Interne Dokumente des Vatikan finden immer öfter den Weg zu einer Zeitung, die in Italien als links wahrgenommen wird
Die römische Tageszeitung Il Fatto Quotidiano hat vor wenigen Stunden exklusiv die Übersetzung eines in deutscher Sprache geha...>> mehr
Die Aufführung des Duos Merkozy hat nicht überzeugt; eine Theaterkritik
Das deutsche wie das französische Publikum haben in letzter Zeit oft den Auftritt seines Staatspräsidenten und seiner Kanzlerin zusehen dürfen. Seit‘ an Sei...>> mehr
Das ZDF beschert heute Abend zur besten Sendezeit eine außertourliche Wahlkampfsendung
Es ist schon reichlich komisch. Noch vor wenigen Wochen schrieben sich etliche Autoren die Finger wund, wie es um das Primat von Politik in Europa bestellt sei. Dabei...>> mehr
Mit der Entscheidung Indiens, den Rafale bevorzugen zu wollen, wäre der erste Exporterfolg dieses Flugzeugtyps markiert und gegebenenfalls ein Signal an andere Interessenten wie derzeit Brasilien und die Schweiz gesendet. Bislang sind trotz intensiver Bem...>> mehr
Im Dezember 2011 widmete Le Figaro dem Vorstandsvorsitzenden des Flugzeugherstellers, Charles Edelstenne, ein zweiseitiges Interview zum Thema „Keine Geschenke des Staates an Dassault Aviations“. Süffisant registrierte die Öffentlichkeit,...>> mehr
O Du wisenschafsgläuber Merdeister, bitte schau mal die
Geschichte der Medizin an. Ich habe es zwangsweise viele
Jahre getan und festgestellt, dass das, was heute gilt, morgen
- wenn man in grosse...
Willi Zupp, Sie reiben sich erkennbar an zwei Dingen: Zum einen -vordergründig- an der Frage, ob und inwieweit „Laien“ in der Lage sein könn(t)en, eine rationale Entscheidung zwischen verschiedenen Ansätzen zu treffen, von denen eine schlicht irrational ist. Dazu hat die Homöopathie in den letzten Jahren selbst eine ganze Industrie in Stellung gebracht, wie es der deutsche Troubadour dieses Zweiges, der Journalist Claus Fritzsche, nicht müde wird, in die Welt zu setzen. Etwa in seinem publizistischen Universum mit dem Namen „Psychophysik“ (wenn das nicht mal echte Programmatik in einem einzigen Wort ist). In der Unterabteilung „H.Blog“ renommiert Fritzsche: „Die Alternativmedizin kommt in der Wissenschaft an“. Es wäre ihr zu wünschen, erschöpfte sich die Darstellung nicht lediglich in der Aufzählung von organisatorischen Strukturen, deren heilsbringenden Effekt (einschließlich der damit einhergehenden Werbung) die „Alternativen“ für sich selbst entdeckt haben: Gesellschaften, Symposien, Journale. Wozu natürlich auch gehört, bislang gehörte Autoritäten in Zweifel zu ziehen: Das Feindbild Nr. 1, das Wissenschaftsjournal „Lancet“, wird als „Quelle für Mythen und Legenden“ bezeichnet, die persona non grata Edzard Ernst durch Harald Walach ersetzt. Auch das sei den „Alternativen“ gegönnt, jeder möchte schließlich von etwas leben. Nachdem aber eben diese „Alternativen“ genau die Strukturen aufgebaut haben wie die von ihnen so verschriene „Schulmedizin“ und freudestrahlend verkündet wird, dass die „Techniker Krankenkasse und Hanseatische Krankenkasse seit Januar 2012 die Kosten der gesamten ärztlichen Homöopathie erstatten“, fragt man sich eben als Laie: Wo ist da eigentlich die „Alternative“? Um das auf ein Beispiel, der „Pharmaindustrie“, herunter zu brechen: Madaus wurde in der größten italienischen Merger & Acquisition