Supergau in Fukushima: Protokoll einer Katastrophe
Am Bett liegen schon die Mangas, der Impfpass und das Ticket nach Japan. Dann meldet ihr Computer: Ein Reaktor brennt. Lucy Fricke soll als Goethe-Stipendiatin nach Tokio
Reaktionen in der Welt
Selbstbewusst, entschlossen, gar nicht: Wie in anderen Staaten über die atomare Katastrophe in Japan diskutiert wird
Die Beiträge der Freitag-Redaktion
Japan und die Atomgefahr: Alle Artikel der Freitag-Redaktion zum Thema
Mehr als hundert Jahre Einsamkeit
Sie wollen ihr Land zurück. Dafür wird den Mapuche in Canete ein Terror-Prozess gemacht. Den Aktivisten um den Führer Hector Llaitul drohen drakonische Strafen
Der kommende Atomdeal
Plötzlich gehen AKW vom Netz. Vielleicht ist Merkel ja ehrlich erschüttert. Vielleicht plant sie aber nur die nächste Bundestagswahl
Parole: Durchhalten
Kaum Brot, leere Zapfsäulen, keine Möglichkeit, die Toten angemessen zu bestatten: In der Präfektur Miyagi kämpfen die Menschen mit den Folgen von Erdbeben und Tsunami
Öl ist dicker als Blut
Im Gegensatz zu Libyen muss Saudi Arabien keine Kritik aus dem Westen fürchten: Zu kostbar ist für uns das Öl, über das die despotische Monarchie verfügt
Im Sicherheitsnetz
Eine Anhörung im Bundestag weist auf einen kleinen Kursschwenk in der zivilen Außenpolitik hin. Die große Wende Richtung Prävention ist das aber noch nicht
Die Straße treibt sie voran
Für den Oppositionspolitiker Madgi Gohary beginnt die entscheidende Phase der Revolution erst jetzt, wenn der Wandel die Institutionen des alten Regimes erfasst
Merkel entlarvt ihre Atompolitik
Merkel will die Laufzeitverlängerung aussetzen, ältere AKW womöglich stillegen. Das zeigt: Sogar die Bundesregierung weiß, dass der Umstieg auf Erneuerbare schneller geht
Keine Antwort
Das Verfassungsgericht hat den rot-grünen Nachtragshaushalt gekippt. Das Urteil gibt aber keine Antwort auf die Frage: Wie viel Schulden wollen wir uns leisten?
Ziellos durch die Krise
Die Regierung schlingert weiter durch die Atomkrise. Auch die jüngst verkündeten Details zum so genannten Moratorium sind äußerst schwammig
In der Besenkammer
Vor 60 Jahren legte sich auch die Bundesrepublik ein Außenministerium zu. Doch zunächst fristete es ein Schattendasein als Politikfiliale des Kanzlers Adenauer
Nicht erwischen lassen
Im Schatten der Katastrophe von Japan begeben sich die deutschen Politiker auf dünnes Eis: Wie macht man Wahlkampf ohne aufzufallen?
Angst und Beharrlichkeit
Ein Spendenskandal hätte Japans Premierminister Naoto Kan in diesen Wochen sein Amt kosten können - nun rückt das Land zusammen. Ein Stimmungsbild aus Tokio
Mission unerfüllt
Guttenberg hat seinem Nachfolger de Maizière eine schlecht geplante Reform hinterlassen. Und jetzt? Der neue Minister will sich „Zeit nehmen“
Erneuerbar statt atomar!
Entweder wir verstricken uns jetzt weiter in der atomaren Selbstzerstörung, oder wir beginnen ernsthaft mit dem Umstieg. Wie das konkret und praktisch aussehen kann?
Zurück im Loch
Bradley Manning machte Julian Assange zum Star. Die Welt starrt auf das Auslieferungsverfahren des Wikileaks-Gründers. Dem US-Soldaten droht indes nun gar die Todesstrafe
Zur Hölle schicken
Nach dem Attentat auf den Minister für Minderheiten, Shabhaz Bhatti, droht Pakistan ein klerikaler Tsunami. Er könnte die Regierung Zardari aus den Angeln heben
Entnahme am lebenden Menschen
Die Organspende-Debatte erlebt ein politisches Revival. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse spielen dabei keine Rolle
Verwundbare Gesellschaft
Japan ist von einer furchtbaren Katastrophe getroffen worden. Aber vielleicht hat das Land und seine Gesellschaft mehr Kraft zum Umdenken als seine westlichen Partner
Die erschütterte Sicherheit
Erdbeben sind auch hierzulande für die AKWs eine Gefahr. Das Umweltministerium wiegelt aber lieber ab, um den Pro-Atom-Kurs der Regierung nicht zu gefährden.
Madame Le Pen kommt voran
Die neue Galionsfigur des Front National (FN) führt in den Umfragen zur Wahl 2012 vor Präsident Sarkozy. Sein Fischen am rechten Rand hat die Rechten salonfähig gemacht
In geschützten Räumen
Von rot-rot-grünem Optimismus ist im Wahljahr kaum noch etwas zu spüren. Die Debatte über linke Reformpolitik geht trotzdem weiter – oder sogar deshalb