Mein erstes Mal
Alexandru Bulucz ist gebürtiger Rumäne. Mit 13 kam er nach Deutschland. Heute, 21 Jahre später, darf er endlich zur Wahl gehen
Pegasus
Aus dem antiken Sinnbild für die Dichtkunst ist eine Metapher für Spionage geworden. Warum inspiriert das Flügelpferd noch heute Kinder, Filmemacher, Philosophen?
„Mir gefällt das Dreckige“
Jan Speckenbach hat Live-Video am Theater miterfunden. Was hat er jetzt mit René Pollesch an der Volksbühne vor?
Die, die Monster bezwingt
Joana Mallwitz wird neue Chefdirigentin des Berliner Konzerthausorchesters. Wer ist die Musikbesessene?
Stirbt die Hoffnung zuerst?
Mit dem drastischen Protest holen die Klima-Aktivist:innen die dystopische Zukunft in die Gegenwart. Das ist bedrückend
Ehejahre einer Kanzlerin
Wer Angela Merkels Erfolgsrezept in Gänze verstehen will, sollte Blättchen wie „frau aktuell“ oder „Freizeit Woche“ lesen
Labore des Wandels
Entlassungen allein werden die Theater nicht verändern. Wie können Lösungen aussehen?
Keine Trulla
Eine Biografie will das Bild von Heinrich Manns Lebensgefährtin Nelly Kröger zurecht rücken
Die alte Volksbühne lugt hervor
Zum Auftakt bedient sich René Pollesch am Zirkus. Der neue Intendant findet, dass diese halb im Verwegenen turnende Welt ein guter Anfang sein kann
Alles voller Götter
Vor 50 Jahren starb der Dichter Giorgos Seferis. Vermeintlich unpolitisch, wurde sein Begräbnis zum Fanal gegen die Diktatur
Ende Dividende
In Hannover prangert ein Künstler*innen-Kollektiv das Gebaren eines Immobilienkonzerns an – auf dessen eigener Fassade
Bruno am Abgrund
Jonathan Lethems neuer Held hat Krebs – und einen Pflasterstein aus Berlin
Das geteilte New York
Colson Whiteheads neuer Roman erzählt vom Rassismus der 1950er
Dieser Klima-Krimi ist real
Eigentlich schreibt Fred Vargas Romane. Nun klagt sie die Umweltpolitik an und gibt Tipps, wie jeder einzelne aktiv werden kann
Oft unglücklich, aber niemals allein
Prof. Schütz fühlt sich beim Gang durchs Anthropozän wie beim FC Liverpool
Kant und Krieg
Markus Lanz und Richard David Precht wurden einst belächelt, heute gelten beide als TV-Instanzen. Ihr Podcast-Mix aus Fragen und Philosophie erinnert an Sokrates
Brocken der Zeit
Olaf Nicolai hat einen 24-stündigen Film über die berühmte Marx-Büste in Chemnitz gedreht. Vor allem akustisch spiegelt sich darin die Gesellschaft
Als keiner sie wollte
Günter Lichtenstein besitzt die größte private Sammlung mitteldeutscher Nachkriegskunst. Wie kam es dazu?
Es war einmal ein Jahr ...
Philipp Sarasin nimmt 1977 unter die Lupe – und liefert Argumente, warum Jahresbücher oft keine gute Idee sind
Das Inferno als Referenzsystem der Gegenwart
Prof. Erhard Schütz lässt sich von Analysen zum NS-Film, der Modeindustrie und von 700 Jahren Dante-Rezeption inspirieren
30 Jahre Schmieröl
Die Kunst-Werke waren von Beginn an ein Mythenmonster. Noch immer kann man sich dort gut verlieben
Im Jahr der Frauen
Die „Mostra“ in Venedig wagt mehr Parität – ihr Programm gibt widersprüchlichen weiblichen Figuren Raum
Erwacht der fette Theatergott?
Nach stürmischen Jahren eröffnet das traditionsreiche Haus diese Woche unter neuer Leitung wieder seine Türen
„Größer als im Alltag“
Eigentlich wollte Maria Speth einen ganz anderen Film als „Herr Bachmann und seine Klasse“ drehen