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Pseudo-Comeback
Mats Hummels ist zurück im DFB-Kader und selbst der Evergreen „In einem Nachtzug nach Paris“ wird neu aufgelegt. Aber waren sie alle je weg? Unser Lexikon
Seine Kunst, jetzt
Coronaverse? Volker Braun verknüpft poetisch Diskursversatzstücke zu einer „Großen Fuge“
„Schitt´s Greek“: Das neue Normal
In „Schitt’s Creek“ muss eine reiche, urbane Familie in einem Kaff neu anfangen. Das wappnet uns fürs Post-Covid-Leben
Marx in Dada
Lea Grundig schuf Ende der 1960er Jahre einen Zyklus über das „Kommunistische Manifest“ – der DDR gefiel das nicht
Hitlers bester Magier
Malte Herwig erzählt, wie es dem großen Illusionskünstler Kalanag gelang, seine NS-Karriere nach 1945 „wegzuzaubern“
Die Rückkehr eines Gefühls
Nun öffnet wieder alles, und schon ist sie wieder da: die Angst, etwas zu verpassen
Geschichte und Klassenbewusstsein
Georg Lukács war einer der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Zu seinem 50. Todestag ist eine Anthologie erschienen: „Ästhetizismus, Marxismus, Ontologie“
Es wurde Licht
Können wir etwas fürs Heute lernen? Das Berliner Haus der Kulturen der Welt zeigt, was der „Bildungsschock“ in den 1960ern und 1970ern in Bewegung brachte
Wie es ist, wie es war
In Rumänien machte der Roman „Sonia meldet sich“ Furore
Sage und säge
Unser Autor ist selbst Dichter. Hier stellt er vier neue Bände von Kolleg:innen vor
Wie Corona die Generation Z radikalisiert
Jugendliche in Europa wurden befragt, wie die Krise ihr Leben beeinflusst hat. Sie antworteten mit Frust, aber auch mit radikaler Kapitalismuskritik
Tot war Jesus nie
Ist Christus am Kreuz gestorben? Die Spurensuche des Althistorikers Johannes Fried liest sich wie ein Krimi
Tat mit Vorgeschichte
Martín Steinhagen analysiert klug die Hintergründe zum Mord an Walter Lübcke
Der Mann muss heiraten
In „Weiße Rentierflechte“ erzählt Anna Nerkagi vom Eheglück bei den Nenzen in Nordrussland
Sachsen-Anhalt
Am 6. Juni wird gewählt, im Land von Moses Mendelssohn und Händel, mit seiner Kunst, seinem Wein ... Wie wird es ausgehen? Das Lexikon
Georg Lukács
Als Bankierssohn beging er Klassenverrat, widmete Leben und Werk der Utopie. Zum 50. Todestag erinnert Lukács-Kenner Rüdiger Dannemann an den großen Philosophen
Rache am Mann
Megan Hunter lässt in „Harpyie“ Lucy ihren untreuen Gatten bestrafen
Etikettenschwindel
Wieso brauchen wir – meist vermessene – Vergleiche à la: Toskana des Nordens, oder: das italienische „House of Cards“? Unser Lexikon
Ob Lachs oder Aal
Prof. Erhard Schütz geht an seine Grenzen, sicherlich zur Freude „enzyklopädischer Allesfresser“ wie Adrien Proust
1931: Hure Babylon
Der Schauspieler Heinrich George gibt den Franz Biberkopf, als Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ verfilmt und der Osten Berlins zur dunklen Halbwelt wird
Freund und Täter
Besser wurde noch nie über #MeToo geschrieben als in Mary Gaitskills „Das ist Lust“ – findet auch die Schriftstellerin Sarah Hall
Beiß die Zitrange: Leïla Slimanis Buch über das „Protektorat Französisch-Marokko“
„Das Land der Anderen“ heißt Leïla Slimanis neuer, großartiger Roman
„Der Realität näherkommen“
Was lässt sich aus der Geschichte lernen? Dan Diner wirft einen neuen Blick auf den Zweiten Weltkrieg
Liberale Märchen
Der indische Intellektuelle Pankaj Mishra kritisiert hellsichtig die westliche Weltsicht
EB | Scheinheilige Regenbogenfahnen
Im Bundestag wurde über ein Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität diskutiert. Union und SPD verweigerten die Zustimmung. Warum?