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Pseudo-Comeback

Mats Hummels ist zurück im DFB-Kader und selbst der Evergreen „In einem Nachtzug nach Paris“ wird neu aufgelegt. Aber waren sie alle je weg? Unser Lexikon

Volker Braun, älterer Mann mit grauem Haar, trägt dunkle Kleidung und Schal.

Seine Kunst, jetzt

Coronaverse? Volker Braun verknüpft poetisch Diskursversatzstücke zu einer „Großen Fuge“

Marx in Dada

Lea Grundig schuf Ende der 1960er Jahre einen Zyklus über das „Kommunistische Manifest“ – der DDR gefiel das nicht

Michael Jäger

Hitlers bester Magier

Malte Herwig erzählt, wie es dem großen Illusionskünstler Kalanag gelang, seine NS-Karriere nach 1945 „wegzuzaubern“

Geschichte und Klassenbewusstsein

Georg Lukács war einer der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Zu seinem 50. Todestag ist eine Anthologie erschienen: „Ästhetizismus, Marxismus, Ontologie“

Es wurde Licht

Können wir etwas fürs Heute lernen? Das Berliner Haus der Kulturen der Welt zeigt, was der „Bildungsschock“ in den 1960ern und 1970ern in Bewegung brachte

Sage und säge

Unser Autor ist selbst Dichter. Hier stellt er vier neue Bände von Kolleg:innen vor

Tot war Jesus nie

Ist Christus am Kreuz gestorben? Die Spurensuche des Althistorikers Johannes Fried liest sich wie ein Krimi

Tat mit Vorgeschichte

Martín Steinhagen analysiert klug die Hintergründe zum Mord an Walter Lübcke

Ein Mann in traditioneller Kleidung inmitten einer Rentierherde im Schnee.

Der Mann muss heiraten

In „Weiße Rentierflechte“ erzählt Anna Nerkagi vom Eheglück bei den Nenzen in Nordrussland

Sachsen-Anhalt

Am 6. Juni wird gewählt, im Land von Moses Mendelssohn und Händel, mit seiner Kunst, seinem Wein ... Wie wird es ausgehen? Das Lexikon

Georg Lukács

Als Bankierssohn beging er Klassenverrat, widmete Leben und Werk der Utopie. Zum 50. Todestag erinnert Lukács-Kenner Rüdiger Dannemann an den großen Philosophen

Rache am Mann

Megan Hunter lässt in „Harpyie“ Lucy ihren untreuen Gatten bestrafen

Etikettenschwindel

Wieso brauchen wir – meist vermessene – Vergleiche à la: Toskana des Nordens, oder: das italienische „House of Cards“? Unser Lexikon

Drei Störche fliegen im blauen Himmel.

Ob Lachs oder Aal

Prof. Erhard Schütz geht an seine Grenzen, sicherlich zur Freude „enzyklopädischer Allesfresser“ wie Adrien Proust

Heinrich George vor der Verwaltung der Strafanstalt Tegel.

1931: Hure Babylon

Der Schauspieler Heinrich George gibt den Franz Biberkopf, als Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ verfilmt und der Osten Berlins zur dunklen Halbwelt wird

Lutz Herden

Freund und Täter

Besser wurde noch nie über #MeToo geschrieben als in Mary Gaitskills „Das ist Lust“ – findet auch die Schriftstellerin Sarah Hall

Liberale Märchen

Der indische Intellektuelle Pankaj Mishra kritisiert hellsichtig die westliche Weltsicht

Person mit Regenbogenfahne, auf der

EB | Scheinheilige Regenbogenfahnen

Im Bundestag wurde über ein Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität diskutiert. Union und SPD verweigerten die Zustimmung. Warum?

Julius Wolf