Was will ich in Bagdad?
Heimkehr in eine Stadt, die nach dem Einmarsch der Amerikaner so aggressiv, feindselig und gefährlich wurde
Die Herstellung von Distanz
Eine freie Kultur gibt es noch nicht. Sie ist immer mit Macht und Herrschaft verbunden. Plädoyer für eine Kritik der Kultur
Keine Frage des Gleichgewichts
Unter der Lupe eines Insiders entpuppt sich die herrschende ökonomische Lehre als Simplifizierung des Wirtschaftsgeschehens
Plumpsklos und geheime Schießbefehle
Michael Jürgs galoppiert durch die ostdeutsche Geschichte und hinterlässt ein enttäuschendes Buch zum Stand der Einheit
Wider den Zeitgeist
Bayrischer Ministerpräsident Horst Seehofer ist mit sich und der Welt sichtbar zufrieden
Null Glamour
Eine Reise ins Land der Unternehmer - oder: Es gibt keine Lebenszeit, die man nicht selbst vergeudet
Unter den Brücken
Der Westen schmückt sich gern mit afghanischer Kultur. Nicht selten aber verkommt der Dialog den Künstlern aus dem Krisengebiet zum Selbstgespräch
Wenn ich getötet werde, wird es die Regierung sein, die mich getötet hat
Sri Lanka - aus dem letzten Artikel des Journalisten Lasantha Wickramatunga
Die konstituierende Sitzung
Erasmus Schöfer hat sein vierbändiges Polit-Epos "Die Kinder des Sisyfos" abgeschlossen
Der Feind hat kein Gesicht mehr
Der Gaza-Krieg sollte die Israelis davon überzeugen, dass es keinen palästinensischen Partner für einen Frieden gibt. Die Minderheit, die anders denkt, findet kaum noch Gehör
Die Kommissarin hat gekündigt
Ein Hoch auf Hannelore Hoger und auf Bella Block, die an einem Wendepunkt angelangt ist
Kein Rückfall ins Inka-Reich
Mit der neuen Verfassung bleibt die Neugründung des Landes nicht länger Utopie
Rhetorisches Verwirrspiel
Die Regierung Koch-Hahn ist zweifellos eine bürgerliche, doch sie repräsentiert keine bürgerliche Mehrheit
Die Vermessung des Genialen
Alte Genietheorie und neue Hochbegabtenforschung kommen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen
Firmenland in Arbeiterhand
Vor 25 Jahren hielt die Belegschaft der Firma Mönninghoff in Hattingen nicht nur den Betrieb besetzt, sondern führte die Produktion in eigener Regie fort
Die zwei Säulen des "Freitag"
Print und Online sind künftig eng verzahnt
Ilija Trojanow im Gespräch: Die alte Tante Hochkultur
Ilija Trojanow über den nicht enden wollenden Kulturkampf, den rebellischen Wandel der Welt und den Mysthizismus, der Günter Grass in der Fremde befällt
Wenn Täter zu Therapeuten werden
Der Ökonom Rudolf Hickel über das Versagen des Bankenrettungsfonds und einen Währungsschnitt als Ultima Ratio
Eine seltsame Art des Sozialismus
Obama hat mit seinem Konjunkturprogramm den Staat zum Unternehmer des Jahres ausgerufen
Das Gewand der Gemeinsamkeit
Der "Freitag" ändert sich, um sich treu zu bleiben
Barack, der liberale Falke
Obamas sanftes Auftreten weckt Hoffnungen auf eine neue Außenpolitik. Doch der neue US-Präsident steht in der Tradition des liberalen Imperialismus von Kennedy
Bekehrung an der Notrufsäule
Weltweit gewinnen Evangelikale und fundamentalistische Christen an Zulauf. Auch in Deutschland sind sie inzwischen eine feste Größe
Die Welt von unten
In Luc Bondys Pariser Inszenierung von Philippe Boesmans „Yvonne, princesse de Bourgogne“ sieht die Welt der Royals wie die eines kaputten Großbürgertums aus
Die Multikulti-Empör-Industrie
Wieder wird eine Studie über misslungene Integration zum medialen Gassenhauer. Dabei sind die Probleme längst bekannt. Aber die Politik handelt nicht