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Die Spiegel-Affäre 1962: Bedingt demokratisch
Mit der Spiegel-Affäre 1962 kommt es zu einem Skandal, wie ihn die Bundesrepublik noch nicht erlebt hat. Der danach gern reklamierte Liberalisierungsschub bleibt aus
Längst überfällig
SPD-Kanzler Helmut Schmidt wird durch ein konstruktives Misstrauensvotum gestürzt. Die FDP will ihre sozialliberale Episode beenden und endlich wieder die Seiten wechseln
Was fällt Google zu anderen Prominenten ein?
Die Autocomplete-Funktion von Google verrät nicht nur etwas über die Interessen der Anderen, sondern auch einiges über die Person, die gerade sucht. Ein Selbstversuch
Einkehr im Paradies
Erich Honecker besucht die Bundesrepublik. Mit seiner Rede in der alten saarländischen Heimat sorgt er für Verwunderung: Grenzen sollen nicht länger trennen
Brutal und zynisch
In den Prozessen gegen die „Rote Kapelle“ gibt es fast 50 Todesurteile, beantragt von Ankläger Manfred Roeder. Der NS-Jurist wird später nie zur Verantwortung gezogen
Die Jahrtausendflut
Kanzler Gerhard Schröder (SPD) stiefelt im Katastrophen-Outfit durchs Elbe-Hochwasser und bemächtigt sich des Desasters für seine Wiederwahl
Sie sehen selbst! Urteilen Sie selbst!
Kurt Maetzigs Filme haben mich nie kalt gelassen, im positiven wie negativen Sinne. Er wird einen Platz in der Filmgeschichte behalten
Katalysator Hass
Als in Rostock-Lichtenhagen Molotowcocktails fliegen, sind es die Deklassierten, die aufbegehren. Ausländerhass spielt eine Nebenrolle, er ist nur Mittel zum Zweck
Nicht das Ende
In Frankfurt am Main hat die Polizei das letzte Occupy-Camp aufgelöst. Die Ursachen des Protests sind damit aber nicht aus der Welt. Ein Kommentar
„Kein harmloser Apfeldiebstahl!“
Die Debatte um Urheberrechte im Internetzeitalter wirkt oft wie ein Streit zwischen digitaler und analoger Generation. Ein Blick zurück in die Geschichte der Raubkopie
Bis heute verfemt
Als das oberste Gericht der Bundesrepublik die KPD verbietet, hat das Urteil mit Recht und Rechtsstaatlichkeit wenig zu tun. Aufgehoben ist es nach wie vor nicht
Modellierter Sozialismus
Michael Zeuskes Buch über "Kuba im 21. Jahrhundert" verspricht eine Geschichte von unten. Zu Recht?
Wilde Gerüchte
50 Jahre nach ihrem Tod machen sich viele Autoren wieder auf die Suche nach der wahren Marilyn. Ob die Monroe sich selbst das Leben nahm, bleibt weiter ein Rätsel
Es steht halt nicht für Utopie
Wie stellt man die Staatengemeinschaft im Museum aus? Ein Autorentrio kennt viele Beispiele, aber scheut sich davor, Vorschläge zu machen
Sechs Minuten
Vor 70 Jahren verhilft der Berliner Maler Franz Heckendorf seinem jüdischen Mäzen zu einer spektakulären Flucht in den Schweizer Kanton Schaffhausen
Erinnern mit dem Hammer
Der Comic "Berlin – Geteilte Stadt" illustriert bewegende Einzelschicksale, kann den Geschichtsunterricht aber nicht ersetzen
Ein schmaler Grat
Warum die deutschen Sozialdemokraten mit François Hollandes Reformen nicht viel anfangen können
Goldener Maulkorb
Régis Debrays „Der Einzelgänger“ sorgt für eine bizarre Episode in der Geschichte bundesdeutscher Literaturzensur. Für diesen Eingriff wird sogar ein Preis verliehen
Insel im Sturm
In Moskau erscheinen die Erinnerungen des Schauspielers Wassili Toporkow an den berühmten Regisseur Konstantin Stanislawski – ein absichtlich unpolitisches Buch
Der Gauleiter-Kreis
Die FDP wurde 1953 von ehemaligen Nazi-Chargen unterwandert. Ihr Wortführer war Goebbels Staatssekretär Werner Naumann
Zum Tod von Margarete Mitscherlich
"Die friedfertige Frau" war ihr Beststeller, die Geschlechterspannung Lebensthema. Am 12. Juni ist die Grande Dame der Psychoanalyse gestorben
Ein Unfall als Urfall
Ob Badeenten oder Turnschuhe. Verlorene Ladung verhilft der Ozeanografie zu neuen Erkenntnissen, seit mehr als 22 Jahren. Damals havarierte der Frachter „Hansa Carriers“
Auf der richtigen Seite?
„Triggerwarnungen“ haben eine neue Stufe erreicht, sie werden vor allem moralisch legitimiert. Doch wer sie inflationär benutzt, verwässert die Idee, sagt unsere Autorin
Schein und Sein
Als die BR Deutschland am 23. Mai 1949 gegründet wurde, trat auch das Grundgesetz in Kraft. Die darin verankerte Totalitarismus-Theorie stieg auf zur Staatsdoktrin
Gedanken des täglichen Bedarfs
Die Philosophin Agnes Heller erhält den Carl-von-Ossietzky-Preis. Zuletzt war sie mit ihrer Kritik an Ungarns Regierung in ihrem Geburtsland in Ungnade gefallen