An Oskar Lafontaine scheiden sich die Geister. Keine Persönlichkeit in den letzten 2 Jahrzehnten hat die politische Landschaft derart geprägt wie Oskar Lafontaine.
Neben den vielen Stationen, die Lafontaine politisch durchlaufen har, haben nach mein...>> mehr
Im Kanzleramt treffen sich die engsten Vertrauten von Merkel zu einem Krisengespräch der höchsten Geheimhaltungsstufe. Ziel dieses Gespräches ist die weitere Vorgehensweise nach dem Wahldebakel in NRW. Die Parteibasis rumort, die Koaltionspartne...>> mehr
In knapp 2 Stunden werden die Wahllokale in NRW geschlossen. Exklusiv für den Freitag kann die Community die von mir prognostizierten Wahlergebnisse einsehen.
SPD: 37%
CDU: 32%
Grüne: 11%
Piraten: 7%
FDP: 5%
Linke: 4%
Sonstige: 4%
Damit wird ...>> mehr
Immer wenn die beiden Tatort-Kommissare Ballauf und Schenk der Kölner Kripo einen Fall gelöst haben, treffen sie sich an der Currywurst-Bude am Rheinufer und reflektieren entweder den Fall oder sie driften ab ins Phil...>> mehr
Nun, die Piraten erleben ja zurzeit einen regelrechten Hype. Zuerst ihr Erfolg in Berlin, der noch erklärbar erscheint. Aber jetzt überspringen sie locker die 5% Hürde im Saarland und sorgen entscheidend für die Marginalisierung der FDP.
D...>> mehr
Der Parteitag war eine Nabelschau der Gefühlslagen. Die Rede von Gysi geht in dem Artikel völlig unter, der von Hass unter den Bundestagsabgeordneten sprach. Wenn man die Gräben zwischen Ost und West zuschütten will, darf man nicht vorher nicht immer mehr "Leichen" (sinnbildlich gesprochen) hineinwerfen und dann die Erde des Schweigens darauf schütten. Mit dem Führungsduo Kipping und Riexinger, der für mich ein unbeschriebenes Blatt ist, hat man zwar wieder einen Vertreter(in) Ost/West. Das hatte man mit Ernst und Lötzsch aber auch und beiden ist es nicht gelungen, die innerparteilichen Auseinandersetzungen in den Griff zu bekommen. Lafontaine zum Buhmann abzustempeln, ist etwas billig und wird der Linken nicht gerecht. Ohne ihn gäbe es die Linke in dieser Form gar nicht. Er und nur er hätte die Partei befrieden müssen, bevor er die Leitung an Jüngere abgibt. Glaubt denn irgendjemand, dass er im Hintergrund nicht weiter Einfluss nehmen wird? Jetzt steht die Linke vor einem Scherbenhaufen. Bartsch, ein fähiger Mann, ist auf der Strecke geblieben. Ja, und was ist mit Wagenknecht? Die Liaison mit Lafontaine hat ihr politisch geschadet. Sie hätte mit Bartsch ein gutes Führungsduo abgegeben. Bartsch der Pragmatiker, der in der Lage ist, der Partei eine Struktur zu geben und Wagenknecht das Gewissen der Partei mit der Fähigkeit, Inhalte nach außen zu transportieren. Die neue Führungsspitze wird daran gemessen werden, ob es ihr gelingt, die Partei zu befrieden. Ob es ihr gelingt, wage ich zu bezweifeln, zu wünschen wäre es ihnen. In dem jetzigen Zustand der Linken, hat sie keine Chance bei der nächsten Bundestagswahl ein tragende Rolle zu spielen - im Gegenteil, sie wird in der Versenkung verschwinden. Dabei - und da gebe ich Augstein Recht - braucht Deutschland ein starke Linke, auch wenn wir hier noch keine französischen oder gar griechischen Verhältnisse haben.
@ xxm "Es gibt so viele Themen, in der die Kategorisierung in politisch rechts oder links versagt in letzter Zeit.. " Es ist ein Jammer mit den Schubladen, vor allem, wenn man in keine reinpassen wi...
@ Wolfram Heinrich schrieb am 31.05.2012 um 03:55 "Und weil ich schon am Grummeln bin: Hier und im anlaßgebenden Blog "Sexuelle Belästigungen" tauchte mehrmals der Begriff "pauschal" auf." Lieber Wolfram, ich habe diesen Blog nicht gelesen, also weiß ich auch nicht, auf was Du Dich da beziehst. Und ích werde ihn auch nicht lesen. Ich bin ein "Politischer", der ganz gern mal provoziert und ins Satirische abdriftet. Das müsstest Du doch nachvollziehen können. Also so what ganz pauschal gesprochen.
