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Barack ist gut fürs Geschäft
Obamas Präsidentschaft hat die US-Medienszene verändert, denn er ist mit seinem Charisma gut fürs Geschäft und die Gunst des Publikums. Nicht unwichtig in Krisenzeiten
Warum auf einmal alle die USA lieben
Seit 100 Tagen regiert Barack Obama und hat die Vereinigten Staaten vor allem davor bewahrt, nach der wirtschaftlichen auch einer politischen Depression zu verfallen
Mit Wünschelruten gegen den Tsunami
Der IWF ist ein hierarchischer Klub betuchter Finanznoblesse. Die Frühjahrstagung hat gezeigt, dass der Währungsfonds dringend nötige innere Reformen vermeidet
Der Wundertäter als Auslaufmodell
Weltbank und IWF sollen die internationalen Geldmärkte sanieren, doch fehlt ihnen der Mut, eigene Anachronismen zu kassieren, wie das die Frühjahrstagung gezeigt hat
Die Piraten sind wir
Niemandsland ist abgebrannt: Ein „gescheiterter Staat“ bietet das ideale Experimentierfeld für Eroberung, Überlebenskampf und eine neue Weltordnungspolitik
Steinmeiers Pseudodiplomatie
Einige EU-Staaten bedenken die Genfer UN-Antirassismus-Konferenz mit einem Boykott, andere mit einem Besuch – so vielstimmig kann gemeinsame EU-Außenpolitik sein
Obama rührt den Knüppel nicht an
Auf dem Amerika-Gipfel in Trinidad hat Barack Obama einen Dialog mit Havanna angekündigt. Außenministerin Clinton spricht von einer gescheiterten Kuba-Politik der USA
Ein Kontinent namens Revolution
Das neue linke Lateinamerika empfängt in dieser Woche Barack Obama. Seine Wurzeln fand es vor zwanzig Jahren in den Aufständen von Venezuela, dem "Caracazo"
Der Freitag trifft die Menschen der Wende
Die Wende 1989: Was wurde gewonnen? Was ging verloren? Gab es Alternativen? Oder war die Einheit zwangsläufig? Der Freitag diskutiert mit Menschen in Ostdeutschland
Welten trennen die USA und Lateinamerika
Der Amerika-Gipfel in dieser Woche auf Trinidad und Tobago wird vom Versuch vieler linker Regierungen Lateinamerikas geprägt sein, sich weiter von den USA abzunabeln
Revolution der Pflastersteine
In Bangkok scheinen die Regierungsgegner auf dem Rückzug vor der Gewalt des Militärs. Doch weitere Machtproben mit Premier Abhisit werden mit Sicherheit folgen
Obama und die rote Linie
Die USA wollen direkt in Atomgespräche mit Iran einsteigen, was auf mehr Sinn für einen kooperativen Umgang hindeutet, aber noch nichts über Konzessionen sagt
Die USA schrauben ihre Ziele in Afghanistan zurück
Die neue Afghanistan-Strategie von Präsident Obama setzt auf mehr Truppen und die Auslagerung des Krieges nach Pakistan, um die Taliban entscheidend zurückzudrängen
Gorbatschow kam vor Obama
Die Prager Rede des US-Präsidenten zur nuklearen Abrüstung weckt eine Erinnerung. Schon einmal wurde die globale Nulllösung beschworen, damals durch die Sowjetunion
Raus aus der Warteschleife
Über Nacht hat die EU dank Barack Obama wieder eine Türkei-Debatte. Sie muss sich entscheiden, ob sie die Beitrittsverhandlungen beschleunigt oder weiter verzögert
Formal noch im Kriegszustand
An Achterbahnfahrten erinnern die innerkoreanischen Beziehungen seit dem Sonnenschein-Gipfel des Jahres 2000, nun droht eine Talfahrt, die unaufhaltsam sein könnte
Netanyahu unterwegs in die Nahost-Sackgasse
Wenn sie Verhandlungen mit den Palästinensern und Obamas Nahostkurs blockiert, droht sich die neue Fünf-Parteien-Regierung unter Premier Netanyahu zu isolieren
Auf Augenhöhe
Kurz vor dem G20-Gipfel treffen sich Angela Merkel und Dmitri Medwedjew in Berlin, um trotz aller Differenzen nach mehr Konsens bei der Krisenbewältigung zu suchen
Obama riskiert viel am Hindukusch
Die US-Regierung hat kurz vor dem NATO-Gipfel eine neue Afghanistan-Strategie vorgestellt. Danach sollen die Taliban mehr denn je auch in Pakistan bekämpft werden
Sinn für Timing
Nordkorea will Anfang April eine Rakete ins All schießen. Kim Jong Il geht es vor allem darum, seine Optionen für Verhandlungen mit den USA zu verbessern
Der Staubsauger des Welthandels fällt aus
Der Kollaps der Exportmärkte wird den deutschen Arbeitsmarkt 2009 schwer in Mitleidenschaft ziehen, befürchtet der Politikwissenschaftler Elmar Altvater im Interview
Ein weiterer Stein im Domino-Spiel
Die ehemalige Guerillabewegung FMLN hat die Wahl gewonnen. Damit gibt es jetzt zehn linke Regierungen auf dem Kontinent. Eine Herausforderung für die USA
Versöhnung statt Vergeltung
Der Sieg der FMLN ist nicht nur ein Triumph für die Linke in Mittelamerika, auch für die Demokratie in El Salvador, das so lange durch den Bürgerkrieg zerrissen war
Die Stunde des Präsidenten
Tschechiens Premier Topolanek ist gestürzt und die Zukunft des Lissabon-Vertrages wieder offen. Denn es ist durchaus möglich, dass der Senat in Prag nun Nein sagt.
Kein Mann der Zukunft
Der Däne Rasmussen war einer der Ersten, die George W. Bushs "Koalition der Willigen" beitraten. Wird er Generalsekretär, ist eine Reform der NATO fast ausgeschlossen