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Plakat mit Porträt von Voltaire und Schriftzug

Mit Voltaire zu den Seeräubern von heute

Prof. Erhard Schütz präsentiert in seiner Kolumne „Sachlich richtig“ einmal im Monat Bücher, die man unbedingt lesen sollte. Dieses Mal geht es um Geschichte vor und nach 1945 sowie eine Zeit, in der Theorie eine Lebensform war

Vom Anderssein

Hadija Haruna-Oelker lobt die Differenz. Unsere Vorstellung von Integration teilt sie nicht

Weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund, die Wörter

Realität reicht nicht

Tomer Gardis zweiteiliger Roman „Eine runde Sache“ verbindet auf exzellente Weise Historie mit Fiktion. Dafür erhält Gardis 2022 den Leipziger Buchpreis

Oskar Lafontaine steht auf einer Bühne vor rotem Hintergrund und hält ein Blatt Papier.

EB | Der Fall Oskar Lafontaine(s)

Der ehemalige SPD-Finanzminister und Vorsitzende der Linkspartei ist aus der Partei ausgetreten. Der Schritt ist nur konsequent, denn bereits seit einigen Jahren lebten sich die Partei und Lafontaine auseinander

Elisa Nowak
Gruppe junger Männer, dicht gedrängt, Blick in die Kamera, Schwarz-Weiß-Foto.

Nachwenderoman: Allen auf die Fresse

Schon wieder ein Nachwenderoman? Nicht nur das. Denn Domenico Müllensiefens Romandebüt „Aus unseren Feuern“ ist auch ein grandioser Arbeiterroman

Influencer-Kids: Glaubt an euch!

In ihrem neuen Roman „Die Kinder sind Könige“ nimmt uns die französische Bestellerautorin Delphine de Vigan mit in die heile, kaputte Welt von Influencer-Kids

Hans und Monika Ertl mit Filmkameras vor Bäumen.

Che Guevaras Rächerin

Monika Ertl war die Tochter des Filmemachers und Ex-Nazis Hans Ertl, in Bolivien setzte sie den Freiheitskampf Che Guevaras fort. Karin Harrassers Biografie liest sich wie eine Tiefenbohrung in die Verstrickungen des 20. Jahrhundert

Im Sturmwind

Otto von Bismarck ist nur der Legende nach Begründer des Wohlfahrtsstaats, stellt Bruno Preisendörfer klar

Eine Frau in blauem Kleid telefoniert, ein Mann im Anzug geht vorbei. Im Hintergrund Londoner Skyline.

Gönner und Neider

Sie ist jung, schön – und sie „profitiert“ von moderner Identitätspolitik, weil sie schwarz ist. Natasha Brown erzählt, was der Preis dafür ist

Die Jahreszeiten der Ewigkeit: Verdrängte Orte

Karl-Markus Gauß wollte nie an der „gegenwärtigen Gegenwart“ mitschreiben. Wie kein anderer hat er die übersehenen, verdrängten, vergessenen Orte Mittel- und Osteuropas, nicht zuletzt der Ukraine, für uns ins Zentrum der Wahrnehmung gerückt

Nahaufnahme einer weißen Taube vor blauem Himmel.

Gut gebrüllt: Hymnen gegen den Krieg

So manches Antikriegslied klingt jetzt wieder beängstigend aktuell. Marlene Dietrich, die fragte, wo die Blumen sind. Reinhard Mey, der seine Söhne nicht dem Militär hergeben wollte. Und auch die Antilopen Gang hört man jetzt neu

Hannah Arendt und die Pluralität

Für den Leipziger Buchpreis in der Kategorie Sachbuch nominiert: Juliane Rebentischs Auseinandersetzungen mit der Theoretikerin des Totalitarismus

Michael Jäger

Was es heißt, lebendig zu sein

Unser Kolumnistin Beate Tröger liebt die Lyrik. Was sie dieses Mal fasziniert: Viele Gedichte handeln zwar vom Tod, aber gerade da spricht aus ihnen eine Liebe zum Lebendigsein

Falsche Freunde

Auf Parteifreunde soll man eher nicht zählen, das wissen Boris Johnson oder die SPD. „Frenemies“ nennt man falsche Freunde, sie tauchen bei Elena Ferrante auf und in der Arbeitswelt, bei Müttern in den USA und der DDR. Das Lexikon

Jägerin und Sammler

Prähistorische Gesellschaften waren diverser, als wir bisher dachten. Viele Steinzeitklischees haben mit der historischen Wirklichkeit wenig zu tun