Benjamin Netanjahu

Kein neutraler Ort

Der Streit geht auch nach Peter Schäfers Rücktritt weiter. Die Kernfrage bleibt: Wie jüdisch muss ein Jüdisches Museum sein?

Leander F. Badura
Ein Mann mit grauem Bart und Schnurrbart lächelt. Im Hintergrund ist ein großes Porträt eines Mannes zu sehen.

Reiner Aktionismus

Die Regierungskrise offenbart den Zustand eines maroden politischen Systems, das immer autoritärer, nationalistischer und rassistischer geworden ist

Strand von Tel Aviv mit Spielplatz, Rettungsschwimmerturm und vier Flugzeugen am Himmel.

Schlechte Werbung

Es herrscht Waffenruhe zwischen Israel und Hamas. Wäre der Eurovision Song Contest nicht, hätte man wohl weiter gekämpft

Rechts vor links

Der neue Premierminister wird der alte sein: Benjamin Netanjahu

Bibi und die Junta

Die Knesset-Wahl am 9. April gilt als wegweisend. Sie wird entscheiden, ob das Land sein demokratisches System behält

Rechts für links

Bei den kommenden Wahlen in Israel gilt Benny Gantz als aussichtsreichster Herausforderer von Benjamin Netanjahu

Protestierende mit palästinensischen Flaggen werden von israelischen Polizisten zurückgehalten. Eine ältere Frau wird von einer Polizistin gestützt.

Annexionsangebote

Beim Gipfel in Jerusalem ist die Zwei-Staaten-Lösung nicht weiter von Interesse

Klassengesellschaft

Das Nationalstaatsgesetz ist der Versuch, eine monolithische Identität zu reklamieren. Dadurch wird das Land vor eine Zerreißprobe gestellt

Ein weißer LKW fährt durch staubiges Gelände, zwei Männer auf der Ladefläche, ein Porträt auf der Windschutzscheibe.

Schalom, Baschar!

Israel erkennt an, dass Präsident Assad in Syrien an der Macht bleibt und stützt sich auf Absprachen mit Russland

Große Menschenmenge versammelt sich vor einem Denkmal mit syrischer Flagge, mehrere Fahrzeuge im Vordergrund.

Wo alles begann

Diplomatische Weichenstellungen haben die zügige Offensive der Assad-Armee in Daraa und Quneitra begünstigt

Scharmützel und Schlagabtausch

Zwischen Iran und Israel brodelt es. Eine ultimative Eskalation würde allerdings beide Staaten in ihrer Existenz bedrohen

Jerusalem: Mauer mit Projektionen der US- und israelischen Flagge sowie Text. Eine Person fotografiert.

Schlag in die Magengrube

Die Eröffnung der neuen US-Botschaft führt zum Bruch zwischen Netanjahus Israel und der größten jüdischen Diaspora

1948: Feinde sind der Kitt

70 Jahre nach der Gründung ist der Staat Israel Projektionsfläche sondergleichen. Er kommt bislang ohne eine eigene Verfassung aus, wird verherrlicht und dämonisiert

Netanjahu spricht vor einem Strahlensymbol.

Szenarien der Eskalation

Israel greift das Bürgerkriegsland Syrien immer häufiger an, um dort die Präsenz und den Einfluss Teherans zurückzudrängen

Konflikt muss sein

Der Bürgerkrieg ist entschieden und kann deshalb bis auf Weiteres nicht beendet werden

Lutz Herden

Hasardeure zuhauf

Die Gazakrise hat das Zeug dazu, ein regionales Beben auszulösen. Donald Trumps Regierung wird das nicht großartig stören

Kreisende Falken

Die Einmischung der USA und Saudi-Arabiens während der jüngsten Proteste hat Reformern und Oppositionellen geschadet

Verwirrung der Begriffe

Der Umgang mit der internationalen Bewegung BDS zeigt, wie Israel-Kritik prompt zum Antisemitismus erklärt wird

Herr des Verfahrens

Donald Trumps Jerusalem-Entscheidung kann schwerlich die realpolitische Logik abgesprochen werden

Lutz Herden
Polizist mit Helm und Weste vor dem Felsendom in Jerusalem. Menschenmenge im Hintergrund.

Zündeln am Tempelberg

Der Konflikt um die heiligen Stätten von Juden und Arabern geht weiter. Den IS freut es – aber nicht nur ihn

Alle werden Israelis

Donald Trump und Benjamin Netanjahu ziehen gar nicht an einem Strang – selbst dann nicht, wenn es um die Ein-Staaten-Lösung geht

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