Jörg Friedrich

Naturwissenschaftler, IT-Unternehmer, Philosoph
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Jörg Friedrich
RE: Hartz-freie Zone | 23.10.2013 | 08:00

Das Wort "Glosse" weist keineswegs sicher darauf hin, dass es sich bei dem Text um frei erfundene Satire handelt. "Glosse" bedeutet einfach nur, dass eine (zumeist tatsächliche) Begebenheit witzig, polemisch zugespitzt und subjektiv behandelt wird. Insofern ist das hier gar keine Glosse. Dazu kommt, dass dem text jegliche satirische Elemente fehlen, welche klar machen würden, dass die Fakten frei erfunden sind.

Dass man manchmal eine Satire für real denkbar hält (das ist ja gerade das schöne an richtigen Satiren), hat übrigens nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun, sondern oft nur mit den eigenen Vor-Urteilen, die man durch die Satire bestätigt sieht.

RE: Boston: More than a feeling | 25.04.2013 | 11:09

Ein Artikel voller kluger, billianter Sätze. Man möchte fast sagen: Jeder Satz ein Tweet.

RE: Middletons Recht auf den eigenen Körper | 12.12.2012 | 16:56

Ich denke, in meiner Kolumne "Wundersamer Alltag" war es im Konzept angelegt, dass man etwas über mich erfährt, nämlich durch die leitende Frage, worüber ich mich wundere.

RE: Middletons Recht auf den eigenen Körper | 11.12.2012 | 14:32

Wie es häufig der Fall ist, erfährt man auch in diesem Text mehr über die Autorin als über den Gegenstand ihrer Betrachtung.

RE: Immer nur auf Sicht fahren | 23.11.2012 | 10:34

Dieser Artikel könnte von einem CDU/CSU-Anhänger geschrieben worden sein. All das, worin sich die Piraten noch ein wenig von den etablierten Parteien unterscheiden, sollen sie sich abgewöhnen. Dass es darum geht, die eingefahrenen und zunehmend undemokratischen Verfahren des politischen Spiels praktisch zu hinterfragen, und dass das natürlich schmerzhaft und fürs träge Publikum irritierend ist, kommt den Autoren nicht in den Sinn: Sie sind offenbar selbst in der Vorstellung befangen, dass der politische Betrieb der Bundesrepublik der beste aller denkbaren ist.

Wozu wären denn die Piraten nötig wenn nicht für diese grundsätzliche Arbeit der Erschütterung? Und nur dafür werden sie auch Wählerstimmen bekommen, für alles andere gibt es schon Parteien.

RE: Movember: Tag 15 | 15.11.2012 | 17:26

Das ist der ganze Effekt von zwei Wochen? Beneidenswert.

RE: „Dein Hinterrad war kaputt, nicht meins!“ | 13.11.2012 | 17:30

Der Begriff "Harley Davidson des Ostens" impliziert, dass es auch noch andere gegeben hat, etwa eine "Kawasaki des Ostens" oder eine "BMW des Ostens". Es gab aber nur die MZ, sie war schlicht das "Motorad des Ostens" (Ja, ich weiß, manche hatten auch eine Jawa)

RE: Willst du mit mir gehen? | 10.11.2012 | 17:21

Vermutlich wird es ja leider hier in Zukunft auch nur noch wenige Gelegeneiten geben, eine Diskussion zu führen. Ich wünsche Ihnen aber viel Freude mit diesem lauten Wesen, dass Sie von dieser Diskussion abhält.

RE: Willst du mit mir gehen? | 08.11.2012 | 17:29

Woher wollen Sie denn wissen, wie ich meine Artikel gemeint haben will? Vielleicht verstehen sie ja meine Erläuterungen genauso "anders" wie die Artikel selbst?

Wissen Sie, sie sollte aufhören darüber nachzudenken, wie ich etwas "meine". Nehmen Sie die Texte ganz so, wie sie sie verstehen, denken sie meintetwegen darüber nach oder ärgern sie sich darüber, aber geben Sie es auf, mich, einen ganz fremden Menschen, dem Sie nie begegnet sind, verstehen zu wollen.