Kartoffeln und Fleisch
In "Das ewige Leben der Albaner"rechnet Ornela Vorpsi mit ihrer Heimat ab
Die Entdeckung der Orangenschale
Ingo Schulzes Erzählungen "Handy" leben von einem raffinierten Understatement
Fingerfood für Biermann
Ein Liedermacher ist angekommen
Das magische erste Mal
In ihrem Roman "Warum hast du geweint" erzählt Dace Ruksane vom Erwachsenwerden im Lettland der Wendezeit
Die Freiheit, selbst zu denken
In seinem Werk "Lebenskunst oder Moral" will der Tübinger Philosoph Otfried Höffe Egoismus und Altruismus verbinden
Der Roman als Leselist(e)
Ist Marisha Pessls vielgerühmtes Debüt "Die alltägliche Physik des Unglücks" der überschätzte Roman eines Fräuleinwunders oder ernstzunehmende Literatur?
Nicht ohne mein Kopftuch
In "Verschleierte Wirklichkeit. Die Frau, der Islam und der Westen" untersuchen Christina von Braun und Bettina Mathes den Blick des Okzidents auf den Orient
Lost in Ölschinken
Bei genauerer Betrachtung wirkt die neue deutsche Malerei der "Leipziger Schule" einigermaßen altmodisch
Der familiäre Zwang zum Unglück
In "Keine Sorge, mir geht´s gut" erzählt Philipe Lioret die Geschichte eines Verschwindens aus der Perspektive der Zurückgelassenen
Bloß kein Erinnerungskombinat
Unhaltbare Zustände in der öffentlichen Darstellung der DDR-Gesellschaft. Eine zaghafte Kurskorrektur ist vorerst gescheitert
Ein Leben ohne Formulare
In seinem Buch "Einkommen für alle" plant der Unternehmer Götz Werner eine andere Republik
Einsame Frauen
Hörbücher
Aufklären, damit die anderen bomben können
Antrag des Oberstleutnants Jürgen Rose, von allen dienstlichen Aufgaben bei einem Tornado-Einsatz in Afghanistan entbunden zu werden
Ich liebe Amerika!
Mohsin Hamids zwiespältiger Roman "Der Fundamentalist, der keiner sein wollte"
Wir sollten keine Partei des Demokratischen Kapitalismus sein
Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, über Vermächtnisse und Verlockungen einer neuen Linkspartei sowie den Abschied von der PDS
Blasser König Honecker
Mussten die Journalisten Robert Ide und David Ensikat noch einmal Heimatforschung in Sachen DDR betreiben?
Ohne Scham
"Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky
Abend-Unterhaltung am Morgen
Ein harter Job: Die Arbeit der Grimme-Preis-Jurys aus Sicht eines Erfahrenen
Mikado-Spiel
Möglichst wenig Bewegung! Es könnte die falsche sein
Der Zorn des alten Kämpen
Tariq Ali schlägt eine Bresche für die lateinamerikanische Linke und geht dabei zuweilen rabiat zur Sache
Happy-End als Beginn
Vladimir Zarevs "Verfall" beschreibt den Untergang - nicht im alten, sondern im neuen System
Langeweile und Scheitern
Lisa St Aubin de Terán erzählt in "Deckname Otto" die Geschichte des venezolanischen Revolutionärs Oswaldo Barreto Milani
Ideologische Himmelsrichtungen
In seiner Studie "Die Deutschen und der Osten" untersucht Wolfgang Wippermann Geostereotype
Aller Anfang
Der Aufbau-Verlag hat Werner Bräunigs fulminanten Roman "Rummelplatz" aus dem Jahr 1965 herausgebracht