Benjamin Netanjahu

Mike Pompeo steht hinter einem Pult mit dem Siegel des US-Außenministeriums. Im Hintergrund sind Fahnen und eine Weltkarte zu sehen.

Einmal Partei, immer Partei

Die USA haben sich endgültig als Verhandlungsmacht aus dem Palästina-Konflikt verabschiedet. Jetzt wird auch der Siedlungsbau in der Westbank als rechtskonform goutiert

Lutz Herden
Porträt eines Mannes in dunklem Anzug und Krawatte, der ernst in die Kamera blickt.

Der Grenzgänger

Ayman Odeh könnte als Sprecher der arabischen Parteien Oppositionsführer im israelischen Parlament werden

Großes Wahlplakat mit dem Porträt von Benny Gantz vor einer Wahlkampfbotschaft.

Eine frische Brise

Die Wähler haben beschlossen, sich ihre Demokratie nicht weiter von Netanjahu zerstören zu lassen. Das ist ein gutes Zeichen für das Land

Unser Haus brennt

Die alte Stadt Hebron ist eingezäunt und zerstückelt. Wie nirgends sonst sind hier die Traumata des Nahostkonflikts spürbar

Richtig austeilen

Ob eine Karikatur etwas taugt, entscheidet sich an der Frage, ob sie die Schwachen verteidigt oder sich in den Dienst der Starken stellt

Kein neutraler Ort

Der Streit geht auch nach Peter Schäfers Rücktritt weiter. Die Kernfrage bleibt: Wie jüdisch muss ein Jüdisches Museum sein?

Leander F. Badura
Ein Mann mit grauem Bart und Schnurrbart lächelt. Im Hintergrund ist ein großes Porträt eines Mannes zu sehen.

Reiner Aktionismus

Die Regierungskrise offenbart den Zustand eines maroden politischen Systems, das immer autoritärer, nationalistischer und rassistischer geworden ist

Strand von Tel Aviv mit Spielplatz, Rettungsschwimmerturm und vier Flugzeugen am Himmel.

Schlechte Werbung

Es herrscht Waffenruhe zwischen Israel und Hamas. Wäre der Eurovision Song Contest nicht, hätte man wohl weiter gekämpft

Rechts vor links

Der neue Premierminister wird der alte sein: Benjamin Netanjahu

Bibi und die Junta

Die Knesset-Wahl am 9. April gilt als wegweisend. Sie wird entscheiden, ob das Land sein demokratisches System behält

Rechts für links

Bei den kommenden Wahlen in Israel gilt Benny Gantz als aussichtsreichster Herausforderer von Benjamin Netanjahu

Protestierende mit palästinensischen Flaggen werden von israelischen Polizisten zurückgehalten. Eine ältere Frau wird von einer Polizistin gestützt.

Annexionsangebote

Beim Gipfel in Jerusalem ist die Zwei-Staaten-Lösung nicht weiter von Interesse

Klassengesellschaft

Das Nationalstaatsgesetz ist der Versuch, eine monolithische Identität zu reklamieren. Dadurch wird das Land vor eine Zerreißprobe gestellt

Ein weißer LKW fährt durch staubiges Gelände, zwei Männer auf der Ladefläche, ein Porträt auf der Windschutzscheibe.

Schalom, Baschar!

Israel erkennt an, dass Präsident Assad in Syrien an der Macht bleibt und stützt sich auf Absprachen mit Russland

Große Menschenmenge versammelt sich vor einem Denkmal mit syrischer Flagge, mehrere Fahrzeuge im Vordergrund.

Wo alles begann

Diplomatische Weichenstellungen haben die zügige Offensive der Assad-Armee in Daraa und Quneitra begünstigt

Scharmützel und Schlagabtausch

Zwischen Iran und Israel brodelt es. Eine ultimative Eskalation würde allerdings beide Staaten in ihrer Existenz bedrohen

Jerusalem: Mauer mit Projektionen der US- und israelischen Flagge sowie Text. Eine Person fotografiert.

Schlag in die Magengrube

Die Eröffnung der neuen US-Botschaft führt zum Bruch zwischen Netanjahus Israel und der größten jüdischen Diaspora

1948: Feinde sind der Kitt

70 Jahre nach der Gründung ist der Staat Israel Projektionsfläche sondergleichen. Er kommt bislang ohne eine eigene Verfassung aus, wird verherrlicht und dämonisiert

Netanjahu spricht vor einem Strahlensymbol.

Szenarien der Eskalation

Israel greift das Bürgerkriegsland Syrien immer häufiger an, um dort die Präsenz und den Einfluss Teherans zurückzudrängen

Konflikt muss sein

Der Bürgerkrieg ist entschieden und kann deshalb bis auf Weiteres nicht beendet werden

Lutz Herden

Hasardeure zuhauf

Die Gazakrise hat das Zeug dazu, ein regionales Beben auszulösen. Donald Trumps Regierung wird das nicht großartig stören

Kreisende Falken

Die Einmischung der USA und Saudi-Arabiens während der jüngsten Proteste hat Reformern und Oppositionellen geschadet

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