Berlin

Die Stadt wird politisch

Über die Proteste von Flüchtlingen wurde viel berichtet. Dabei wird selten darüber gesprochen, dass die Proteste die Stadt als sozialen Raum grundlegend verändern

Benjamin Knödler

Politisch wach

Die Auswahl des diesjährigen Berliner Theatertreffens bezeugt eine politische Aufmerksamkeit des Theaters wie lange nicht

Große Reden, die bleiben

Nur wenige Politiker vermögen es mit ihren Reden das Denken ihrer Mitbürger zu beeinflussen und verändern. Richard von Weizsäcker war einer von ihnen

Eine süddeutsche Nacht

Unser Partyreporter berichtet von der „Nacht der Süddeutschen Zeitung“ in Berlin

Die Stile vor dem Schuss

In Berlin läuft ein großes RAF-Programm, mit Filmen von Holger Meins und Philip Werner Sauber

Graffiti auf Hausfassade:

Willkommen in Ihrem neuen Zuhause

Ein Investor kauft ein belebtes Mietshaus mitten in Berlin – um es abzureißen. Die Bewohner wehren sich, so gut sie können

Es brummt, glimmert und quatscht

Die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz wird ein Jahrhundert alt, und Regisseur Jürgen Kuttner feiert mit einer Revue

Rosa Pullover in Glaskuppel, daneben Pflanzen unter Folie. Fabrik im Hintergrund.

Super im Minimarkt

Über Bioprodukte und fairen Handel wird viel geredet, tatsächlich sind ethische Unternehmen Randerscheinungen. Trotzdem können sie etwas verändern

Das Möönööpööly ist da!

Modeschöpfer Harald Glööckler hat soeben das kapitalistischste aller Brettspiele neu gestaltet. Und es zeigt sich: Er hat das Monopoly-Prinzip sehr gut verstanden

Anarchie im Alltag

Die Aktion „Erster Europäischer Mauerfall“ war der Auftakt eines einmonatigen Festivals im Berliner Gorki-Theater. „Voicing Resistance“ widmet sich Aufständen weltweit

Mann auf Fahrrad vor leerstehendem Laden mit Schild

Echtholz ist auch keine Lösung

Darbende Buchbranche: Es sollte „not just another bookstore“ sein. Und doch musste die Handlung Ocelot in Berlin schon wieder Insolvenz anmelden

Menschen versuchen, einen Grenzzaun zu überwinden, während Grenzschutzbeamte auf der anderen Seite stehen.

Die Wächter der Mauer

Berlin feierte den 25. Jahrestag des Mauerfalls, während an den EU-Außengrenzen eine Mauer aus Stacheldraht, Überwachungskameras und dem Grenzschutz Frontex besteht

Als Touri zu Hause

Die Soziologie spricht schon von der Touristifizierung des Alltags. In Berlin lässt sich der neue Trend besonders gut im Plastik-Dschungel des Dong-Xuan-Centers ausleben

Hand hält Liste mit Namen und Zahlen. Zigarettenpackungen und Taschenrechner liegen daneben.

Das ganze Programm

In Flatrate-Bordellen zahlen Freier einmal für den ganzen Abend. Anka arbeitet dort lieber als in klassischen Sexclubs

Eine Sammlung von silbernen Kannen und Milchkännchen in verschiedenen Größen, auf weißem Hintergrund.

Wehrhafte Kannen

Das Berliner Museum der Dinge erinnert daran, wie am Vorabend des Ersten Weltkriegs mit der großen Werkbundausstellung Politik gemacht wurde

Illustration: Kopf mit Gemüse und Löffel, symbolisiert kulinarische Ideen.

Wann schafft er es in einen Genussführer?

Als der lang ersehnte Slow-Food-Führer für Deutschland letztes Jahr herauskam, war kein einziges Berliner Lokal verzeichnet. Passt Multikulti nicht ins Konzept?

Manuel Valls und Angela Merkel vor blauem Hintergrund mit Adler-Symbol.

Berliner Bumerang

Der schwarz-roten Koalition mangelt es an jeglichem Feingefühl gegenüber Frankreich. Statt sich solidarisch zu zeigen, befeuert man von außen den Front National

Zwei Flugzeuge hinterlassen Kondensstreifen am blauen Himmel.

Klimaretter, aufgewacht

Seit dem Scheitern des Kopenhagen-Klimagipfels konzentrieren sich viele Aktivisten auf lokale Energiekämpfe. Doch globale Probleme löst man nicht vor der eigenen Haustür

Mahnung an die Hybris

Der Österreicher Robert Seethaler versucht alles Laute zu vermeiden. Im neuen Roman gelingt ihm das so gut wie an seinem Wohnort Berlin

Person steht auf Dach und hält rote Fahne mit schwarzem Kreis und Schriftzug.

"Andere Antifas werden sich auch auflösen"

Die Antifaschistische Linke Berlin ist am Spagat zwischen Bündnisorientierung und Militanz gescheitert, sagt Protestforscher Simon Teune. Vielen Gruppen gehe es ähnlich

Graffitis auf Rollläden und eine Glastür mit Beleuchtung.

Kein Geld für die Vierte Welt

Nicht erste, zweite, dritte, sondern Vierte Welt, und das bedeutet Offenheit für eine neue Interpretation der Geschichte. Aber auch die gibt`s nicht umsonst!

Andreas Wiebel

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