Bundesverfassungsgericht

Die nicht gewählten Gewählten

Volksvertreter? Die Eigenheiten des deutschen Wahlrechts führen die Idee einer repräsentativen Demokratie zunehmend ad absurdum. Eine radikale Reform ist nötig

Was zur Wahl steht: Bürgerrechte

Der Wahlkampf geht zu Ende. Egal, wer nach dem Wahlsonntag regieren wird: Es stehen wichtige Entscheidungen an. Teil drei der Freitag-Serie: Datenschutz

Seitenhiebe auf die Berufseuropäer

Die deutsche Regierung und das Parlament müssen nach dem aktuellen Urteil zum Lissabon-Vertrag mehr zustande bringen als das gerade verhandelte Begleitgesetz

Adenauer lässt grüßen

In Deutschland bleibt es bei der Kanzlerdemokratie. Daran ändert kein Bundesverfassungsgericht und kein Begleitgesetz etwas

Nicht nur Spaß

Martin Sonneborn wollte mit seiner Satire-Truppe den Bundestagswahlkampf aufmischen, doch "Die Partei" wurde nicht zugelassen. Nun macht man Ernst – und klagt vor Gericht

Sternstunde der Demokratie

CSU-Parlamentarier Peter Gauweiler sieht durch den Karlsruher Entscheid zum Lissabon-Vertrag Euroskepsis und die Idee der europäischen Einigung auf einen Nenner gebracht

Die Begrenzung des Bindestrichs

Mehr als zwei Nachnamen braucht kein Mensch, meint das Bundesverfassungsgericht. Die Richter bestätigten das Verbot von drei oder mehr Nachnamen. Schade eigentlich

Chronik

vom 26. Februar bis 4. März 2009

Stabilität über alles

Schon zweimal entschied das Bundesverfassungsgericht, dass es bei der Wahl 2005 zu Unregelmäßigkeiten kam. Gültig blieb sie beide Male trotzdem

Eingriff in die Meinungsfreiheit

Der Streit um Nikolaus Brender geht weiter: Hessens Ministerpräsident Koch gibt ein Interview im Streit um den ZDF-Chefredakteur. Wie die Politik in den Sendern mitmischt

Die EU auf der Kippe

Staatliche Programme gegen die Krisenfolgen haben die Debatte um Freihandel und Protektionismus neu entfacht. Man demonstriert Handlungsfähigkeit, obwohl kein Geld da ist

Im Namen der Freiheit

In Deutschland darf niemand mehr als zwei Nachnamen tragen. Dagegen klagt nun ein Paar. Der Prozess könnte alte Vorstellungen durcheinanderwirbeln

Wie Hochschulen schachern

Das Durcheinander bei der Hochschulzulassung wird auch bis zum kommenden Wintersemester nicht behoben. Die Debatte ist von Streit beherrscht

Am Abgrund des Verdachts

Der Aus­spähungs­skandal bei der Bahn sollte zu strikteren Regeln im Umgang mit Daten in der Privatwirtschaft zwingen. Handlungsbedarf gibt es mehr als genug

Ulrike Baureithel

Kleine große Nadelstiche

Der bayerische Verfassungsrichter und frühere SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Hahnzog über die Einschränkung der Bürgerrechte im neuen bayerischen Versammlungsrecht

Doppeltes Spiel

Kam die Klage wegen des AWACS-Einsatzes in Wirklichkeit aus der CDU?

Sechs Jahre gegen das Grundgesetz

Das vom Bundesverfassungsgericht gekippte Modell der Arbeitsgemeinschaften von Kommunen und Arbeitsagenturen war überfällig

Die Verfassung kapern und abschießen

Hans-Joachim Ahnert, Rechtsberater des Verbandes der Besatzungen strahlgetriebener Kampfflugzeuge der Deutschen Bundeswehr (VBSK), über die Phantasien von Minister Jung

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