Ein Haus steht auf dem Dach, die Fenster sind nach unten gerichtet.

EB | Hypothek auf den Untergang

Alle wollen Eigentum. Die Menschen verkaufen dafür mehr als ihr Lächeln. Sie veräußern ihre Souveränität auf Lebenszeit

Zwei schwarze Rechtecke auf hellgelbem Grund.

EB | Selbstflucht

Vielen Menschen sind trotz völliger Erschöpfung ständig auf Achse. Sie wollen nichts neues erleben, sondern partout sich selbst nicht begegnen

EB | Keiner mehr da

Mat Hennek hat viel Mühe darauf verwendet, die Infrastruktur von Großstädten ohne Menschen abzulichten. Das hat visionären Charakter

Eine Person steht vor einem rostbraunen Mauersegment der Gedenkstätte Berliner Mauer.

EB | Nicht meine Einheit

Deutschland bleibt auch 2020 ein gespaltenes Land. Der Ausverkauf des Ostens ist ein monströses Verbrechen, dessen Nachwirkungen bis heute nachhallen

Jakob Reimann

Nur Fake, kein Original

Aldi verschenkt Mode mit dem Firmenlogo an Influencer:innen. Doch das Bekenntnis zur Marke kann sich nicht jede:r leisten

1990: Enthauptungsschlag

Die Treuhandanstalt ersetzt Betriebsdirektoren der DDR überwiegend durch westdeutsche Manager. Sie sollen den raschen Erfolg der Privatisierungen garantieren

Flut und Durst

Die Wellen der Meere zurück zu halten, ist genauso überlebenswichtig für den Menschen wie die Versorgung mit Trinkwasser. Ein Auszug aus James Lawrence Powells „2084“

Eine Person steigt eine Treppe hinauf, die mit einem Bild von Marianne und der französischen Trikolore bemalt ist.

Mein Nabel gehört mir!

Die Republik diskutiert über richtige und falsche Kleidung. Schülerinnen provozierten mit Freizügigkeit

Berichte aus der Zukunft

James Lawrence Powell nimmt uns in „2084“ mit ins Morgen und zeigt, was wir schon jetzt alles falsch gemacht haben werden

Mann mit Schnur und einem Stück Stoff in der Hand steht vor einer Mauer. Betonpfeiler liegen daneben.

Nicht die letzte Zäsur

Wer daraus lernen will, muss aufpassen, dass einförmiges Denken nie wieder zum Diktat erstarrt, wie dies 1990 geschehen ist

Lutz Herden

Pogo hinter Stacheldraht

Viel konnte man schon lesen über den Punk in der DDR. Nun kann man ihn endlich (wieder) hören

1990: Das letzte Mal

Die Abschiedssaison der DDR-Fußballoberliga droht an manchem Spieltag in Gewalt und Chaos unterzugehen. Stadien werden zu Nahkampfarenen. Einen Toten gibt es auch

Lutz Herden
Mathias Döpfner und Friede Springer stehen nebeneinander. Ein Bild hängt an der Wand.

Was die Reichen alles dürfen

Die Springer-Erbin Friede Springer schenkt dem Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner ein Vermögen. Steuern wird er darauf so gut wie keine Zahlen müssen

Eine pinke Vulva-Figur mit Augen und Mund hält zwei Mittelfinger in die Luft.

Das Organ für talentlose Hochstapler

Vulva-Kunst ist das Äquivalent zum Primark-BH. Trotzdem taucht sie auf deutschen Bühnen immer wieder auf. Abrechnung mit einem neoliberal-feministischen Symbol

Soldaten in Uniformen mit Mützen schauen aus einem Güterwaggon. Einer winkt.

Im Abzugsmodus

Das vereinte Deutschland wird souverän sein. Kurz vor dem 3. Oktober 1990 besiegelt der in Moskau geschlossene 2+4-Vertrag 50 Jahre europäischer Nachkriegsgeschichte

Lutz Herden
Donald Trump spricht vor Fahnen.

Der letzte Akt

Donald Trump geht es längst nicht mehr darum, die Wahlen zu gewinnen. Er will viel mehr Geschichte schreiben, meint Dr. Helmut Däuble

Installation mit gelben Fässern mit radioaktivem Symbol und einer Figur mit Geistermaske auf einem Feld.

Es war immer klar

Gorleben kommt als Endlager-Standort nicht mehr infrage. Dass darum überhaupt jahrelang gerungen werden musste, ist ein ungeheurer Skandal

Michael Jäger

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