Rückschlag für den Neuanfang
Ein Auftragsmord an drei kurdischen Aktivistinnen in Paris soll offenbar eine Annäherung zwischen der PKK und der türkischen Regierung torpedieren
„Der graue Verfall hat mich immer angeregt“
Otto Möhwald war in der DDR für seine rauen und melancholischen Bilder bekannt. Zu seinem 80. Geburtstag blickt sein Enkel Clemens Meyer mit ihm auf sein Leben zurück
Patron auf Abwegen
Frankreich ist als Gendarm des Westens unterwegs, um – auch mit Unterstützung Deutschlands – die islamistischen Ausläufer des Arabischen Frühlings einzudämmen
Nichts sehen, nichts hörten
Im Wahlkampf spielt ein großes Thema nur eine kleine bis keine Rolle – dringend gebotene Verhandlungen mit den Palästinensern haben die Parteien völlig ausgeblendet
Die Erste
könnte bald die erste türkischstämmige Landesregierungschefin werden. Klaus Wowereit scheint ja am Ende
Ein Meister der Taktik
Verteidigungsmininister de Maizière ist sanft im Umgang, aber knallhart in der Sache. Er kennt keine Skrupel, eine Militarisierung der Außenpolitik voranzutreiben
Der Doppelbodige
In der Bundeskunsthalle werden die Ankäufe der Bundesregierung gezeigt. Darunter auch "Brandt/Guillaume" von Thomas Kilpper. Christoph Bannat stellt den Künstler vor
Leichte Beute der Kritik
Die Empörung über die verschobene Aufklärung des Missbrauchsskandals bei den Katholiken verdeckt: Auch die Politik ist bisher untätig geblieben
Clique und Kritik
War die deutsche Literatur unter der Gruppe 47 wirklich besser?
Der Staat als Kunstsammler
Die Bundesrepublik Deutschland kauft und verleiht seit 1971 Kunst. Was sind das für Werke, und ist eine politische Handschrift erkennbar?
Der ist in Frankreich 'ne Unterweltgröße
Quatsch mit Soße oder Soße mit Quatsch? Das neue Saarbrücken um Stellbrinken (Devid Striesow) versagt schon beim Debüt "Melinda" derart, dass einem die Worte fehlen
„Staatsschulden sind kein Problem“
In Davos tagt das Weltwirtschaftsforum. Der US-Ökonom Paul Davidson beklagt eine Politik, die nichts produziert als Arbeitslosigkeit und Finanzlöcher
Die Go-to-Area
Es gibt viele gute Gründe, Einkaufszentren, diese überhitzten Konsumtempel, so gut wie nur möglich zu meiden. Unsere Autoren erzählen, warum sie trotzdem gerne hingehen
Die Angst vor Europa
Premier Cameron hat seine Europarede endlich gehalten. Er will nur in der EU bleiben, wenn die sein Land weiter mit Privilegien verwöhnt und zur Not Verträge umschreibt
Ausschreiten der Kampfzone
Die Djihadisten betrachten die gesamte Sahara als Kriegsschauplatz und folgen einer Strategie der vernetzten Aktionen, bei denen sie keine Ländergrenzen kennen
Eine weit verbreitete Schwindsucht
Die Finanzkrise forciert den globalen Trend, Verfassungsrechte zu beschneiden. Begründung: In einer komplexen Ökonomie seien nur so qualifizierte Entscheidungen möglich
Weiße Männer bei der Arbeit
In Steven Spielbergs "Lincoln" spielt Daniel Day-Lewis einen Präsidenten, für den das Ende der Sklaverei ein Ziel ist, das alle Härte des politischen Geschäfts erfordert
Grimms Märchen
Zensur! P. C.! – Das Gefühl, im Streit um die „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler, werde vieles zu hoch gehängt wird, täuscht nicht. Eine philologische Erörterung
Gut 2.500 Alphamänner
Die Bereitschaft, über einen tiefen Wandel des Kapitalismus nachzudenken, wird es in Davos kaum geben. Das gibt die Besetzung dieser Eliten-Messe einfach nicht her
Alarm im Weltall
GEMA vs. GEZ? Die Einstellung der „Space Night“ liefert eine Traum-Konstellation für Gebühren-Zyniker
Traum vom eigenen Land
Die Türkei verhandelt inoffiziell mit PKK-Chef Öcalan. Im Irak winkt ein kurdischer Staat. Die Kurden werden zu den großen Gewinnern des Arabischen Frühlings
Heiter serviert
Früher wollte die Autorin mit ihren Büchern Kinder auf eine bessere, sozialistische Welt vorbereiten. Wie sieht sie das heute?
Um Gottes Willen!
Bei der Amtsübernahme eines US-Präsidenten steht spirituelle Legitimation hoch im Kurs. Für Richard Nixon legte sich der Baptisten-Prediger Billy Graham mächtig ins Zeug
Alle Macht dem Geschäftsführer
In der Kulturpolitik wird zunehmend von Stiftungen bestimmt – mit verheerenden Folgen für den deutschen Film. Über die Strukturschwäche der deutschen Förderlandschaft