Jörg Friedrich

Naturwissenschaftler, IT-Unternehmer, Philosoph
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Jörg Friedrich
RE: Greif zur Flasche, Frau | 09.04.2021 | 09:00

Nach meiner Beobachtung als mehrfacher Vater und Großvater möchte ich anmerken, dass Stillen oft auch einfach praktischer ist. Optimal temperierte Nahrung ohne Vorbereitung und ohne Abwasch, ohne Einkauf usw.

RE: Wir haben uns bemüht | 09.04.2021 | 07:36

"Ein versteckter Reim" würde, wie "ein unreiner Reim", nach einem Fachausdruck klingen, was ich sagen will, ist, dass der Reim nicht sofort sichtbar ist. Er erscheint im Vortrag, zusammen mit der Melodie des gesprochenen Worts.

ich stimme Ihnen hinsichtlich des Originals überhaupt nicht zu. Gerade als gesprochenes Klangwerk ist es bemerkenswert. Auch in der Art und Weise, wie es an historische Reden klanglich anknüpft.

RE: Wir haben uns bemüht | 09.04.2021 | 07:30

Tatsächlich habe ich eine komplette eigene Übersetzung angefertigt. Leider ist es aus rechtlichen Gründen untersagt, die zu veröffentlichen.

RE: Wir haben uns bemüht | 07.04.2021 | 22:22

Lieber Thomas Rothschild, das klingt alles sehr klug, was Sie da schreiben, aber leider haben Sie entweder meinen Text nicht richtig gelesen, denn ich sage nicht "da ist ein versteckter Reim" (was auch nicht schlimm wäre, denn eine Rezension ist kein Vortrag im germanistischen Oberseminar) sondern ich schreibe, dass der reim etwas versteckt ist, oder, und das hat mich nun dazu veranlasst, hier zu antworten, es ist schlicht falsch, denn zur Alliteration können wir im ehrwürdigen Brockhaus nachlesen (online hier: https://brockhaus.de/ecs/enzy/article/alliteration ) "Alliteration [zu ad... und lateinisch littera »Buchstabe«] die, -/-en, die Wiederkehr gleicher Laute, besonders gleicher Anfangslaute bei aufeinanderfolgenden Wörtern zur Erzielung von Klangeffekten und als verbindendes Prinzip..."Was die Vokalwiederholungen im Original anbelangt, da hätte ein Blick ins Original genügt, um zu erfahren, dass es an der besagten Stelle der Dichterin ganz sicher nicht auf Vokalwiederholungen ankam. Mit den besten Wünschen für weitere StudienJPF

RE: Hartz-freie Zone | 23.10.2013 | 10:00

Das Wort "Glosse" weist keineswegs sicher darauf hin, dass es sich bei dem Text um frei erfundene Satire handelt. "Glosse" bedeutet einfach nur, dass eine (zumeist tatsächliche) Begebenheit witzig, polemisch zugespitzt und subjektiv behandelt wird. Insofern ist das hier gar keine Glosse. Dazu kommt, dass dem text jegliche satirische Elemente fehlen, welche klar machen würden, dass die Fakten frei erfunden sind.

Dass man manchmal eine Satire für real denkbar hält (das ist ja gerade das schöne an richtigen Satiren), hat übrigens nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun, sondern oft nur mit den eigenen Vor-Urteilen, die man durch die Satire bestätigt sieht.

RE: Boston: More than a feeling | 25.04.2013 | 13:09

Ein Artikel voller kluger, billianter Sätze. Man möchte fast sagen: Jeder Satz ein Tweet.

RE: Middletons Recht auf den eigenen Körper | 12.12.2012 | 17:56

Ich denke, in meiner Kolumne "Wundersamer Alltag" war es im Konzept angelegt, dass man etwas über mich erfährt, nämlich durch die leitende Frage, worüber ich mich wundere.

RE: Middletons Recht auf den eigenen Körper | 11.12.2012 | 15:32

Wie es häufig der Fall ist, erfährt man auch in diesem Text mehr über die Autorin als über den Gegenstand ihrer Betrachtung.

RE: Immer nur auf Sicht fahren | 23.11.2012 | 11:34

Dieser Artikel könnte von einem CDU/CSU-Anhänger geschrieben worden sein. All das, worin sich die Piraten noch ein wenig von den etablierten Parteien unterscheiden, sollen sie sich abgewöhnen. Dass es darum geht, die eingefahrenen und zunehmend undemokratischen Verfahren des politischen Spiels praktisch zu hinterfragen, und dass das natürlich schmerzhaft und fürs träge Publikum irritierend ist, kommt den Autoren nicht in den Sinn: Sie sind offenbar selbst in der Vorstellung befangen, dass der politische Betrieb der Bundesrepublik der beste aller denkbaren ist.

Wozu wären denn die Piraten nötig wenn nicht für diese grundsätzliche Arbeit der Erschütterung? Und nur dafür werden sie auch Wählerstimmen bekommen, für alles andere gibt es schon Parteien.

RE: Movember: Tag 15 | 15.11.2012 | 18:26

Das ist der ganze Effekt von zwei Wochen? Beneidenswert.