Was von Kabul bleibt

Wie erfahren wir etwas über die Zustände in Afghanistan, wenn alle Reporter:innen das Land verlassen haben?

Zwei Mädchen stehen vor einer rissigen Wand. Eines hält sich die Hände vor den Mund.

Soll die Bundeswehr es wieder tun?

Nach dem Debakel in Afghanistan stellt sich die Frage, ob Deutschland überhaupt noch einmal militärisch intervenieren sollte. Unser Autor findet: Nein

Velten Schäfer
Menschen stehen in einer Schlange vor einer Ziegelwand, viele tragen Masken.

Dosierter Egoismus

Während 85 Prozent der Weltbevölkerung gar keinen Zugang zu Vakzinen haben, diskutiert man hierzulande über Drittimpfungen

Ulrike Baureithel
Soldat lehnt an Lehmwand, hält Hand vor Mund.

Der längere Atem

Wer es ernst meint mit Menschenrechten und Völkerrecht, kann nicht prinzipiell humanitäre Interventionen verwerfen. Auch jetzt nicht

Joggen mit Drangsal

Auf der Bühne trägt Max Gruber rosa Springerstiefel. Unseren Autor traf er im Trainingsanzug

Collage aus Streifen zeigt die Neue Nationalgalerie mit Skulpturen und Kirche im Hintergrund.

Ein Unbehagen

Endlich strahlt Mies van der Rohes Bau restauriert in altem Glanz. Doch nicht alles ist gut

Bunter Markt in Kabul mit vielen Menschen, Autos und bunten Sonnenschirmen.

Mut zur Demut

Statt sie zu maßregeln und mit Sanktionen zu belegen, sollte eine Verständigung mit den Taliban gesucht werden. Es gibt dazu keine Alternative

Lutz Herden

Kabuls neue Herrscher

Religionsgelehrter, Diplomat, Militärstratege – das sind die Männer, die jetzt über die Zukunft des Landes entscheiden

Durchnässte Gemälde

Überflutete Depots, zerstörte Sammlungen: Wie schützt man Kulturgüter im Katastrophenfall?

Von orthodox bis queer

Das Jüdische Filmfestival Berlin und Brandenburg zeigt die Vielfalt der jüdischen Identitäten in Deutschland

Mann sitzt auf Bahnsteig vor Gleisen unter einem Vordach mit großer Uhr.

Die Weichen stellen

Der Bahnstreik der Lokomotivführer in Corona-Zeiten spaltet die Republik: Darf man das? Na klar! Man muss sogar

Zeilen aus Minsk

Vor einem Jahr gingen die Menschen in Belarus auf die Straße. Nun erscheint der Band „Stimmen der Hoffnung“ mit Texten aus jenen Tagen

George W. Bush spricht vor Soldaten, Laura Bush steht daneben. US-Flagge im Hintergrund.

Warum der Westen nichts lernen wird

Vom Sudan über den Irak bis nach Afghanistan ging und geht es bei militärischen Interventionen mehr um Macht als um Menschenleben

Robert Habecks Geldspeicher

Die Zinsen werden nicht ewig so niedrig bleiben – genau deswegen wäre eine Vermögenssteuer besser als neue Schulden

Acht Freunde müsst ihr sein

Die kleinsten Inselstaaten stehen vereint gegen große ausländische Fangflotten, um eine Überfischung zu verhindern

Zwei Personen streichen Schornsteine grün an. Im Hintergrund geht die Sonne auf.

Solch grüner Schein

Der Öko-Kapitalismus verspricht, Wachstum und Zerstörung zu entkoppeln. Das ist unmöglich. Dennoch klammern sich Konzerne und Milieus an diese Idee

„Wo kein Staat ist“

Der Politologe Oliver Eberl untersucht, wie das koloniale Erbe heutige Denkweisen beeinflusst

Ein Taliban-Kämpfer mit Gewehr steht vor einem Beauty-Salon mit Plakaten von Frauen.

Das Ende der Besatzung

Während Zehntausende in Kabul auf Evakuierung hoffen, feiern einige Linke die Machtübernahme der Taliban als „antiimperialistischen Sieg“. Haben sie recht?

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