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Neuer Historikerstreit: Eine gewaltige Kluft
Ist eine postkoloniale Wende der Erinnerungspolitik und der Holocaustforschung wünschenswert?
Mit Voltaire zu den Seeräubern von heute
Prof. Erhard Schütz präsentiert in seiner Kolumne „Sachlich richtig“ einmal im Monat Bücher, die man unbedingt lesen sollte. Dieses Mal geht es um Geschichte vor und nach 1945 sowie eine Zeit, in der Theorie eine Lebensform war
Fahrradteile: Von Hydraulisch bis Marx
E-Bikes bremsen anders, die Fahrradkette dient nur noch der Kunst und Satteltaschen den Aggrofahrern: Unser Lexikon
Nie ist Mutterschaft so politisch wie im Krieg
Dem Vaterland die Söhne opfern? Dem Mutterland die Töchter? Böse alte Fragen stellen sich neu
Vom Anderssein
Hadija Haruna-Oelker lobt die Differenz. Unsere Vorstellung von Integration teilt sie nicht
Realität reicht nicht
Tomer Gardis zweiteiliger Roman „Eine runde Sache“ verbindet auf exzellente Weise Historie mit Fiktion. Dafür erhält Gardis 2022 den Leipziger Buchpreis
„So rettet man nicht die Welt, sondern überschätzt sich grandios“
In ihrem neuen Buch porträtiert Nora Bossong ihre Generation der um die 40-Jährigen – von Annalena Baerbock bis Christian Lindner. Die Schriftstellerin attestiert den „Geschmeidigen“: Ihr habt zu lange nur auf euch selbst geschaut
EB | Der Fall Oskar Lafontaine(s)
Der ehemalige SPD-Finanzminister und Vorsitzende der Linkspartei ist aus der Partei ausgetreten. Der Schritt ist nur konsequent, denn bereits seit einigen Jahren lebten sich die Partei und Lafontaine auseinander
Streicheleinheiten für Gabriel Boric
Der neue Präsident Gabriel Boric bekennt sich zum Vermächtnis Salvador Allendes und zur Integration Lateinamerikas
Unterwegs durch Nachkriegslandschaften
Für den Sachbuchpreis der diesjährigen Leipziger Buchmesse nominiert: Christiane Hoffmanns „Alles, was wir nicht erinnern“
„Frei“ von Lea Ypi über Albanien: Lebenserhaltende Lügen im Freiluftgefängnis
Lea Ypi erlebt das Ende Jugoslawiens in Albanien als Teenager. In ihrem großartigen autobiografischen Sachbuch „Frei“ erzählt sie vom „Erwachsenwerden am Ende der Geschichte“
Nachwenderoman: Allen auf die Fresse
Schon wieder ein Nachwenderoman? Nicht nur das. Denn Domenico Müllensiefens Romandebüt „Aus unseren Feuern“ ist auch ein grandioser Arbeiterroman
Influencer-Kids: Glaubt an euch!
In ihrem neuen Roman „Die Kinder sind Könige“ nimmt uns die französische Bestellerautorin Delphine de Vigan mit in die heile, kaputte Welt von Influencer-Kids
Che Guevaras Rächerin
Monika Ertl war die Tochter des Filmemachers und Ex-Nazis Hans Ertl, in Bolivien setzte sie den Freiheitskampf Che Guevaras fort. Karin Harrassers Biografie liest sich wie eine Tiefenbohrung in die Verstrickungen des 20. Jahrhundert
Im Sturmwind
Otto von Bismarck ist nur der Legende nach Begründer des Wohlfahrtsstaats, stellt Bruno Preisendörfer klar
Gönner und Neider
Sie ist jung, schön – und sie „profitiert“ von moderner Identitätspolitik, weil sie schwarz ist. Natasha Brown erzählt, was der Preis dafür ist
Wörter, rein oder dreckig: Über Südtirols verlogene Sprachpolitik
Die vielgelobte Dreisprachigkeit gibt es in Südtirol überhaupt nicht. Die Sprachpolitik in der autonomen Provinz ist verlogen. Davon, von Liebe und Obsession erzählt Maddelena Fingerles Roman
Die Jahreszeiten der Ewigkeit: Verdrängte Orte
Karl-Markus Gauß wollte nie an der „gegenwärtigen Gegenwart“ mitschreiben. Wie kein anderer hat er die übersehenen, verdrängten, vergessenen Orte Mittel- und Osteuropas, nicht zuletzt der Ukraine, für uns ins Zentrum der Wahrnehmung gerückt
Gut gebrüllt: Hymnen gegen den Krieg
So manches Antikriegslied klingt jetzt wieder beängstigend aktuell. Marlene Dietrich, die fragte, wo die Blumen sind. Reinhard Mey, der seine Söhne nicht dem Militär hergeben wollte. Und auch die Antilopen Gang hört man jetzt neu
Montags in Leipzig: Zwei proletarische Prinzessinnen begehren auf
Beim letzten Bachmannpreis wurde ihr Text abgewatscht. Jetzt wurde daraus ein Buch. Heike Geißlers kapitalismuskritisches Romanmanifest „Die Woche“ ist für den Leipziger Buchpreis nominiert
Hannah Arendt und die Pluralität
Für den Leipziger Buchpreis in der Kategorie Sachbuch nominiert: Juliane Rebentischs Auseinandersetzungen mit der Theoretikerin des Totalitarismus
Was es heißt, lebendig zu sein
Unser Kolumnistin Beate Tröger liebt die Lyrik. Was sie dieses Mal fasziniert: Viele Gedichte handeln zwar vom Tod, aber gerade da spricht aus ihnen eine Liebe zum Lebendigsein
Falsche Freunde
Auf Parteifreunde soll man eher nicht zählen, das wissen Boris Johnson oder die SPD. „Frenemies“ nennt man falsche Freunde, sie tauchen bei Elena Ferrante auf und in der Arbeitswelt, bei Müttern in den USA und der DDR. Das Lexikon
Jägerin und Sammler
Prähistorische Gesellschaften waren diverser, als wir bisher dachten. Viele Steinzeitklischees haben mit der historischen Wirklichkeit wenig zu tun
Skandal-Roman „Yoga“: Luxusproblem Depression
In Frankreich gab es einen Skandal um diesen Roman des Bestseller-Autors Emmanuel Carrère. „Yoga“ ist nun auf Deutsch erschienen