Demokratie in Aktion

Auch außerhalb von Libyen gehen die Umbrüche weiter: Syrien ist erfasst, und die Jemeniten haben Präsident Saleh dazu gebracht, seinen Rücktritt anzukündigen

Gundremmingen abschalten, jetzt!

Block A zerstörte die schwerste Reaktorpanne der BRD. B und C sind die letzten Siedewasser-AKW am Netz. Bleiben sie, ist das Moratorium wirklich nur ein Ablenkmanöver

Bitte seid ein wenig ratlos

Ob Fukushima oder Libyen: Ratlosigkeit wäre das Gebot der Stunde. Leider erfreut sie sich keiner besonderen Beliebtheit. Ein Hilferuf

Flüchtlinge in Libyen

Gestrandet mit letzten Habseligkeiten: In Ras Jdir warten viele Flüchtlinge aus Libyen darauf, die Region verlassen zu können. Dan Kitwood hat einige dort porträtiert

Rave, Drugs and Rock'n'Roll

We’re gonna have a party – vor zwanzig Jahren definierte „Screamadelica“ die Popmusik. Nicht nur für die Neunziger

Feministischer Kreisverkehr

Beim "Roller Derby" rempeln sich Rollschuh-fahrende Frauen von der Bahn. Was die dritte Welle des Feminismus damit zu tun hat? Ein Besuch beim Saisonauftakt in Berlin

Japans Atom-Samurai

Um die Fukushima 50 ranken sich immer abgründigere Mythen. Suzanne Goldenberg traf in Yonezawa Angehörige eines Zeitarbeiters, der zurückging, um den GAU zu bekämpfen

Den Gouverneur packt das Entsetzen

Die US-Armee setzt in Helmand auf ­„Partnering“ mit Anti-Taliban-Milizen. Doch die Regierung von Hamid Karzai schießt quer

Anbeter des Erfolgs

Kommt jetzt die Zeit der „Pragmatiker“ in der SPD? Nein, denn sie haben ja auch bisher den Ton vorgegeben: über die Verachtung der Fantasie und überzeugungslose Leere

A-Z Berlin, literarisch

Berlin führt abseits der Straßen und Plätze noch ein weiteres öffentliches Leben: Zwischen Buchdeckeln. Erhard Schütz unternimmt einen literarischen Rundgang von A bis Z

Weisheit ist wie eine Kamelleine

Kein arabisches Land hat sich so in Demokratie geübt wie der Jemen. Trotzdem steht Ali Abdullah Saleh vor dem Sturz. Woran misst man die Legitimität einer Regierung?

Das Pendel schlägt zurück

Katastrophen verändern die Risikokalkulation einer Gesellschaft. ­Fukushima leistet dem Sicherheitsbedürfnis Vorschub. Dabei wird es nicht bleiben

"Das hört der ja eh nicht"

In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat eben die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es im Alltag die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Schlussfolgern

Trost ist sein Beruf

Gerade im Kino, bald auf Tournee: Justin Bieber ist für Teenies der Darling der Stunde. Und für den Rest? Ein hart arbeitender Normalo

Merkels Verhältnisse

Die Bundesregierung kompensiert ihre militärische Enthaltsamkeit bei der Libyen-Intervention durch ihren politischen Beistand für die Interventen

Lutz Herden

Monarchie der 8.000 Prinzen

Das saudische Königshaus glaubt fest, jedem Ungehorsam gewachsen zu sein und einer möglichen Opposition nicht mit Reformen, sondern Geld den Schneid abkaufen zu können

Vor dem Act

Peter Maffay wurde mit Tomaten beworfen, als er vor den Stones spielte. Heute rocken Vorbands den Laden, jedenfalls wenn sie Ira Atari oder Minna von Bahrenfeld heißen

Anti-Atom-Demos

Die Anti-Atom-Bewegung könnte in den kommenden Tagen und Wochen ihren Höhepunkt erreichen. Ein Überblick über die nächsten Anti-Atom-Proteste

Wieso?

Es wird epischer: Charia Furtholm aka Malotte Lindwängler bringt den Betrachter in dem eigentlich brisanten Tatort "Mord in der ersten Liga" an den Rand des Wahnsinns

Haseloffs Sozialdemokraten

In Sachen-Anhalt entscheidet der Drittplatzierte, welche Koalition regieren darf. Bundespolitisch sendet das Votum nur wenige Signale

Wie ich kein Star wurde

Guardian-Autor Nirpal Dhaliwal ist Brite indischer Abstammung. Als ein Bollywood-Film in seiner Heimatstadt gedreht wurde, musste er unbedingt dabei sein

Wisconsin könnte Schule machen

Gewerkschafter und Progressive demonstrieren seit Wochen gegen die Schock-Doktrin ihres republikanischen Gouverneurs. Die Kundgebungen der Tea Party sehen dagegen alt aus

Übermut der Übermacht

Gerade erst tasten sich arabische Gesellschaften zu mehr Selbstbestimmung voran, da kommt es mit den Luftangriffen auf Libyen zu einem Kraftakt der Fremdbestimmung

Lutz Herden

Wer A sagt ...

Frankreich übernimmt die Führung eines Angriffs auf Libyen, dessen Fortgang ungewiss ist: Werden am Ende doch Bodentruppen gebraucht, um Gaddafis Macht zu brechen?

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