jayne

Ebenda

Blogbeiträge

16.03.2010 | 11:12 jayne

Von der Ästhetik des Schwarz-Weiß-Fernsehens

Ab und an verfolgt er mich noch, jener Albtraum vom Fernsehgerät, das sich nicht abschalten läßt - ich hatte solch ein Gerät bis weit in die siebziger Jahre hinein besessen, und die Bildröhre sollte erst entgültig verlöschen... >> mehr
10.03.2010 | 10:40 jayne

Leerstellen-Tango

Bin über eine Leerstelle gestolpert, gestern abend, als es dunkelte, und Leerstellen entwickeln bekanntlich zentrifugale Kräfte, weshalb ich kaum Schlaf finden konnte, dagegen sind die Wirkkräfte des neuen CERN-Reaktors nichts ... Leerstellen e... >> mehr
23.02.2010 | 15:13 jayne

Ein juristisches Nachspiel? - Offener Brief an Staatsanwalt Avenarius

Noch immer ist nicht abzusehen, ob Initiatoren und Beteiligten der Blockaden des Naziaufmarschs in Dresden Strafverfolgung droht. Es fehlt derzeit an eindeutigen Zeichen seitens der Staatsanwaltschaft, diese verfassungsrechtlich untersetzte Form zivilen Ungeho... >> mehr
23.02.2010 | 08:06 jayne

Prosodie der Kellergänge (Auszug)

für archinaut Der estrich mit eingeprägter rasterung, speckig wirkende oberfläche, von der farbe ausgehärteten fettes – trieben wir hier es das erste mal, oder im abstellraum, in der waschküche? Trieb das uns die kellertreppe hi... >> mehr
20.02.2010 | 16:22 jayne

Erinnerung an die Zukunft

Auf dem Portal für kritischen Journalismus "Paperbite" habe ich eben den Link zu einem Video entdeckt, das mit erschütternden Bildern aufwartet: Hunderte Minderjährige, die in einem Raum auf der griechischen Insel Lesbos interniert sind und dort... >> mehr
>> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Adieu DDR, adieu Wende

Politik | 18.03.2010 | 13:00 Lutz Herden
portrait
18.03.2010 | 16:51 SchmidtH.
In diesem Zusammenhang möchte auf einen Artikel (Chronik) im Berliner "Tagesspiegel" vom 17.12.2009 hinweisen. Darin findet sich folgende "Erinnerung": Ich zitiere: [.....]Nach einer Meinungsumfra...
portrait
18.03.2010 | 22:11 jayne
der wendekalender noch mal
Kommentar zu

Freitag Salon - Berlin und Leipzig

16.03.2010 | 21:32 Jakob Augstein
portrait
17.03.2010 | 14:46 ich
Hallo Herr Augstein, am Samstag werde ich wohl, zumindest am Abend, leider leider keine Zeit haben. Da das Thema mich aber sehr interessiert, hoffe ich dass tontechnisch mitgeschnitten wird und Magda...
portrait
17.03.2010 | 15:43 jayne
im bundestag wird gerade der aktuelle haushalt verhandelt, und in diesem zusammenhang hörte ich die glocken läuten, daß wohl mit kürzungen in bezug auf die stipendienprogramme für künstlerinnen und künstler zu rechnen ist, was die prekäre situation weiter verschärft. Zum andern wird es in den kommenden jahren mit der ausstattung der kommunen u.a. infolge von wachstumsbeschleunigungsgesetz und steuergeschenken an vermögende und wirtschaft deutlich schlechter bestellt sein - in verschiedenen städten wird schon nach praktikablen lösungen gesucht, um trotzdem die "freiwillige pflichtaufgabe kultur" wahrzunehmen: städte wie köln oder weimar erheben dafür beispielsweise touristikabgaben auf hotelübernachten, eintrittsgelder und dergleichen, andere kommunen denken über solche modelle nach ...
portrait
16.03.2010 | 22:26 jayne
"es entstehen neue elektronische höllen" und hüllen, würde ich ergänzen - sehr gern höre ich mir fernseh-hörspiele an, dämmen auch die angst, die manchmal einfach da, ohne daß man dafür einen grund benennen könnte (ich denke jetzt nicht an die höllen des mißbrauchs, sei er nun sexueller oder anderer art)
Kommentar zu

Freitag Salon - Berlin und Leipzig

16.03.2010 | 21:32 Jakob Augstein
portrait
16.03.2010 | 21:55 jayne
Der titel des freitag-salons in leipzig verspricht eigentlich mehr als Ihre darstellung hier, und ich hoffe, daß es auch dabei bleibt: "Leerstellen - der Osten, die Medien und die deutsch-deutsche Öffentlichkeit". Denn leerstellen gibt es in der widerspiegelung der realitäten (nicht nur bezogen auf ost und west) etliche, ich denke da beispielsweise an eine differenziertere auseinandersetzung mit und darstellung der ddr-geschichte in den medien, was in den jahren deutsch-deutscher jubiläen eher eine mangelerscheinung ... Wichtig finde ich es, daß klischees und gegenseitige vorurteile nicht weiter befördert werden. Wenn es nur um selbstbespiegelung im rahmen der buchmesse gehen sollte, würde ich lieber zuhause bleiben.
Kommentar zu

