Angela Merkel
Der nächste Versuch
Die Bundesregierung stellt ihre neue Afghanistanpolitik vor und verschiebt dabei den deutschen Schwerpunkt
Kein Platz für Misstöne
Beim Staatsbesuch des israelischen Präsidenten Shimon Peres geht es nicht um Tagespolitik - er ist ein Symbol für die deutsch-israelischen Beziehungen
Zornige Hausfrau
Bei der traditionellen Haushaltsdebatte knöpft sich die Opposition Kanzlerin Merkel vor. Der Gegenwind für Schwarz-Gelb dürfte noch schärfer werden
Die tun nix
Vor der Vorstandsklauser fährt der konservative Flügel schwere Geschütze gegen Merkel auf. Sie sollten sie wieder einpacken. So gewinnt man gegen diese Kanzlerin nicht
Der Druck der Kirche
Bischöfin Käßmann hat mit ihrer Neujahrsbotschaft zum militärischen Engagement in Afghanistan viel Aufsehen erregt. Die Bundesregierung fühlt sich brüskiert
Auf Kosten der Allgemeinheit
Das Steuerpaket der Bundesregierung kann in Kraft treten. Schwarz-Gelb bleibt eine weitere Blamage erspart. Doch das Gesetz löst keine Probleme - es schafft neue
Bildung auf dem Grabbeltisch
Merkel sagt auf dem "Bildungsgipfel" den Ministerpräsidenten die Unterstützung des Bundes zu. Und bleibt doch bereits weit unter der Summe des Koalitionsvertrags zurück
Unruhige Zeiten
Der Kieler Ministerpräsident Carstensen hat vor dem Votum im Bundesrat nur den Preis für die Zustimmung zum „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ hochtreiben wollen
Gegen Schwarz-Gelb zu sein, ist zuwenig
Für Grünen-Chef Cem Özdemir ist eine rot-rot-grüne Option denkbar – aber nur, wenn die SPD ein neues Leitmotiv findet und die Linkspartei Abschied vom Populismus nimmt
Finten und Floskeln
Die Bundesregierung spielt erkennbar auf Zeit. Sie will offiziell erst nach der Londoner Afghanistan-Konferenz Ende Januar über mehr Truppen entscheiden
Auf Adrenalin
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kann nur eins: Vorwärtsstrategie. Aber was, wenn er zur Ruhe kommt?
Merkels Krieg und Krise
Das Massaker von Kundus wird zum Debakel für die Kanzlerin. Mit der Politik des Aussitzens kommt sie hier nicht durch
Ehrlich gesagt
In der Aufarbeitung des Bombardements von Kunduz verschwindet der Krieg am Hindukusch hinter dem Kommunikationsproblem einer Ministerialbürokratie. Das ist eine Falle
Fehlstart für Schwarz-Gelb
Verteidigungsminister Franz-Josef Jung ist zurückgetreten. Nun wird es Zeit, sich darüber klar zu werden, wann die Bundeswehr aus Afghanistan abziehen soll
Der dichtende Diplomat
Herman Van Rompuy ist der künftige EU-Ratspräsident. Wer den belgischen Regierungschef als personifizierte Büroklammer beschreibt, unterschätzt ihn
Häufiger mit der CDU
Ein rot-rot-grüner Wechsel in Düsseldorf nach der Wahl 2010 ist kaum noch wahrscheinlich. Das liegt nicht nur an der Linkspartei. Die Grünen gehen längst andere Wege
Herman Van Who?
Wer den künftigen EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy als personifizierte Büroklammer beschreibt, unterschätzt seine Arbeit als Regierungschef Belgiens
Wand in den Köpfen zementiert
20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer feierte die Bundesrepublik sich selbst. Eine Systemdiskussion fand auch am Gedenktag nicht statt
Rückfall in schlechte alte Zeiten
Merkel und Sarkozy sorgen für Ärger bei den EU-Partnern, weil sie sich über ihren Favoriten für die neue Ratspräsidentschaft bereits abgestimmt haben
Des einen Leid, des anderen Freud
Anders als in Deutschland, wo die Politik brüskiert reagiert, freut man sich in Großbritannien über die Kehrtwende bei GM
Noch ein Fest der Freiheit
General Motors hat die Bundesregierung nicht nur auflaufen lassen, sondern ihr auch eine Lektion erteilt, die sie sich redlich verdient hat
Der erste Akt
Das Schlimmste steht uns noch bevor: Kanzlerin Merkel gibt ihre erste Regierungserklärung nach dem Machtwechsel ab. Einige Akteure suchen noch ihre Rolle.
Attacken mit falschen Waffen
So berechtigt die Kritik an der „Herdprämie“ auch ist: Wenn Hartz-IV-Empfänger diffamiert werden, geht das zu weit
Schlag ins Kontor, nicht unter die Gürtellinie
Die Kanzlerin lernt dank Opel viel über Marktwirtschaft und weiß jetzt, wer Freunde in der Wirtschaft hat wie den GM-Vorstand, braucht keine politischen Feinde mehr