belächelt“

Welchen Picasso hätten Sie gerne? Die Kuratorin Julia Friedrich erklärt, warum er in DDR und BRD unterschiedlich bewertet wurde

Große Menschenmenge vor Fahnen mit Hakenkreuzen, eine Person läuft auf einem Feld.

„Der deutsche Rudersport ist kampfbereit!“

Der umjubelte „Deutschlandachter“ verpasste die Goldmedaille in Japan. Nun hätten die Verbände Zeit, endlich auch die trübe NS-Vergangenheit ihres Sports aufzuarbeiten

Hitlers bester Magier

Malte Herwig erzählt, wie es dem großen Illusionskünstler Kalanag gelang, seine NS-Karriere nach 1945 „wegzuzaubern“

Zeigen, was ist

Neue Graphic Novels verbinden Ästhetik und Ethik: Empfehlungen für eine antifaschistische Bibliothek

„Demokratie ist mühevoll“

Die Deutschen werden nicht gleich wieder zu Faschisten, nur weil man ihnen etwas abverlangt, sagt die Historikerin Hedwig Richter

Das Schweigen der Nazi-Enkel

Zwei Menschen mit Migrationshintergrund haben die Debatte um die deutsche Schuld neu lanciert. Einigen passt das nicht

Zerstörtes Gebäude mit Stahlträgern und Trümmern, Fenster mit zerbrochenem Glas.

Fressen und Moral

Professor Schütz geht in deutsche Filme der 1940er und nach dem Krieg ins Theater zu Brecht und Beckett

Bildungsklassiker

Wie sieht die Doppelhelix bei Zoom aus? Früher sollte der Stoff möglichst schnell in die Köpfe gehämmert werden, in Corona-Zeiten ist das schwierig. Unser Wochenlexikon

Pandemie und Protest

Wie sollten Linke, die die Corona-Politik der Regierung kritisch sehen, mit der diffusen Bewegung gegen diese Politik umgehen? Neun Thesen aus der Sozialistischen Linken

Das guckt sich weg

In der Noch- und Nachkriegszeit entstanden Hunderttausende „Behelfsheime“. Ein Fotoband verewigt die Überreste dieser Bauform, der endgültig der Abriss droht

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Noch bis zum 17. Mai 2026!

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