Auf spindeldürren Beinchen

Beim Gipfel in Seoul gilt es, einen Handels- und Währungskrieg zu verhindern, der sich mehr denn je abzeichnet, seit die US-Notenbank die Geldmenge künstlich vermehrt

Militärische Choreographie

Kein Militär in Asien versteht sich länger und besser aufs Geschäft des Teile und (Be-)Herrsche wie die Obristen in Rangun. Bei der jüngsten Wahl war es zu besichtigen

Atomproteste im Wendland

Mehrere zehntausend Atomkraftgegner demonstrierten gegen die Atompolitik und blockierten mit vielfältigen Aktionen den Castor-Transport durch Frankreich und Deutschland

Bush war ganz anders

Mit seinen Memoiren "Decision Points" beschreibt sich der Ex-Präsident als unbedingter Freund der Diplomatie, dem nichts ferner lag, als in einen Irak-Krieg zu ziehen

Rebellische Zeiten

Sollte es wirtschaftlich boomen, wird es gesellschaftlich unruhig: Gedanken über die Voraussetzungen von Kritik und Revolten

Verhinderter Durchbruch

Guido Westerwelle hat den Gaza-Streifen besucht. Doch kann kaum etwas gegen die Gaza-Blockade tun, wer sich wie die gesamte EU an der Hamas-Blockade beteiligt

Lutz Herden

Die Männer und das Mehr

An der New Yorker Wall Street haben sich Banker und Banken gut von der Krise erholt. Wer jetzt noch Zweifel hat, arbeitet dort nicht mehr

Verlust der Pole-Position

Am 11. November beginnt der Weltwirtschaftsgipfel in Seoul. Die USA sind ökonomisch viel zu angeschlagen, als dass sie mit protektionistischen Ideen landen könnten

Plot eines Handlungsreisenden

Beim Delhi-Besuch des US-Präsidenten darf der Frage nachgegangen werden, ob Barack Obama derzeit nach außen weniger blockiert ist als nach innen

Lutz Herden

Das neue Einmaleins

Schuldenlast und Sparprogramme lähmen den Staat. Dabei könnte man eine Krise auch anders kurieren. Doch der Mainstream folgt immer noch den neoliberalen Rezepten

Instanzen der Integration

In wenigen Jahren ­sollen die ersten Imame von deutschen Universitäten abgehen. Die Hoffnung ist, dass sie mehr Verständigung und Bildung in die Moscheen tragen

Mythen und Mythos

Als der Demokrat 1960 zum Präsidenten gewählt wird, dient das dem Image der USA. Ein relativ junger Mann, der Football spielt und Künstler trifft. Es schien ein Neuanfang

Und außerdem wird sie hundert

Das Lebenswerk dieser Autorin ist grandios. Ihre fast 30 Romane, oft Frauenschicksalen gewidmet, erreichen inzwischen eine Gesamtauflage von 1,5 Millionen

Der Jäger und der Sammler

Premier Wladimir Putin und Präsident Dmitri Medwedjew pflegen die Unterschiede in Charakter und Charisma, um als Tandem eine „gelenkte Demokratie“ zu steuern

Doppelt abkassiert

Der Staat fördert Atomstrom mit Hunderten Milliarden – weit mehr als in Erneuerbare fließt. Wie teuer der Rückbau der strahlenden Technologie wird, lässt sich kaum abschätzen

Erst trommeln, dann streichen

Die einstige Stahlarbeiter-Stadt Consett nimmt das Spardiktat der ­konservativen Regierung von Premier Cameron hin wie einen unvermeidlichen Schicksalsschlag

Lebenslanger Krieger

Mit dem Segen der USA hat sich das Land als Anti-Terror-Missionar in Somalia militärisch engagiert. Doch der dafür sich entrichtende Tribut ist hoch

Höher schalten

Regierungsamt und Oppositionsbank: Die Linke diskutiert ihre Wahlstrategie und das Verhältnis zu Rot-Grün

Die potentielle Mega-Asse

Die Verlängerung der AKW-Laufzeiten ist schon wegen der ungelösten Entsorgung rechtswidrig. Zwischenbilanz eines Untersuchungsausschusses

Tanz auf den Köpfen der Schlangen

Die aufgespürte explosive Luftfracht aus Sanaa kann kein Grund sein, den arabischen Staat als Afghanistan des Nahen Ostens zu stigmatisieren

Wenn die Füße nach unten zeigen

Kurz bevor Ex-Präsident George Bush am 9. November in Washington seine Memoiren vorstellt, sind Teile seiner Erinnerungen bereits vorab bekannt geworden

Keine gut geölte Maschine

Der vor 15 Jahren, am 4. November 1995, ermordete Premier Yitzhak Rabin hinterließ ein Vermächtnis, dem nachfolgende Regierungen nie wirklich gerecht wurden

Mythische Zeichen

Keine Bewegung ­produziert so wirkungsvolle Bilder wie die der Anti-Atom-­Proteste. Ihre Ikonographie gehört längst zum festen Zeicheninventar der Republik

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