jayne

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Ist die Linke am Ende?

Wochenthema | 10.05.2012 | 07:00 Jana Hensel
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11.05.2012 | 12:49 Der Querulant
Vermutlich ja. Das hat aber weniger mit Oskar Lafontaine zu tun, als Jana Hensel denkt. Denn, alle etablierten Parteien sind ähnlich undemokratisch strukturiert und haben dieselben Probleme, was die ...
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12.05.2012 | 09:32 jayne
@Der Querulant: daß sich die Linke nicht deutlich genug gegen die Agenda 2010 wandte, wie Sie schreiben, ist wohl ein Witz - gerade die Linke hat sich von Anfang an dezidiert gegen die Agenda ausgeprochen, eine ihrer Quellparteien ist zudem im Zuge der Proteste gegen die Agenda 2010 entstanden, und natürlich muß sie eine Doppelstrategie fahren: solange es nicht realisierbar ist, HARTZ IV endlich ad acta zu legen, muß man sich wenigstens dafür einsetzen, die Regelsätze für die Alg II-Empfänger deutlich zu erhöhen, dies ist unter den gegebenen politischen Umständen eher durchsetzbar als die Abschaffung der Agenda.
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Ist die Linke am Ende?

Wochenthema | 10.05.2012 | 07:00 Jana Hensel
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10.05.2012 | 19:43 jayne
ich frage mich, was die Behauptung soll, Lafontaine habe der Linken sein Programm aufgedrückt und keiner außer er und Gysi hätten in der Partei noch etwas zu sagen? Die Programmdebatte lief jedenfalls anders ab, es gab eine Vielzahl von substantiellen Änderungsanträgen, z.B. aus den ostdeutschen Landesverbänden, die Eingang ins Programm gefunden haben, die Arbeit daran war breit aufgestellt und trägt also nicht nur die Handschrift des Herrn aus dem Saarland ... Ich bin über die WASG in diese Partei gelangt, und schon zu Zeiten, als sie noch PDS hieß, war ich erstaunt über die in dieser Partei praktizierte Beteiligungskultur, die ich als integrativ erfahren habe. Die Autorin schreibt, auf all den im Moment etwas weicheren, aber umso heißer diskutierten Themenfeldern wie Familie oder Bildung tauche die Linke gar nicht auf - da muß ich mich doch wundern, gerade in Sachen Bildung z.B. sollte man mal das Bundestagsgeschehen im Auge behalten und auch, was bildungspolitisch seitens der Linken in den Ländern geschieht ...
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Ist die Linke am Ende?

Wochenthema | 10.05.2012 | 07:00 Jana Hensel
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10.05.2012 | 10:45 goedzak
"...Ramelow (...) Landesfürst..." "...ziemlich viel beige auf einmal..." "...Rachefeldzug..." "Er dachte..." Ist das der neue Sound des 'politischen' Journalismus beim Freitag? Die Krönung ist der A...
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10.05.2012 | 19:17 jayne
dieser Artikel, allein schon der Aufmacher auf der Titelseite, reiht sich ein in den Schwanengesang vom Niedergang der Linken und ist eines Blattes wie Stern oder Spiegel würdig - traurig genug, daß der Freitag als irgendwie linke Wochenzeitung in diesen Kanon mit einstimmt.
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Neue Lyrik – neue Impotenz

Kultur | 06.05.2012 | 08:00 Martin Mollnitz
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06.05.2012 | 15:30 jayne
ja, es gibt sie, diese möchtegern-dichtung, es gab sie zu allen zeiten, nur daß die schwelle, sie zu publizieren, niedriger geworden, aber dies auch nur in einem bestimmten segment von verlagen ... Und damit komme ich zu dem, was mir am beitrag pauschal geurteilt erscheint, denn der autor macht an wenigen beispielen fest, was ihn zurecht wurmt, aber parallel zu dieser unsteten produktion vorgefertigter wortware existiert sie noch, die dichtung, die mit selbstanspruch, die reflektierte, welthaltige - da lohnt sich zum beispiel der blick auf die seite des poetenladen, und es gibt eine handvoll kleiner und sehr ambitionierter verlage, wie z.b. fixpoetry, kookbooks, poetenladen, roughbooks ... Da muß man nur mal hinschauen, denn die titel findet man nicht auf den bestsellerlisten oder bei titel thesen temperamente. Insofern halte ich auch die pauschalurteile der meisten, die hier bisher abgegeben wurden, kaum für sachlich untersetzt. Wer wirklich an zeitgenössischer dichtung interessiert ist, vermag sie auch zu finden ...
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Hauptstadt der Propaganda

17.03.2012 | 11:00 countdowngauck
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18.03.2012 | 10:51 jayne
wenn man diesen darstellungen im schulmuseum folgt, so kommt man zum schluß, daß wir ddr-sozialisierten nichts anderes als arme schweine sind, defizitäre wesen, denen man erst einmal klar machen muß, was freiheit und demokratie bedeuten ...
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Hauptstadt der Propaganda