der italienischen Pharmageschichte dem Konzern Rottapharm einverleibt, deren Gründer Rovati folgerichtig von der Beratungsfirma Ernst & Young als „Entrepeneur des Jahres 2008“ ausgezeichnet wurde. Die Firma Heel wiederum ist heute Teil des Quandt-Imperiums via DELTON AG, deren einziger Aktionär Stefan Quandt ist. Über andere Firmen wie Boiron wurde bereits geschrieben. Das nachzuschlagen ist jedem Laien vergönnt, die Logik zu erkennen, die dahinter steckt -nämlich das Business- ebenfalls. Im Supermarkt verkauft sich ein bisschen BIO auch hervorragend. Also kommen wir zurück auf das, was eben dem Laien suggeriert wird und nicht den Tatsachen entspricht: Dass Homöopathie in der Lage sei, jenseits des Placebo-Effekts und spontanen Verläufen zu heilen, mit Mittelchen, die eben dieses „Heilen“ versprechen, ohne dass es jenseits der genannten Faktoren auch nur den Dreck unter den Fingernägeln an Beweisen gibt, dass das so ist. Nun kommt also einer daher wie Blogger Merdeister und vollzieht diesen Weg des „Laien“ nach: Von dem, der tatsächlich keine Ahnung hatte bis zu der Person, die er heute ist. Auch das kann Ihnen, Herr Zupp, nicht schmecken. Denn der Blogger beschreibt ziemlich minutiös (und einsehbar) den umgekehrten Weg, der bis dato von jenen Troubadouren à la Fritzsche (der hat mal mit so netten Dingen wie Fernheilungen durch Beten angefangen) propagiert worden ist: Der von der „Schulmedizin“ böse traktierte, bis zur definitiven Krankheit austherapierte Patient, der das „Wunder der Homöpathie“ entdeckt. Merdeister beschreibt seinen „argen Weg der Erkenntnis“, um das literarische Beispiel zu zitieren und hält dieser seltsamen Ansammlung von Mythen, schmanistischem Mummpitz und ihren Heilern ein Capricho vor: Die Karikatur von Wissenschaftsgläubigkeit im Gewand von Esoterik. Ihnen kann das nicht schmecken, weil es Ihrem erkennbaren eigenen Lebensentwurf widerspricht, vielleicht sogar Ihrer Berufswahl (angesichts der genauen Beschreibung der dafür erforderlichen Kenntnisse). Das ändert nichts daran, dass gerade mit Blick auf das, was jeder solidarisch mit Krankenkassenbeiträgen mit zu zahlen hat, die Frage nach dem, was „hilft“ neu zu stellen ist: Die Frage richtet sich nicht mehr nur an eine bereits existierende (Ärzte-, Pharma-)Lobby, sondern auch an die Neue, aber verkleidete: Die "Alternativen" Diese Blogserie hilft bei der Formulierung. e2m
Yep, Mem kam mir vor einiger Zeit unter und läßt mich seitdem nicht mehr los. Ich hätte es nur anders formuliert: Journalist ist eine Methode, um Nachrichten zu perpetuieren. Der Unterschied: Das Med...
Yep, Mem kam mir vor einiger Zeit unter und läßt mich seitdem nicht mehr los. Ich hätte es nur anders formuliert: Journalist ist eine Methode, um Nachrichten zu perpetuieren. Der Unterschied: Das Med...
Piergiorgio Odifreddi meinte vor einiger Zeit, dass das Geschrieben in der virtuellen Kommunikation dem vormals nur gesprochenen Wort entspräche. Dem kann ich einiges abgewinnen.
"Aber ich kann segeln" sind immer die berühmten letzten Worte, wenn wir jemanden von der Karpfenwand runterschleppen oder ganz freundlich beim Aufstellen von einem gekenterten Kahn behilflich sind. Um beim Thema zu bleiben: Das steht dann manchmal sogar in der lokalen Presse, samt Foto.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr