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Ein Hyde Park für Berlin
Vor dem Brandenburger Tor haben der "Speakers’ Corner Trust" und Google einen Tag lang einen Ort für freie Meinungsäußerung geschaffen. Und jeder durfte mal ans Mikrofon
Wo Uhly den Most holt
Der Secession Verlag ist der Newcomer 2011. Das Buch "Adamsfuge" ist ein ziemlicher Erfolg – und längst nicht der einzige
Über ich ist wir
Das Ich ist die Figur der Gegenwart: Denn Gemeinschaft herzustellen, funktioniert heute nicht mehr – außer durch die Vernetzung der vielen sozialen Ichs
Stasi sagte doch keiner
Klaus Pohl verspielt einen Jahrhundertstoff: die Geschichte der Künstler- und Intellektuellenfamilie Brasch
Das Archiv der Migration
50 Jahre Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei: Wer an die Zukunft denkt, muss sich erinnern können. Ein Plädoyer für eine deutsche Geschichte
Liebe ist stärker als das Rot
Was für eine Idee: Leander Haußmann dreht über das Moskauer "Hotel Lux" eine deutsche Komödie – mit Michael "Bully" Herbig in der Hauptrolle eines Stalin-Astrologen
Geh doch nach Berlin
Vor 20 Jahren erschien "Achtung Baby" und mit den rockromantischen Vorstellungen von U2 war Schluss. Für Berlin nur eine von vielen Episoden popmusikalischer Neu-Erfindung
Ich war um 3.41 Uhr im Dschungel
Zehn Jahre Tilli, Stark und Weber und eigentlich ein schöner Titel: Der Berliner "Tatort: Mauerpark" will trotz interessanter Momente aber viel zu viel
Freizeitbandarbeiter
Drei Versuche, mit der Berliner Band Mutter und deren neuem Album "Mein kleiner Krieg" etwas über die Gegenwart der Popmusik zu sagen
Eine Mauer auf Dauer
Lemi Ponifasio hat mit "Le Savali: Berlin" eine Szenenfolge auf hohem ästhetischen Niveau geschaffen. Leider funktioniert sie nicht: zu viele Mittel, zu viele Mitwirkende
Wer soll das alles lesen?
An biografischen Schriften herrscht derzeit kein Mangel: Rösler, Lahm, Schwarzer – und demnächst natürlich Steve Jobs. Aber wie verändert Facebook das Erinnerungs-Genre?
Das neue „Stuttgart 21“
Das Institut für Transurane will ausbauen. Es geht um ein millionenschweres Vorhaben und die Anwohner sind dagegen. Nun soll eine Mediation helfen
Saure Milch und große Keulen
Auf der Suche nach einem Rezept gegen den Bedeutungsschwund tut die Partei, was ihr doch selbst „nicht hilfreich“ erscheint: Sie führt Personaldebatten
Allein geherrscht
Unser Autor ist ein Apple-Fan der ersten Stunde. Als Steve Jobs zum Helden wurde und der Kontrollsucht verfiel, distanzierte er sich von ihm. Nun wird er nostalgisch
Die Wütenden
Facebook, Liebe per SMS und tägliche Horrorszenarien – ergibt das noch Sinn? Die jungen wütenden Autoren finden sich mit den bekannten Antworten nicht ab
Gesichter einer Generation
Alles andere als angepasst. Nicht nur in der Literatur greift die Wut der Jüngsten um sich, sondern auch in der Musik, im Theater – und auf der Straße. Acht Beispiele
Neue Mitte?
Heute wird das Aufbau Haus am Berliner Moritzplatz eröffnet - der Aufbau Verlag hat gestern schon mal vorgefeiert. Kreative sollen sich hier unter einem Dach vernetzen
Mit SED und Trompeten
Was als missliebige Sache anfing, endete als Staatskunst. Karlheinz Drechsel blickt zurück auf die wechselhafte Geschichte des Jazz in der DDR
"Wangari Maathai amefariki"
Sie stritt kompromisslos für die Umwelt, die Auswirkungen auf die einfachen Menschen stets im Blick. Joseph Kabiru interviewte Wangari Maathai viele Male für die BBC
Im Namen der Rose
Es ist die erste Tournee des Freedom Theatre nach dem Tod von Juliano Mer Khamis. Im Anschluss redete das Publikum dann auch lieber über Politik als über die Vorführung
Im Bermuda-Dreieck
In den achtziger Jahren war die „Schoppenstube“ Gravitationszentrum der Ostberliner Schwulenszene. Regisseur Heiner Carow drehte hier Szenen für seinen Film „Coming out“
Ich war doch bloß Import
Eine in Honigseim gebadete Alice Schwarzer stellte im Deutschen Theater Berlin erstmals ihre Autobiografie vor
Da kommt was auf uns zu
Wer hätte gedacht, dass der 1. FC Köln 2015 im Endspiel der Champions League steht? Das „Archiv der zukünftigen Ereignisse“ lässt uns hören, was wir einst erleben könnten
Stripshows und NPD-Würstchen
Was 1991 geschah, wollen die Herausgeber von "Kaltland" nicht vergessen. Gestern lasen sie aus Texten über die Zeit des Nachwende-Ostens. Sie erzählen auch von heute
Italiener statt Sachsen
Die geschlossene DDR-Grenze hatte auch Folgen für die bundesdeutsche Wirtschaft. Wegen des Arbeitskräftemangels wurden immer mehr Gastarbeiter aus Südeuropa angeworben