17.03.2012 | 11:00 countdowngauck
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17.03.2012 | 17:12 Magda
Meine Güte, ich habe mal eine Sendung gesehen, in der in Leipzig so eine fiktive DDR-Schulstunde vorgeführt würde. Ich habe wirklich keinen Grund, die DDR-Schule zu lieben, aber diese Art von schwarz-...
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18.03.2012 | 10:47 jayne
diese muster-schulstunden wurden auch in baden-württemberg u.a. bundesländern abgehalten - im dlf gab es darüber mal einen bericht mit hörbeispielen, und das alles befördert von der bundeszentrale für politische bildung, eine lehrerin (ost), die mit dieser lehrstunde durch die lande tingelte, prostituierte sich dafür ... Im übrigen hat man ja, was die einschlägige darstellung von ddr-geschichte betrifft, ab 2009 noch mal ordentlich aufgedreht und nachgelegt, und leute wie gauck erledigen jetzt noch den rest ...
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22.02.2012 | 19:09 jayne
finde vorliegenden Beitrag eine wunderbare Zusammenfassung, die es auf den Punkt bringt. Zur Umfrage im MDR nur soviel: laut MDR-Redaktion sei sie am 20.02. irgendwann nach 19.00h das Opfer einer Manipulation geworden, erst nach nachhaken postete die Redaktion eine entprechende Mitteilung. Sie stellt darin dar, daß bis dahin das Verhältnis zwischen Zustimmung und Ablehnung Gaucks in etwa sich die Waage gehalten habe. Aber davon ausgehend ergibt sich für mich eine ganz andere Frage, nämlich die, warum sich diese Ausgeglichenheit im Für und Wider eigentlich überhaupt nicht in der Berichterstattung des Senders auf dessen Seiten über Gaucks Nominierung und die Reaktionen im Sendebereich widerspiegelt? Was da auch gestern an Berichterstattung zu finden war, grenzt schon an kampagnenartiger Beglückung - so wird das Interview mit der Medienexpertin Prof. Gertrud Höhler betitelt: "Gaucks Geschichte beglückt die Menschen", und die Audiodatei weiter unten trägt die Überschrift: "Ein Präsident ohne Gegenstimme". Als gäbe es die im Sendegebiet nicht. Und noch mal zur Ausgewogenheit - es gibt ein knapp einminütiges Video mit dem Titel "Sachsen-Anhalter für Gauck", neun Personen werden befragt, und alle sagen ja - tendenziöser gehts kaum. Und die einminütige Umfrage von MDR-Info "Was halten Sie vom Bundespräsidenten Gauck?", in der fünf oder sechs Leute zu Wort kommen, suggeriert auch ausschließlich Zustimmung, nur einmal wird darin auch angesprochen, daß man die Linke außen vor gelassen hat, aber selbst diese Person findet Gauck den Richtigen. Soweit also zur medialen Vermittlungsarbeit der Dreiländeranstalt mit ein paar Millionen Zuschauern resp. Hörern.
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Hier riecht’s nach Gauck

17.02.2012 | 14:35 Jacob Jung
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19.02.2012 | 21:53 ChristianBerlin
Hast Recht gehabt, Hut ab!!!!!!!!!!! (Damit meine ich Deine Prognose, nicht die scheinbaren Argumente gegen meinen Amtsbruder - da hätte es mehr gegen Wulff gegeben, den die LINKE letztes Mal erst er...
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20.02.2012 | 11:26 jayne
und noch dies
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Hier riecht’s nach Gauck

17.02.2012 | 14:35 Jacob Jung
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19.02.2012 | 21:53 ChristianBerlin
Hast Recht gehabt, Hut ab!!!!!!!!!!! (Damit meine ich Deine Prognose, nicht die scheinbaren Argumente gegen meinen Amtsbruder - da hätte es mehr gegen Wulff gegeben, den die LINKE letztes Mal erst er...
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20.02.2012 | 11:07 jayne
@ChristianBerlin: daß es schon rein nach rechnerischer Logik ein Schmarren ist, zu behaupten, die LINKE hätte Wulff erst ermöglicht, müßte sich eigentlich längst bis in den letzten Winkel rumgesprochen haben - ansonsten mögest Du einen Beitrag aus 2010 noch mal lesen
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Joachim Gauck immer korrekt zitieren

20.02.2012 | 02:55 weinsztein
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20.02.2012 | 09:19 jayne
beiträge aus 2010 sind gewiß auch interessant
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20.02.2012 | 09:30 jayne
und noch ein stück aus jenem jahr
jayne
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22:24
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:19
ed2murrow hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:19
Ismene hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:07
anne mohnen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:07
anne mohnen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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