„Joseph Roth. Eine Biographie“ von Wilhelm von Sternburg: Ohne feste Adresse
Joseph Roth trug wie kein anderer die Verwerfungen Europas in sich. Wilhelm von Sternburg veröffentlicht eine Biografie über den rastlosen Schriftsteller und Journalisten
Die Vorteile der Unbeherrschtheit
Kreativität des Geistes: In seiner Philosophiekolumne geht Michael Jäger den Vorzügen der "Unbeherrschtheit" und der "Willensschwäche" nach
Ach, du süße Unmöglichkeit
Thomas Meinecke widmet sich in „Jungfrau“ dem queeren Katholizismus und schreibt, wie er auch Platten auflegt: Er sampelt - Texte, Interviews, Filme. Reicht das aus?
Die Suchmaschinenfrage
Die Digitalisierung der Welt ist nicht rückgängig zu machen. Sie frisst ihre Erzeuger, indem sie das Urheberrecht durch die Omnipräsenz geistigen Eigentums unterhölt
Utopia im leeren Raum
Reise nach Hoyerswerda, wo ein junger Wissenschaftler den Postsozialismus erforschen sollte und dabei sein Herz verlor. Jetzt kämpft er für die schrumpfende Stadt
„Mein Kopf ist nicht mein Freund“
Mike Tyson hat im Ring fast alle großen Boxer besiegt. Nur einen bekommt der Ex-Schwergewichts-Weltmeister auch nach Ende seiner Karriere nicht in den Griff: sich selbst
Der Schöpfergott und ich
Immer mehr Menschen betreiben Genforschung als privates Hobby in ihrem Keller. Demokratisierung der Wissenschaft oder tödliche Bedrohung für die Menschheit?
Durch die rosa Brille
Heute geben sich viele junge Mädchen sehr früh sehr weiblich. Bei ihren Müttern war das noch ganz anders. Wo sind denn all die kleinen Tomboys geblieben?
Chronik
vom 09. bis 15. April 2009
Man erkennt ihn nicht wieder
"Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben" ist ein blasser Film, der Qualität durch Vermeidung sucht. Dann doch lieber das Presseecho
„Identitätsfindung ist heute viel wichtiger als früher“
Die Genderforscherin Mart Busche über halbe Tomboys in Hip-Hop-Klamotten, den Homosexualitätsverdacht und die Tücken der gesellschaftlichen Gleichstellungsrhetorik
Was ist los mit Lars von Trier?
Im Herbst startet der neue Film des großen dänischen Regisseurs. Den Trailer zu "Antichrist" kann man sich jetzt schon anschauen - er gibt einige Rätsel auf...
Der Himmel über dem Husten
Keine Läuterung, nur Schmerz und Trauer: "Secret Sunshine" revidiert die Gewissheiten des Melodrams und zeichnet die Chronik eines Verwahrlosungsprozesses
Mein persönliches Hillsborough
Mike Bracken wollte am 15. April 1989 im Hillsborough Stadion Liverpool spielen sehen. Er erlebte eine Katastrophe: 96 Fans starben. Das Trauma hält bis heute an
Hör mal einer an
Der Wind am Grand Canyon und die Stille in den Reichenvierteln New Yorks: Wer mit Blinden verreist, erlebt den Klang der Landschaft und den wahren Duft der Städte
No, we can't
Die neue Klima-Kampagne "Angie, you can" von Greenpeace wirbt mit Obamania-Ästhetik und Angela Merkels herabgezogenen Mundwinkeln. Was ist da eigentlich die Message?
New York für Blinde
Das Klappern der Hufe am Central Park, das Kratzen der Schlittschuhe am Rockefeller Center, die Stille des Müllhaufens in den Hinterhöfen. Eine Stadttour in Klängen
Jesus Klinsmann klagt an
Jürgen Klinsmann klagt gegen die "Taz", die ihn nach dem verlorenen Champions League Spiel auf dem Titel ans Kreuz genagelt hat. Freitag-Blogger mahung über eine Farce
Amazon und der World Wide Zorn
Nachdem Bücher schwuler und lesbischer Autoren am Wochenende aus den Amazon-Suchen verschwanden, witterten Cyberaktivisten Zensur und traten in Aktion
Wer bremst, verliert
Erst sind nur Fahrrad-Kuriere in New York und London mit Fixed-Gear-Rädern gefahren, mit Fahrrädern ohne Bremse. Nun sind die Fixies überall. Warum nur?
Zucker für den Klammeraffen
Doppelpunkt, Bindestrich, Klammer - fertig ist das Angesicht. Emoticons haben sich in der digitalen Unterhaltung durchgesetzt, gerade auch in den Spam-Mails
Herrn Cobas staatstragende Mission
Dresdner Bank und Commerzbank werben jetzt auf allen Kanälen für Gutwetter. Der kleine grüne Knirps hat ausgetanzt, doch dafür gibt's jetzt ja den großen Rettungsschirm
Französisches Kino
Vor fünfzig Jahren begann die Nouvelle Vague das französische Kino mit wenig Geld und viel Elan auf den Kopf zu stellen. Eine Hommage an Godard, Truffaut, Varda und co.
Matt in neun Zügen
Freitag Blogger kay.kloetzer hat den neuen Tatort gesehen. Fazit seiner Schnell-Rezension: Die Folge will zu wenig, zeigt zu wenig