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Das Gurken-Ding

VEB Obst, Gemüse und Speisekartoffeln in den achtziger Jahren. Auf dem Papier hat alles gestimmt. Wie die DDR trotz Planerfüllung zu Ende ging. Eine Räubergeschichte

Im Chaos der Straßen

Scharfe Kontraste und ein unpathetischer Blick kennzeichnen die Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Eine Ausstellung in Frankfurt

Dunkler Enthusiasmo

Vor 34 Jahren wurde der italienische Autor Pier Paolo Pasolini ermordet. Jetzt sind seine „Friulanischen Gedichte“ in einer atemberaubenden Übersetzung erschienen

Auf Rache sinnen

In seinem "Buch der Laster" arbeitet der Soziologe Wolfgang Sofsky mit anthropologischen Unterstellungen

Es kann nur einen geben

Google Medienjournalist Jeff Jarvis schreibt eine Erfolgsgeschichte des Internetkonzerns auf dem Weg zur Weltherrschaft – leider eine unvollständige.

In der Fremde leben

Ein Leben wie die DDR: Zum Tod des Schriftstellers und Lyrikers Heinz Czechowski (1935-2009)

Aus zweifelhaften Quellen

Der Welt-Kolumnist Alan Posener untersucht ­Papst Benedikts durchaus konsequenten Kreuzzug gegen die moderne Gesellschaft. Er wirft ihm vor, unredlich zu argumentieren

In anderen Welten

In ihren Debütromanen schicken Peter Richter und Andreas Platthaus ihre Helden in die Fremde

Wer hat's erfunden?

Am heutigen 29. Oktober vor 40 Jahren testete Dr. Leonard Kleinrock am Massachussetts Institute for Technology die erste funktionierende Internetverbindung

Das Gefühl haben, alles sei möglich

Annett Gröschner hat Erinnerungen an die größte, unabhängige Demonstration vor der Wende gesammelt, die am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz stattfand

Vom Paria zum Partner

Präsident al-Bashir wird von den USA nicht länger wie ein Aussätziger behandelt. Gemeinsam soll eine humanitäre Katastrophe im Südsudan verhindert werden

Reißwolf des Vergessens

Am 17. Dezember 1989 veröffentlicht der "Sonntag" Aussagen von Demonstranten, die in der Nacht vom 7. zum 8. Oktober 1989 in Berlin/Ost verhaftet worden sind

Loslassen ist unhöflich

Mit 30 warf Conor Woodman seinen Bankjob hin und zog aus, um von marokkanischen Teppichverkäufern, sudanesischen Kameltreibern und kirgisischen Pferdehändlern zu lernen

Die wiedergefundene Sprache

Die legendäre, vielfach verklärte Demonstration vom 4. November 1989 war die letzte, in der es um einer Erneuerung der DDR ging – fünf Tage später fiel die Mauer

Der kalte Blick

Die fabelhaften Erzählungen des norwegischen Altmeisters Kjell Askildsen über die Unmöglichkeit des Miteinanders

Lust und Verführung

Rolf Schneider baut seinen Roman ­„Marienbrücke“ aus ­historischen Infosteinen

Erkenne den Unterschied

In „Kulturen der Empathie“ verbindet Fritz Breithaupt sowohl Erkenntnisse der Gehirnforschung als auch literarische und philosophische Thesen von Aristoteles bis Goethe

Die Triebkräfte des Wandels

Frauen, Schwule, Blogger - das sind für den Nahost-Experten Brian Whitaker die Hoffnungsträger für Veränderungen hin zu einer offenen Gesellschaft in der arabischen Welt

Alles ganz einfach

Prominenten steht die Pose der Empörung einfach besser als Politikern. Bastian Timm sucht nach der „Macht der Stars“ – am ganz falschen Orten

Der Boden unter dem Teppich

Mit Ai Weiwei ist Kunst so politisch wie lange nicht mehr. Der Regimekritiker ist sogar in China ­prominent. In München zeigt er, wie die Kunst der Macht „Fuck Off“ sagt

BRD mit Weichzeichner

Jochen Schimmangs Band „Das Beste, was wir ­hatten“ ist ein echter Westbindungs-Roman. Die Mauer will niemand wieder aufbauen. Aber nach ihr sehnen tut man sich schon

Michael Angele

Perle des Ostens

„Panda Sex“, das neue Buch der lifestylekompetenten Schriftstellerin Mian Mian hält, was es verspricht. Was Autorenfoto, "Spiegel"-Attribute und Klappentexte versprechen

Wir sind ein Kunstwerk

Alan Pauls beschreibt in seinem Liebesroman „Die Vergangenheit“ die Krise Argentiniens, bevor sie eintrifft

Im Reich der Tiere

In seinen Romanen beweist sich Mo Yan als großer Moralist. Wie Márquez geht der chinesische Autor von der Realität aus. Dann hebt er ins Fantastische ab

Der vollkommene Beat

Taktgefühl tanzt Twist: Im dritten Roman "Slumberland" des amerikanischen Beat-Literaten Paul Beatty feiert der angebliche Postrassismus einen wilden Karneval des Denkens