@ Jakob Augstein, Zu dem Artikel von JA fällt mir folgende Geschichte ein, die mir mein Großvater vor Jahren erzählt hat. Mein Großvater (Jahrgang 1895) hat zwei Weltkriege miterlebt, den einen aktiv als Soldat, den zweiten passiv, weil u.a. zu alt war. Mein Großvater war ein überzeugter Antifaschist und hatte in der Nazizeit einige Nachteile in Kauf zu nehmen. U.a. wurde er in der Waffenproduktion zwangsverpflichtet. Meine Großeltern betrieben in der Nazi-Zeit ein Eisenwarengeschäft. In dem Gechäft wurden auch Messer verkauft, für die sich insbesondere SS-Leute interessierten. Man muss dazu sagen, dass es in der Stadt eine SS-Kaserne gab. Insofern gab es eine rege Nachfrage nach diversen Stichwaffen. Wie es damals häufig üblich war, saß die Mutter meines Großvaters, also meine Urgroßmutter, mit im Laden. Eines Tages betrat ein hoher SS-Offizier den Laden. In der Ecke saß meine Großmutter und las wie gewohnt Zeitung, ihre Lieblingsbeschäftigung neben ihrer Neugier, die sie elegant hinter der Zeitung verbarg. Viel Auswahl gab es damals nicht, es herrschte ja Zensur. Der SS-Offzier sah meine Großmutter in der Ecke sitzend und sprach sie an: "Na, gute Frau, lesen Sie Zeitung, damit Sie auf dem laufenden bleiben." Meine Großmutter antwortete "Ja, das stimmt, aber wissen Sie, ich lese auch das, was zwischen den Zeilen steht". Der SS-Offizier etwas verdutzt:" Wie soll ich das verstehen." Meine Großmutter: "Na so, wie ich es gesagt habe". Der SS-Offizier änderte schlagartig seinen bislang freundlichen Tonfall und antwortete sehr barsch: "Nun, gute Frau, Sie sind ja schon etwas älter. Wenn dem nicht so wäre, würde ich Sie jetzt mitnehmen. Aber in Anbetracht ihres Alters wollen wir mal Gnade vor Recht ergehen lassen". Er verließ den Laden ohne etwas zu kaufen. Damals in der Nazi-Zeit war jedem halbwegs intelligenten Leser klar, dass die Zeitungen das schrieben, was der Reichspropagandaminister wollte. Heute ist das nicht so klar. Der Bild-Jornalismus ist eine Mischung aus Fakten, die den Tasachen entsprechen und dem Weglassen von Fakten, die aufgrund ihres Fehlens die Faktenlage verfälschen. Die Manipulation des Lesers ist subtiler Natur, weil zudem der Anschein der Seriosität erweckt wird. Ein Wolf im Schafspelz bleibt aber ein Wolf trozt seiner Tarnung. Aber vielleicht sollten wir einfach die Lesart meiner Urgroßmutter beherzigen und auch das lesen, was zwischen den Zeilen steht.
@ xxm "Es gibt so viele Themen, in der die Kategorisierung in politisch rechts oder links versagt in letzter Zeit.. " Es ist ein Jammer mit den Schubladen, vor allem, wenn man in keine reinpassen will. Dann dieser ständige Wechsel des Genre. Da kennt sich ja keiner mehr aus. Und dann verteidigst Du auch noch Leute, die es doch überhaupt nicht verdient haben, verteidigt zu werden, zumindest nach der Meinung der selbsternannten Wächter der Community. Also kurz gesagt, weiter so.
Das vorweg: Dieser Beitrag zu Lafontaine ist klarer als der von Augstein...
Etwas unklar "...nur eine Westausdehnung der politischen Linken das Überleben sicherstellt", soll heissen die Linke Politi...
@ Rosa Sconto schrieb am 29.05.2012 um 09:44 Die Linke muss sich zunächst von der innneren nach außen zur Schau gestellten Zerrissenheit zu einer Geschlossenheit finden. Dann haben auch die Medien wenig Chancen hier einzuhaken. Lafontaine sollte für eine gewisse Zeit die Partei führen und für diese erforderliche Geschlossenheit sorgen. Das kann er, wenn man ihn lässt. Erst dann sollte er seinen Platz frei machen für jüngeres Personal. In der jetzigen Phase würden solche Leute wie Knipping & Co. nur zerrieben.
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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