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Als Spion geächtet
wurde der Widerstandskämpfer Rudolf von Scheliha von den Nationalsozialisten hingerichtet. In der Bundesrepublik wurde ihm die Anerkennung lange versagt
„Der Zauberberg“ von Thomas Mann: Lebwohl, Hans Castorp
Vor 100 Jahren erscheint Thomas Manns Epochenroman „Der Zauberberg“. Er porträtiert die bürgerliche Gesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg, die danach weitgehend verschwunden ist
Helden der Mauerstadt
Im Kreuzberg der achtziger Jahre entwickelte sich eine einmalige Subkultur. Wolfgang Müller erinnert in einem opulenten Band daran
Ein heftiges Heft
Axel Springer nimmt mit „Kristall“ eine Illustrierte vom Markt, mit der sein Verlag einst gestartet war. Das Blatt hatte auf ein geschöntes Bild der Wehrmacht Wert gelegt
Graben der Schuld
Vor 25 Jahren beginnt in Gaza die erste Intifada und erfasst bald auch die Westbank. Niemand hat mit dieser Explosion der Wut gegen die israelische Besatzung gerechnet
Hör auf, Thanner, hör auf
Kommissar Schimanski ist eine mythische Figur in der Geschichte des „Tatort“. Schaut man heute aber eine Folge wie „Kuscheltiere“, fragt man sich, warum
Einstürzende Ideale
Die Siedlung Pruitt-Igoe in St. Louis wird gesprengt. Sie galt als der Beweis für das Scheitern des sozialen Wohnungsbaus. Heute sieht man das Projekt anders
Ein Quantum Verrat
Robert Littell erzählt die unendliche Geschichte des britischen Jahrhundertspions Kim Philby weiter
Der Neffe des Kardinals
Alfred Schickel erhält das Bundesverdienstkreuz. Seine Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt will das Münchner Abkommen von 1938 wieder in Kraft setzen
Blitzableiter einer Generation
Heute vergisst man leicht, wie sehr die Rolling Stones 1965 die britische Gesellschaft schockierten. "Charlie Is My Darling" zeigt es uns noch einmal
Feen in Beauvallon
Der Provence-Ort Dieulefit wird vor 70 Jahren zum Refugium für Menschen, die tödlicher Gefahr entkommen wollen. Bis heute wird vom „Wunder des Schweigens“ gesprochen
Keinen Fußbreit
Der FC St. Pauli gibt sich, initiiert von Fans und Verein, eine Stadionordnung, die rechtsradikale und rassistische Parolen ächtet – ein klares Bekenntnis mit Folgen
James Bond – nie war Eskapismus schöner
Die Frage sei gestattet: Was haben uns fünfzig Jahre Bond eigentlich gebracht?
Angeschlagen, aber nicht besiegt
Noch ist Italiens Ex-Premier nicht rechtskräftig verurteilt. Ihm droht zudem aus Altersgründen nur ein Hausarrest. Seine politische Karriere will er fortsetzen
Der Euphorie folgt die Lethargie
Die Sozialisten finden vorerst wenig Gefallen an ihrer Regierungsmacht. Der Parteitag in Toulouse änderte daran nicht viel, auch das Umfragetief bleibt dem PS erhalten
Schöne Seelen
Vor 60 Jahren kommt es zum Bruch zwischen Jean-Paul Sartre und Albert Camus. Der Streit über das Verhältnis zwischen Moral und Politik im Kalten Krieg entzweit sie
Die mageren Jahre sind zurück
Umzug der legendären Fotosammlung "The Bitter Years". Vom Museum of Modern Art in New York nach Luxemburg
Ratzingers Rollback
Vor 50 Jahren eröffnet Papst Johannes XXIII. in Rom das II. Vatikanische Konzil, mit dem die Katholische Kirche Anschluss an die Gegenwart gewinnt und Dogmen verliert
Die Spiegel-Affäre 1962: Bedingt demokratisch
Mit der Spiegel-Affäre 1962 kommt es zu einem Skandal, wie ihn die Bundesrepublik noch nicht erlebt hat. Der danach gern reklamierte Liberalisierungsschub bleibt aus
Im Schlafwagen
König Vittorio Emanuele lädt Benito Mussolini ein, Italien zu regieren. Der braucht für seinen Aufstieg keinen "Marsch auf Rom". Es reicht ein Zugticket
Längst überfällig
SPD-Kanzler Helmut Schmidt wird durch ein konstruktives Misstrauensvotum gestürzt. Die FDP will ihre sozialliberale Episode beenden und endlich wieder die Seiten wechseln
Was fällt Google zu anderen Prominenten ein?
Die Autocomplete-Funktion von Google verrät nicht nur etwas über die Interessen der Anderen, sondern auch einiges über die Person, die gerade sucht. Ein Selbstversuch
Einkehr im Paradies
Erich Honecker besucht die Bundesrepublik. Mit seiner Rede in der alten saarländischen Heimat sorgt er für Verwunderung: Grenzen sollen nicht länger trennen
Nicht sehr teuer
Mit dem Luxemburger Abkommen von 1952 sollen die in der NS-Zeit verfolgten und ausgeplünderten Juden entschädigt werden. Die Zustimmung im Bundestag fällt knapp aus
Brutal und zynisch
In den Prozessen gegen die „Rote Kapelle“ gibt es fast 50 Todesurteile, beantragt von Ankläger Manfred Roeder. Der NS-Jurist wird später nie zur Verantwortung gezogen