Der Begriff der "Rolle" stammt ursprünglich aus dem Theater. In der Salzburger Ausstellung "Rollenbilder – Rollenspiele" ist er sehr viel weiter gefasst. Das ist anregend>> mehr
Peter Handke ist mit "Immer noch Sturm" persönlicher, politischer, zugleich verzweifelter als je zuvor. Auch die zweite Uraufführung fesselt bis zum letzten Wort>> mehr
Wie Markus Hinterhäuser bei den Festspielen mit seiner Rihm-Reihe triumphiert und warum man dem Intendanten, der nach Berlin wechselt, nicht hinterher weinen muss>> mehr
Selten eine so erhellende und der Sache dienliche Debatte gelesen wie diese. Wenn sonst nichts, so würde allein sie Frau Dahn widerlegen und für die Verbannung aller sprechen, die Kritik am "Freitag", wie er ist, äußern. Anders freilich als Angeles satirischer Vorschlag eines Berater-Teams, ist die Entlassung der Herausgeber Realität. Wie es schon die Entlassung von Ingo Arend war. Vergessen? Gibt es dazu nichts zu sagen? Sind diese Leute überflüssig? Wenn das die Meinung der habituellen Kommentatoren ist - warum haben sie es nicht geschrieben, als es das Herausgeberquartett noch gab? Ist überhaupt noch jemand an einer ernsthaften Diskussion interessiert, oder geht es nur noch um dämliche Witze und Selbstdarstellung? Das Jahr fängt ja gut an. Wenn das so weiter geht... Übrigens: Stefan Reinecke, dessen Name Michael Angele so schwer in die Tasten kommt, war dessen ferner Vorgänger. Wer sich kundig machen will über die Geschichte des "Freitag", lese Reineckes Beiträge nach. Wohl wahr - mit der hier veröffentlichten Debatte lassen sich sich nicht vergleichen.
In wessen Interesse ist es, zu tun, was dem Amt des Bundespräsidenten und der Partei - der CDU - gut tut? Ist es nicht besser, wenn das alltäglich Übliche deutlich sichtbar wird? Ein bisschen weniger Respekt vor dem Staat tut nicht der Partei, wohl aber der Demokratie gut.
Barbara Thalheims Empörung über die fehlenden Politiker bei Christa Wolfs Beerdigung habe nichts mit Degenhardt zu tun? Das verstehe ich nicht. Die zur Schau gestellte Missachtung der linken Intellige...
Hier, lieber Tom Strohschneider, muss ich nun Maxi Leinkauf zur Seite springen. Grundsätzlich haben Sie recht, aber die "Kumpanen" sind wohl ein Zitat. Degenhardt benutzt dieses Wort, in der Bedeutung traditioneller Trinklieder, die er damit wohl seinerseits zitiert. Was freilich nicht heißt, dass ihm das Wort "Genossen" nicht über die Lippen gekommen wäre. Es gibt halt Begriffe, für die keine verbindliche Defintion existiert. Da kann man leicht aneinander vorbeireden. Selbst ein SP-Genosse (zu der Zeit, als man sich so noch nannte) war nicht unbedingt ein Genosse eines KP-Genossen...
Barbara Thalheims Empörung über die fehlenden Politiker bei Christa Wolfs Beerdigung habe nichts mit Degenhardt zu tun? Das verstehe ich nicht. Die zur Schau gestellte Missachtung der linken Intellige...
Zunächst muss ich mich bei Matthias Dell entschuldigen, weil ich - nicht zum ersten Mal - seinen Vornamen verschludert habe. Woran das liegt, wer mir da unbewusst in die Quere kommt, weiß wohl nur ein Psychoanalytiker. Nun aber zu Ihnen, Maxi Leinkauf. Da Sie von mir eine Legitimation einfordern, bitte: Nein, ich war nicht im BE. Ich habe mich ausschließlich nach Ihrem Bericht orientiert. Wer Degenhardt für mich war - und das sage ich hier nur so unbescheiden, weil Sie danach fragen -, steht bereits in meinem Liedermacherbuch von 1980, in zahlreichen Artikeln, zuletzt in einem Aufsatz in der November-Nummer von "Folker" und in einem Nachruf in der "Stuttgarter Zeitung". Dort können Sie auch, wenn es Sie wirklich interessiert, erfahren, was "meine" Lieder sind. In einem allerdings sind wir grundsätzlich verschiedener Meinung. Mir gefällt es, wenn jemand (also z.B. Barbara Thalheim), auch und gerade anlässlich einer zur Totenfeier geratenen Geburtstagsveranstaltung, den Betrauerten/Gefeierten in einen größeren Kontext stellt. Hingegen birgt eine Parade der "persönlichen Erinnerungen" stets die Gefahr, dass der Erinnernde etwas vom Glanz dessen abbekommen möchte, an den er sich erinnert. Nein, ich sage nicht, dass das im BE so war (ich war ja nicht dort). Aber ich möchte einmal mehr Barbara Thalheim zur Seite springen: Anders als Sie, liebe Maxi Leinkauf (ich gehe wegen des Bildes davon aus, dass Sie eine Frau sind), schätze ich es, dass sie, auch im Zusammenhang mit Degenhardt, lieber von Christa Wolf als von sich selbst spricht.
Barbara Thalheims Empörung über die fehlenden Politiker bei Christa Wolfs Beerdigung habe nichts mit Degenhardt zu tun? Das verstehe ich nicht. Die zur Schau gestellte Missachtung der linken Intellige...
Lieber Tom Strohschneider, lieber Martin Dell, schön und gut, über all das kann man reden. Vielleicht haben Sie recht. Aber belegt das, dass Barbara Thalheims Worte nicht in einen Veranstaltung für Franz Josef Degenhardt passen? Um diese Bemerkung ging es mir und um die Maßstäbe, die sie impliziert. Übrigens vermute ich auch, dass Bahr und Thierse ihre Texte im "Freitag" selbst schreiben. Sind sie typisch? Haben all jene gelogen, die in ihren Angaben zur Person "Redenschreiber für xxx" anführen? Na ja, es gibt Wichtigeres. Ich bin auch bereit, auf das Wort "ghostwriter" zu verzichten, wenn es Sie, verehrter Herr Strohschneider, kränkt. Was schlagen Sie stattdessen vor?
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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