Maxi Leinkauf

Redakteurin Alltag
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Maxi Leinkauf
RE: Rote Melancholie | 19.05.2016 | 12:01

Danke, ja in dem Café war ich schon mal... das war ein Stammplatz von einem der früheren Organisatoren der Montagsdemos. Aber wirkt auch ein bisschen wie Folklore, oder?

RE: Noch nicht zynisch | 29.04.2016 | 15:10

Soziale Einsamkeit, das Gefühl der Ohnmacht, all das ist drin in diesem Stück, ja, und das kann man heute empfinden, auf den verschiedensten Ebenen. Und man muss - im Sinne Godots- nicht nur denken, sondern auch darüber reden. Der wiederum scheiterte noch an etwas anderem, an seiner eigene Sprache. Daher hat er als Ire auch nicht auf Englisch, sondern im fremdsprachigen Französisch geschrieben...

RE: Teilt nicht jeder | 24.11.2015 | 11:38

Lieber Christoph Leusch, danke für den ausführlichen Beitrag. Habe den Text in der Libération gelesen, ganz interessant, wenn auch ein wenig pathetisch. Zebda habe ich ein paar mal im Konzert erlebt und als eher kritisch gegenüber der französischen Gesellschaft wahrgenommen. Interessant, dass er sagt, er habe sich in der republikanischen Schule mit allen anderen gleich gefühlt, nur dsanach, auf der Straße holte ihn die Realität ein, die Unterschiede. Auf Demos lief in Paris oft Zebdas Version des alten Arbeitersongs "Motiver". Und vielleicht passt das auch jetzt. Il faut rester motiver.

RE: Teilt nicht jeder | 24.11.2015 | 11:38

Lieber Christoph Leusch, danke für den ausführlichen Beitrag. Habe den Text in der Libération gelesen, ganz interessant, wenn auch ein wenig pathetisch. Zebda habe ich ein paar mal im Konzert erlebt und als eher kritisch gegenüber der französischen Gesellschaft wahrgenommen. Interessant, dass er sagt, er habe sich in der republikanischen Schule mit allen anderen gleich gefühlt, nur dsanach, auf der Straße holte ihn die Realität ein, die Unterschiede. Auf Demos lief in Paris oft Zebdas Version des alten Arbeitersongs "Motiver". Und vielleicht passt das auch jetzt. Il faut rester motiver.

RE: Wieder was gelernt | 16.09.2015 | 08:11

Das ist eine interessante Sicht auf Gedeck. Natürlich könnte man auch hinterfragen, warum sich das bei ihr häuft, diese Frauenrollen in denen ein Wendepunkt eintritt, eine Art Ausbruch. Ich denke genau deshalb, sie interessiert sich für den Bruch. Nur verstehe ich den Ansatz, sie verkörpere die großbürgerlichen Frauen nicht so ganz. Meinhof, Reimann, Das Leben der Anderen, Die Wand (alle Rollen nach 2000) - würden sie diese Figuten alle unter den Kamm Großbürgertum scheren? Ich wäre neugierig, was genau Sie verstehen, heute, unter dieser sozio-ökonomischen Zuordnung. Und ist man als Schauspieler nur glaubwürdig, oder ehrenwert, wenn man Frauen aus anderen Milieus spielt?

PS: Jetzt fiel mir noch Romy Schneider ein, der Alice Schwarzer ja auch mal den Vorwurf gemacht hat, sie sei der Liebling der Machos, und verkörpere im französischen Männerkino immer wieder die gleiche Figur, die nur "halb" emanzipierte Frau. Und es waren ihre schönsten Rollen.

RE: Wieder was gelernt | 16.09.2015 | 07:59

Wie meinen Sie das? Man soll sich, wenn man Kinder bekommt, nicht mehr in Frage stellen?

RE: Hört mal! | 09.09.2015 | 08:07

Lieber Christoph Leusch, danke für die Beispiele. Was die Texte angeht, ist es eher schwierig, sich abzuheben von Revolverheld oder Söhne Mannheims, und trotzdem nicht zu kryptisch zu sein, Ist immer die Frage, was am Ende einen guten (deutschen) Song ausmacht. Text, oder Musik, oder die gelungene Mischung?

Udo Lindenberg hat das zuletzt ganz gut hingekriegt. Oder Silly, mit der ersten neuen Platte "Alles Rot"

Grüße

RE: Diese Franzosen | 31.07.2015 | 12:18

Mais oui!! Marc Lavoine! Wusste noch nicht, dass dieser Song auch Machos unter die Haut geht ... wie würden Sie eigentlich diese Zeile deuten: A faire l'amour sur des malentendus?

Merci, Maxi Leinkauf

RE: Unser liebstes Kind | 30.06.2015 | 13:05

Das ist sehr treffend beschrieben ... unsere Eltern, zumindest meine, die in Ostdeutchland gelebt und Familie gegründet haben, mussten über all diese Dinge gar nicht nachdenken. Es war immer alles stabil. Bei uns ist nichts stabil. Zumindest dauert es, wenn überhaupt, sehr lange. Für uns ist Kinderkriegen eben nicht selbtsverständlich, sondern wirklich eine Entscheidung(man tut etwas, "trotz" der unsicheren Verhältnisse). Ich kenne ebenfalls Männer, die das nicht wollen, aber genauso viele, die sich Kinder schon wünschen seit sie 20 sind. Und es stimmt, alle beide stehen vor dieser Entscheidung. Am Ende ist es vielleicht auch falsch, das zu zerreden.

RE: Offline in Berlin | 28.04.2015 | 12:00

Ja, ich hatte gehofft, dass jemand eine Geheimlösung kennt. Oder wir müssen irgendwann auf Googles Luftballons zurückgreifen: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/project-loon-google-testet-internetzugang-aus-ballons-a-905917.html