Die Mutter aller Sorgen
Am Muttertag fiel wieder auf: Mütter und Töchter – das kann eine ganz schwierige Kiste sein. Wobei das ein ziemlich geschlechterstereotypes Denkmuster ist. Oder?
Außer Betrieb
Die Verzögerung bei der Eröffnung des internationalen Berliner Flughafens zeigt, dass es für solche Vorkomnisse keine Rituale gibt
Ein Blick in die Hölle
In dem Roman „Die toten Frauen von Juarez“ erzählt Sam Hawken eine fiktive Kriminalgeschichte und beschreibt dabei das soziokulturelle Bild Nordmexikos
Man nennt es Liebe
Wie eine junge Generation in Bangladesch tradierte Vorstellungen von der arrangierten Ehe allmählich abschafft – und die Liebesheirat für sich entdeckt
Wie schwer Kritik fällt
Nach der Verleihung des Henri-Nannen-Preises wird deutlich, wie schwierig es ist, die Bild-Zeitung treffend zu kritisieren
Ist doch alles nur gelogen!
Impfkritiker richten mit ihren Thesen großen Schaden an. Dennoch gelten sie vielen eher als entlarvende Querdenker denn als Scharlatane
Aufbauhilfe West
Chemnitz unterstützt die Elbphilharmonie nicht nur mit Zement: Chemnitzer Künstler wollen der Hamburger Kunst-Szene helfen – auch mit einem geheimen Konzert von Kraftklub
"Das klang wie Torschlusspanik…"
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat eben die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es die Ausbeute der letzten Woche. Heute: Midlife-Crisis auf der Kunstbiennale
Kulturradio heute
Der WDR will seinen Kulturkanal modernisieren. Damit ist er auf dem besten Weg zum Dudelfunk - eine Initiative fordert nun zum Widerstand gegen die Änderungen auf
Unterhalb des Südfelsens
Fassungslos versucht man dem neuesten Lena-Ödenthal-Streich zu folgen, der am Ende auch noch Interaktion provozieren will: "Der Wald steht schwarz und schweiget"
Ein Abend wie Schurwolle
In einer grotesken Aufführung widerlegt Regisseur Robert Borgmann die „Legende vom Glück ohne Ende“ im Berliner Maxim Gorki-Theater
Zieh, Vater
"Einen besseren Mentor als Oskar kann ich mir nicht vorstellen", sagt Claudia Kohde-Kilsch über Lafontaine. Was ist ein Mentor? Und wann muss man ihn gehen lassen?
"Worte sind eine Waffe"
Gewalt ist seit der Revolution in Ägypten alltäglich geworden – auch weil die Polizei, die die Revolution nicht wollte, tatenlos zusieht, sagt Soziologin Mona Abaza
Drunter und drüber
Der Wäschehersteller Schiesser wurde von einem israelischen Unternehmen übernommen. Andere Wäschefragen zu Unterhemd, Eingriff, Liebestöter hier: Das Lexikon der Woche
Schwindel oder nur PR?
Irrtum, twittert Sigmar Gabriel. Mache ich selber. ;-)) Aber reicht das, um das Bedürfnis der so genannten Netzgemeinde nach Authentizität zu stillen?
Brunnenkresse ist der neue Bärlauch
Kräuter liegen im Trend: Nach dem Basilikum kamen der Bärlauch und, fast zeitgleich, der Koriander. 2012 ist nun das Jahr der Brunnenkresse, findet unser Kolumnist
Wie Rollen verteilt werden
Weiß nicht jeder: Was sich alles mit der rassistisch geprägten Theatertradition des "Blackfacing" verbindet. Ein Podiumsgespräch im Berliner Ballhaus Naunynstraße
Analyse der Armut
Der indische Ökonom Abhijit Banerjee untersucht Entwicklungshilfe wissenschaftlich und erklärt, warum sie die Lage der Armen nicht zwangsläufig verbessert
"Hallo Berlin, hier spricht der 10. Mai 2012"
Rainald Goetz hat an der FU Berlin sein poetologisches Programm ausgeführt, ein wenig die Gastgeber brüskiert und en passant die Piratin Julia Schramm widerlegt
An der Grenze
Lisa Randall ist die erste Professorin für Theoretische Physik in Harvard. Sie glaubt, dass unbekannte Parallelwelten existieren – direkt neben unser vertrauten Umgebung
„Das kann kein Therapeut“
Margot Käßmann erzählt, was eine Luther-Botschafterin so macht, warum wir jeden Autounfall als tragisch bezeichnen und ob Protestanten die Beichte brauchen
Wie Humboldt auf den Hack-Drops kam
Neues aus der Elitenschmiede: Im Rahmen eines Acht-Millionen Projekts haben Studenten ein Fleischkrokettenbonbon entwickelt
Gib nicht so Gummi
Alles zum Wohle des Kunden, oder wozu braucht die Bäckerin sonst einen Gummihandschuh? Kann sein, dass sie damit auch nur einer Verordnung folgt. Zum Unmut unserer Autors
Liebste Sophie!
Der Theaterregisseur René Pollesch findet, dass die Schauspielerin Sophie Rois schon auch ein Wunder ist – und erklärt, warum es aber nicht um Bewunderung geht