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Porträt eines Mannes mit dunklem Haar und ernstem Blick, im Hintergrund ein blauer Hintergrund.

Der gescheiterte Kapitalismus

Die Botschaft des linken Ökonomen Thomas Piketty ist finster: Die Schere zwischen arm und reich droht uns zu zerstören

Sommer der tiefen Blicke

Volker Weidermanns neues Buch "Ostende" erzählt historische Begebenheiten mit literarischen Mitteln, gibt aber nicht zu, fast ein Roman zu sein. Ein Fehler

Michael Angele
Zwei junge Frauen lesen im Freien in Büchern. Im Hintergrund sind Menschen zu sehen.

Aufruhr im Schlummerland

Das internationale Festival „Dildile“ feiert seine kosmopolitischen Autoren. Die sehen sich derweil vor allem mit Krisen in ihrer Heimat konfrontiert

Geschichte als Familie

Von der DDR-Justizministerin bis zum Kritiker der Weimarer Republik: Uwe-Karsten Heye erzählt „Die Benjamins“ als Jahrhundertstory. Leider nicht frei von Schwächen

Sarrazin, Gelaber und Sex

Der Musikjournalist Marcus Staiger hat mit „Die Hoffnung ist ein Hundesohn“ eine klasse Kolportage geschrieben

Der Islam – eine Zwiebel

Zweifellos ist der Vormarsch des Islamismus erschreckend. Aber Hamed Abdel-Samad schüttet das Kind mit dem Bade aus

Sowjetisches Vietnam

Swetlana Alexijewitschs Berichte aus Afghanistan haben damals die Gesellschaft erschüttert. Nun wurde „Zinkjungen“ neu aufgelegt

Porträt einer Frau mit kurzen Pony und schulterlangem Haar vor dunklem Hintergrund.

Scheitern als Kapital

Sheila Heti stellt in ihrem Erfolgsroman „Wie sollten wir sein?“ die eigene Unsicherheit gar wohlfeil aus

Gerne eine Spur Risiko

Ihr Roman „Rennboot“ ist in den USA ein Klassiker. Aber der Renata Adler-Fanclub könnte hier noch größer sein. Eine Mitgliederwerbung

Zwischen den Fronten

Der Reporter Andreas Altmann reist durch Palästina und trifft auf Fanatiker, Liebende und endlose Gewalt

Ein Lehrstück für die Politik

Krieg zu vermeiden ist das vorrangige Ziel von Politik. Aber wie weit darf man dabei gehen? Und vor allem: wie? Bei Max Frisch kann man es lernen

Lämmer der Wall Street

Sven Grzebeta streitet für eine neue „Ethik und Ästhetik der Börse“ und sagt: Wir benutzen die falschen Bilder

Offen gesagt

Binyavanga Wainaina ist eine der wichtigsten Stimmen des jungen Afrika. Als der Literat sich im Januar outete, ging diese Nachricht um die Welt. Eine Begegnung in Nairobi

Stahlhelme und anderes

Das Buch „Philisterburg“ des späteren Résistance-Kämpfers Jacques Decour führt ins Magdeburg der 1930er Jahre

Die entstellte Wahrheit

Helmut Lethens „Der Schatten des Fotografen“ hat den Leipziger Buchpreis gewonnen. Zu Recht, findet Tom Kummer, denn das Buch lehrt uns, Bildern gründlich zu misstrauen

Keine Fragen offen

Martin Heideggers „Schwarze Hefte“ kann man nicht schön reden. Aus ihnen spricht Antisemitismus, NS-Kitsch und Starrsinn

Michael Jäger

Heideggers Testament

Lutz Hachmeister hat die Hintergründe des legendären „Spiegel“-Interviews mit Martin Heidegger rekonstruiert

Heimatvernichtung

„Die Künstliche Mutter“ von Hermann Burger ist furchtbar böse, ungeheuerlich irr und aktueller denn je

Wo die wilden Leser wohnen

Der Wagenbach Verlag feiert seinen 50. Geburtstag und wehrt sich weiterhin gegen die Durchökonomisierung seiner Branche

Ein rätselhafter Suizid

Warum entscheidet sich einer für den Tod? Gegen das Leben? Lukas Bärfuss’ Roman „Koala“ kreist klar und weit um diese großen Fragen

Der Sound der Weltmitte

Karl-Markus Gauß legt mit „Lob der Sprache, Glück des Schreibens“ ein kleines, aber zauberhaftes Buch vor