Geometrie für Fortgeschrittene
Anne Teresa de Keersmaeker tanzt in einem Pas de Trois mit Violine. Der Versuch, J.S. Bach in Bewegung zu übersetzen, ist ein Wagnis. Es hätte fulminant werden können
An unserem Platz
Obdachlose zeigen Gästen, wo sie normalerweise wohnen. Ist das mehr als zynisches Stadtmarketing?
Flucht und Elend des Dritten Reichs
Zwei Granden des Berliner Ensembles führen ein zeitloses Gespräch über Bildung, Demokratie und Pornografie sowie das traurige Schicksal großer Ideen
A–Z Türkei
Viele Deutsche meinen, die Türkei gut zu kennen. Aber wissen Sie, warum der Pinguin ein Widerstandssymbol ist und der Gartenzwerg aus Anatolien stammt?
Guter Fairsuch
Bas van Abel stört es, dass die globalisierte Wirtschaft intransparent und ungerecht ist. Deshalb baut er ein korrektes Smartphone, das zeigen soll: Es geht auch anders
Die Geschwister der Maschinen
Konrad Klapheck ist vor allem als der "Maschinenmaler" bekannt. In Düsseldorf sind seine ikonografischen Werke nun zu sehen – aber auch Menschen- und Alltagsbilder
Die Nichtzugezogene
Brigitte Eicke wohnt seit mehr als 80 Jahren in Berlin-Prenzlauer Berg. Sie erzählt bei unserem Spaziergang von einer verschwundenen Welt
Fremde Länder, Tiere und exotische Syntax
Bizarr-schöne Namen sind Jens Rachuts Spezialität. Seine Bands hießen Dackeblut und Oma Hans. Nun erscheint "Trüffelbürste" seines Projekts Nuclear Raped Fuck Bomb
Mut zu großem Stoff
Karin Beier ist die im Moment erfolgreichste Theatermacherin Deutschlands. Nun wechselt sie von Köln ans Hamburger Schauspielhaus. Was macht sie besser als andere?
Kleines wird zu Großem
Ken Wardrops Dokumentarfilm "His & Hers" ist keine Gegenüberstellung: Er gehört ganz den Frauen. Die sprechen allerdings ausschließlich über Männer
Am Ende gewinnt immer die Windmühle
„A Silent Rockumentary“ ist der wundervoll klingende Abgesang auf ein Modell des Musikmachens, wie es die Brass-&-Marching-Band Mardi Gras.BB lange durchgehalten hat
Mário Brandão, Dekorationsmaler
Was ist noch Handwerk? Wo beginnt die Kunst? Und was genau macht eigentlich ein Dekorationsmaler? In einem Neuköllner Ladenatelier verschwimmen diese Fragen
Sommer ist Spektakelzeit
Die alljährliche Hochhuth-Posse um Claus Peymann, den nicht gespielten "Stellvertreter" und die Zukunft des Berliner Ensemble war nur ein Auftakt
Jenseits der Mode
Die Arbeit "beyond fashion" der Fotografin Susanne Friedel thematisiert die Schattenseiten der Modeindustrie und appelliert an das Bewusstsein der Konsumenten
Was ist ein Philosophieboom?
In dieser Woche findet in Köln ein Festival der Philosophie statt, die phil. Cologne. Denken liegt im Trend. Es gibt Schlimmeres, finden wir. Kritiklosigkeit zum Beispiel
Die hohe Schule der Entrümpelung
Das Robert-Walser-Zentrum in Bern zeigt ausgewählte Mikrogramme des Künstlers. Am Einzelexemplar wird deutlich: Die Mini-Texte waren kein Rückzug in die Unleserlichkeit
Die Stadt der Selbstinszenierer
Peter Laudenbach beobachtet in „Die elfte Plage“ die spaßwütigen Touristen, entdeckt dabei aber nicht viel Neues
Große Fußstapfen
Ilma Rakusa flaniert in „Aufgerissene Blicke“ durch die Metropole und stellt fest: Schönheit ist leider anderswo
Mein Name sei Handke
In seinem neuen Buch „Cabo de Gata“ erzählt Eugen Ruge sehr hintersinnig, wie er in der andalusischen Einsamkeit versuchte, ein Schriftsteller zu werden
Rita ist anspruchsvoll
Gutes Mittelfeld: In der dritten Frankfurter Folge "Es ist böse" bekommt Nina Kunzendorfs fesche Conny ohne Not Probleme, die man nicht so recht verstehen will
Guck mal, hier liegt ja Bedeutung rum
In Göttingen widmete sich eine wissenschaftliche Konferenz der Fernsehreihe "Tatort". Oder besser: einzelnen Aspekten des "Tatort", die nicht immer spezifisch sind
Sauglatt, aalglatt, platt
Früher stand die Stadt für kulturelle Erneuerung. Heute ist sie Provinz – warum eigentlich?
Vergiss Caprese!
Zum Sommer gehört natürlich Mozzarella, nur hat unser Koch eine eigene Weise, ihn anzurichten. Nur Tomaten und Basilikum sind ihm zu fad. Dann schon lieber marinieren
"Was halten Sie von ihrem Outfit?"
Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen, werden häufig erstmal nach ihrem Äußeren bewertet – viele meiden daher die große Bühne. Dabei werden sie dort gebraucht