Von der Ästhetik des Schwarz-Weiß-Fernsehens

16.03.2010 | 11:12 jayne
portrait
16.03.2010 | 14:58 Magda
Die ersten Fernseher hatten wirklich eine Bildröhre, so groß wie eine Postkarte, 33 cm glaube ich diagonal. Ich bin als Kind damals immer in ein Lokal der Nationalen Front gegangen, dort hatten sie...
portrait
16.03.2010 | 21:33 jayne
Inge Krabbe war dabei, Helga Hahnemann und auch Lutz Stückrath, eine Urte Blankenstein, an die ich mich kaum erinnern kann. Habe folgende Beschreibung für die Tele-Bz gefunden: "Aber die ostdeutsche Offensive war damit noch nicht beendet. Am 29. November 1958 reagierte das DDR-Fernsehen auf die am 1. September des gleichen Jahres gestartete Regionalumschau des Senders Freies Berlin, die „Berliner Abendschau“, mit einer west-konterpropagandistischen Informations- und Unterhaltungssendung, die sich auch vor allem ob ihrer Parodien auf aktuelle westdeutsche Schlager bei der Bevölkerung in der DDR großer Beliebtheit erfreute, der „Tele-BZ“, die sich wöchentlich am frühen Freitagabend in einer Mischung von Kabarett, Feuilleton und Kurzreportage mit aktuellen Fragen der West-Berliner Politik auseinandersetzte. Die Westorientierung im politischen Programm des DDR-Fernsehens deckte innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes ein breites Spektrum von der aktuellen Information über die politische Diskussion und die Magazinsendung bis hin zum Kabarett ab. Die „Tele-BZ“ vereinigte die beiden wichtigsten Anliegen, die im Ziel der Programmreform lagen, nämlich die Propaganda mit der Unterhaltung, auf massenwirksame Weise. Immerhin befand sie sich ja im Konkurrenzkampf mit bundesdeutschen und Westberliner Fernsehsendungen, die ihr eine bestimmte Darbietungsweise vorgaben, die sie aufgreifen und qualitativ überbieten musste, wollte sie in der Konkurrenz bestehen."
>> mehr

Politikarena

Antworten

jayne 02.07.2009 | 15:53

Diese Art zweigeteilter Fragestellung findet sich eher bei den Mainstream-Medien, wo man zumeist eine "Kröte" mitschlucken muß, so man an der Abstimmung teilnehmen will, weshalb ich das zumeist vermeide.
"Opfer" ist ein hehres Wort, und wenn Bevölkerungsschichten bisher wirklich Opfer gebracht haben, so sind zunächst die von den "Segnungen" der AGENDA 2010 Betroffenen zu nennen, denn Opfer zu bringen bedeutet, sich im alltäglichen Leben beschränken zu müssen. Während die politischen Kreise und Wirtschaftsvertreter, die so gern über Selbstbeschränkung und Anspruchsdenken referieren, Vermögens-, Börsenumsatzsteuer oder eine wesentliche Erhöhung des Spitzensteuersatzes ablehnen - was sie abzugeben bereit sind, tut ihnen nicht weh.

Woche 25/2009 Am 16.06.2009 | 15:50 fragte Jörn Kabisch

Muss die Linkspartei koalitionsfähig werden?

jayne 19.06.2009 | 08:19

Meine Anmerkung müßte zwischen pro und contra stehen, denn ich halte diese Fragestellung für schlichtweg falsch: daß die Linke koalitionsfähig ist, hat sie schon hie und dort bewiesen, mit unterschiedlichem Geschick, weil es ja immer um Kompromisse geht, einen gemeinsamen Nenner. Wenn ich vom Programm der Linken ausgehe, das am Wochenende verabschiedet werden wird, gibt es Schnittmengen mit den Grünen (z.B. Bildungspolitik) und auch etlichen (etwas weichgekochten) Aussagen der SPD (z.B. Finanzmarktregulierung). Ja, vielleicht gäbe es ja einen Nenner, auf den sich die drei Parteien verständigen könnten, denn mit CDU oder FDP bringt man den Abschied von den neoliberalen und Sozialstaat wie das Grundgesetz aushöhlenden Praktiken nicht hin.

jayne 16.05.2009 | 08:41

Ökologisch-nachhaltiges Wirtschaften bildet immer noch die beste Alternative. Zudem darf es keine Gen-Piraterie à la Monsanto geben - die Not in der sogen. Dritten Welt bekämpft man am besten, wenn man lokale Initiativen und Kooperativen unterstützt, einheimisches Pflanzengut vor der Patentierung durch Konzerne.

>> mehr
jayne
beobachterin des (medien-) alltags
Mitglied seit:
1 Jahr 6 Wochen
Zuletzt aktiv:
18.03.2010
Status:
Bloggerin
Aktivität:
Beiträge: 46
Kommentare: 638
Mein Projekt:
Logbuch
06:51
Horst Weber hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:47
Hexogen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:47
hibou hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:43
cortolu hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:25
msuess hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
Fussballarena/Wahlkampfarena (community)
MIssbrauchsdebatte

portlet_missbrauch.png

Aktuelle Ausgabe bestellen
Freiwillige vor!

Ausgabe 11/10
18.03.2010

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 2.90 €

>> bestellen

probeabo260x120.jpg

Buch der Woche

11bdw.png

WKA_Powerradio

WKA_portlet_powerradio.png

Freitag unterstuetzt

portlet_polit_camp01.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG