Deutsche Demokratische Republik
Rauch und Rausch
Ist Neo Rauch ein Surrealist? Gestern unterhielt sich der Leipziger Malerstar mit dem Kunsthistoriker Werner Spies in der Berliner Nationalgalerie
Schwimmer im Meer
Wie man in Widersprüchen überleben kann. Interview-Bände mit Thomas Brasch und Heiner Müller
Provoziertes Leben
Sein Programm war die permanente Verunsicherung und Infragestellung von künstlerischen Gewissheiten: Ein Nachruf zum Tode des Theaterregisseurs Jürgen Gosch
Die Marke „Stasi“
Die Arbeitsagentur lässt Erwerbslose sogar beschatten, die Betroffenen beklagen „Stasi-Methoden“. Der Vergleich hat Konjunktur – und führt doch in die Irre
Steinmeier muss nach Moskau
Der Außenminister bereist mit Tschechien und Ungarn Staaten, die vor 20 Jahren den „Eisernen Vorhang“ aufziehen halfen. Russland fehlt fälschlicherweise auf der Route
40 Jahre, 40 Werke
Keine Kultur in der DDR? Wie wäre es mit einer Gegenausstellung. Eröffnen wir den "ästhetischen" Zoo. Vielleicht gibt das Innenministerium sogar Geld dafür
Querschläger gegen Birthler
Nach der zufälligen Enthüllung der Stasi-Kontakte von Karl-Heinz Kurras geraten die Aktenverwalter unter Druck. Die Kritiker wollen das Ende der Behörde beschleunigen
'68 muss nicht umgeschrieben werden
Über revolutionäre Gewalt und konterrevolutionäre Gegengewalt wurde im SDS bereits seit 1965 gestritten. Der Tod von Benno Ohnesorg 1967 hat beschleunigt, was im Gang war
Von allen guten Brüdern verlassen
Das Ende eines lange Zeit als unzerstörbar apostrophierten Bundes: Fast beiläufig wurde die DDR von der Sowjetunion abgeschoben – in die deutsche Einheit
Die doppelten Deutschen
Das Grundgesetz wurde den hurtig angeschlossenen Ostdeutschen selbstbestimmungsfrei übergestülpt. Ohne eine neue Verfassung werden sie immer Anschlussbürger bleiben
Die letzte Schlacht im Gropius-Bau
"60 Jahre, 60 Werke“ war der vorerst letzte Versuch, den ästhetischen Kanon West zu retten. Systemtreue der Kuratoren hat linksrheinisch schon seit den 70ern Tradition
Die Freiheit, die ich meine
Ausgegrenzt zu werden, ist der Kunst förderlich - und dem Rückgrat: Warum Christoph Hein dem Verfassungsjubiläum fern bleibt - ein offener Brief an die Bundesregierung
Der König der Nebenrollen
Zum Tod des ostdeutschen Volksschauspielers Fred Delmare, der in über 200 Filmen mitwirkte und die Kunst beherrschte, durch kurze Auftritte in Erinnerung zu bleiben
Dem Sozialismus ist es schlecht ergangen
In Stralsund fiel im Herbst 89 erst die Mauer in den Köpfen, dann wurde am runden Tisch debattiert und schließlich verschwand im Morgengrauen ein Mokkalöffel der Stasi
Deutsch-deutsche Dämonen
20 Jahre nach ihrem Ende hat der Westen die DDR immer noch nicht verstanden. Gedanken von "Freitag"-Mitherausgeber Friedrich Schorlemmer
Typisch DDR
Der "Freitag" widmet sich in mehreren Folgen den Ereignissen, die zur deutschen Einheit führten. Der Auftakt der Reihe: Die gefälschten Kommunalwahlen im Mai 1989
Typisch DDR
Der "Freitag" widmet sich in mehreren Folgen den Ereignissen, die zur deutschen Einheit führten. Der Auftakt der Reihe: Die gefälschten Kommunalwahlen im Mai 1989
Der Freitag trifft die Menschen der Wende
Die Wende 1989: Was wurde gewonnen? Was ging verloren? Gab es Alternativen? Oder war die Einheit zwangsläufig? Der Freitag diskutiert mit Menschen in Ostdeutschland
Wie ich zum Barbie-Girl wurde
Kurz vor der Wende zogen meine Eltern mit mir aus Sachsen-Anhalt ins baden-württembergische Taubertal. Spielen mit Jungs war dann vorbei und ich musste ein Mädchen sein
Chronik
vom 19. bis 25. März 2009
Raus auf die Straße
Von Löwen und Antilopen: Demonstrationen waren in der deutschen Nachkriegsgeschichte dann erfolgreich, wenn sie auch die Parteienlandschaft verändert haben
Geborener Verräter
In ihrem Buch „Die Stasi, der Onkel und ich“ rekonstruiert Susanne Schädlich mehr als eine Biografie
Ronald und seine Freunde
Matthias Frings hat eine redselige Biografie über den 1991 verstorbenen Schriftsteller Ronald M. Schernikau vorgelegt
Der Kapitalismus muss aufhören, er selbst zu sein
Etwa 2.500 Aktivisten stellten sich am Wochenende in Berlin die Frage „Ist der Kapitalismus am Ende?“ Wir dokumentieren die Antwort von Daniela Dahn