Aufbruch mit Einschränkung
Hunderttausende fliehen vor den Kämpfen in Libyen. Die Europäer fürchten, sie hätten es auf ihren Wohlstand abgesehen. Sie sitzen der Propaganda Gaddafis wie der EU auf
Die Gipfelstürmerinnen
13 „Bergsteigerinnen über siebzig“ erzählen aus einer Zeit, in der man als Alpinistin noch anarchistisch war
Warum sollen Frauen das wollen?
Viele Frauen haben gar kein Interesse daran, männlichen Vorstellungen von Karriere hinterherzustolpern. Dennoch müssen sie gerecht bezahlt werden
Algorithmen sind mein Leben
Google, Datenschutz und Politbarometer: Die Welt hat eine mathematische Grundlage. Aber gilt Mathematik noch als lebensferne Streberdisziplin? Eine Spurensuche
In den Straßen von Austin
Es gibt die deutschen Musikfestivals und es gibt das SXSW in Austin, Texas. Der weibliche Riot- & Roots-Rock, der dort bald gespielt wird, begeistert unsere Kolumnistin
Weder Kosten noch Opfer gescheut
Ohne den Fernsehsender „Al Djasira“ wären die vom Umbruch erfassten Gesellschaften von Tunesien bis Bahrain kaum aus ihrer fatalistischen Lethargie erwacht
„Das geht nicht mehr weg“
Die eigene Pädophilie akzeptieren. Und sie niemals ausleben. Ist das möglich? Ein Gespräch mit einem, der sich dieser Verantwortung stellt
Abscheu und Erkenntnis
Wer die Seelen von Pädophilen erforscht, gewinnt selten Anerkennung. Dabei könnte sich dadurch Missbrauch verhindern lassen
"Dau, dau"
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat eben die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es im Alltag die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: (W)einkauf mit Kind
Rauch über Manhattan
Musterknabe trifft Super-Nerd trifft Millionärinnen-Gatte: Jonathan Lethems Epos „Chronic City“ ist ein großer Abgesang auf New Yorks Subkultur der achtziger Jahre
Voll und ganz bei der Sache
Die von den USA gestützte Regierung al-Maliki droht jedem Protest ungerührt mit Gewalt und will Journalisten foltern lassen, sollten sie versuchen, das Regime zu stürzen
Mit der Demokratie über Kreuz
Ein Ranking der Initiative "Mehr Demokratie" zeigt: Die Wahlgesetze in vielen Bundesländern trauen den Bürgern kaum Entscheidungen zu – mit nur zwei Ausnahmen
Bahrainer Botschaft
Die Rebellion in Bahrain setzt auf Originalität: Ein Besuch des Perlenplatzes, an dem sich die Demonstranten versammeln und als Street-Art-Künstler gerieren
Der Baader-Gedeck-Komplex
Ob der vielen Filme über die RAF, in denen die immergleichen historischen Figuren verkörpert werden, kann man schon einmal den Überblick verlieren. Wir haben aufgeräumt
Das eigentliche Tabu
Sarrazin hat eine Phantomdebatte ausgelöst, die vor allem eines zu Tage förderte: Ängste. Loswerden können wir sie nur gemeinsam – durch eine neue Identität
Wanderer zwischen den Welten
Wenn sich ein deutscher Weinmacher in England und Neuseeland Meriten verdient, wie schmecken dann seine deutschen Weine? Großartig, jedenfalls wenn der Mann Johner heißt
Ermittlungen auf Sansibar
Muhammed Said Abdulla gilt als Vater der modernen Swahili-Literatur. Sein Detektiv Bwana Msa teilt mit Sherlock Holmes und Nick Knatterton mehr als die Liebe zur Pfeife
Das funktionierende Chaos
Mit "Afropolis" zeigt das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln die modenerne, urbane Seite der afrikanischen Kunst - und erfindet sich als modernes Völkerkundemuseum neu
Der König steigt vom Thron
Muammar al-Gaddafi rief einst in seiner Heimatstadt Sirrte die Vereinigten Staaten von Afrika aus – ein panarabischer Führer wurde zum passionierten Panafrikaner
Warum macht bitter wach?
Bitter heißt giftig, meldet unser Körper. Der Koch rät dennoch zu Bitterstoffen, um die Zunge fit für den Frühling zu machen – zum Beispiel mit Chicorée-Gerichten
Lustvolles Frösteln
Südafrikas renommierte Krimiautoren richten sich vor allem an eine internationale Leserschaft. Vor Voyeurismus und Sexismus haben viele keine Scheu
Was es war
Und schon wieder ist ein Jahr herum. Dies ist die letzte Folge in der Reihe 52-Filme-in-52-Wochen. Ein Rückblick
Tauwetter- und Trauermusik
Von der Bewunderung Bartóks zur "begrenzten Aleatorik" als Reaktion auf John Cage: Die Orchesterwerke Witold Lutoslawskis sind endlich in einer Neuauflage wieder greifbar
Europas Aschenputtel
Catherine Ashton soll die Stimme der EU zum Aufbruch in Nordafrika sein. Es gibt Gründe, weshalb sie nicht jeder sie hört