Freiheit

Die Tyrannei der Inhalte

Afrikanische Schriftsteller sollten nicht zur Eintönigkeit verurteilt sein, fordert unser nigerianischer Autor

Barack Obama spricht hinter einem Rednerpult mit Mikrofonen. Im Hintergrund ist die US-Flagge zu sehen.

Erwärmung der Florida-Straße

Nach gut einem halben Jahrhundert hat Washington begriffen, dass Igoranz, Missachtung und Sanktionen in Havanna kein amerikahöriges Regime an die Macht gebracht haben

Fünf Personen sitzen auf einer Bühne im Gorki-Theater und diskutieren.

„Ist unser Traum in Erfüllung gegangen?“

Anlässlich des Jubiläums wollen wir von Shermin Langhoff, Julia Franck und Katja Petrowskaja wissen, wie sich Deutschland verändert hat. Ist es ein neues Land geworden?

Vom anderen Planeten

„Der eindimensionale Mensch“ wird 50. Ein Theorie-Musik-Theater-Abend feiert den Philosophen

Der neoliberale Charakter

Wir leben in einer Wirtschaft, die das Ethos verändert und psychopathische Persönlichkeitsmerkmale belohnt

Wladimir Putin spricht vor einem großen Bildschirm mit einer Weltkarte.

Hammer und Amboss

Die Rückschläge der Neunziger Jahre haben dazu geführt, dass die russische Gesellschaft bis heute nach einer postsowjetischen Identität sucht

Eine Hand hält eine zweiköpfige Schlange.

Unsere gefühlte Freiheit

Am Sonntag erhält der Internetpionier Jaron Lanier den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine falsche Entscheidung

Im Club der Visionäre

Wann würde eine Wirtschaft ohne Wachstum auch für weniger Privilegierte möglich? Eine Aufforderung zum utopischen Denken

A–Z Fremdwohnen

Das Geschäft mit privat vermieteten Ferienwohnungen boomt. Von Housesittern und Couchsurfern, von Parasiten und unheimlichen Filmstoffen: unser Lexikon der Woche

Mädchen mit EU-Flaggen und Ballons, die den Schriftzug

Wo ist zu Hause, Mama?

Als in Polen die ersten demokratischen Wahlen stattfinden, ist unsere Autorin zwei Jahre alt. Eine Geschichte übers Erwachsenwerden

Ein Mann von gestern

Der Friedenspreis für Jaron Lanier ist keine gute Idee. Der Philosoph ist gegen das offene Netz und die Rolle des Staates interessiert ihn nicht

Vom Umtausch ausgeschlossen

Die Philosophin Renata Salecl hat ein kritisches Buch über unseren Zwang zur Wahl geschrieben. Da wäre mehr drin gewesen

Der Staats-Versteher

Bundespräsident Joachim Gauck mischt sich immer öfter in die Tagespolitik ein. Die kritische Distanz ist ihm dabei verloren gegangen

Wir Untertanen

Liberalismus ist derzeit nicht angesagt. Dabei gibt es mit der Freiheit im Netz ein Riesenthema, für das es sich zu kämpfen lohnt

Francis Fukuyama steht vor einer Allee mit Bäumen und Autos.

In Stein gemeißelt

Vor 25 Jahren sorgten die Thesen von Francis Fukuyama über das „Ende der Geschichte“ für Furore. Bald sollte sich zeigen, dass der Philosoph voreilig geurteilt hatte

Der Freidenker

Freiheit war für Günter Gaus ohne soziale Sicherheit nicht denkbar

Alle Macht den Mächtigen

Das Oberste Gericht hat das Prinzip „Geld regiert“ für rechtmäßig erklärt. Wenn Großspender Einfluss auf Politiker nehmen, ist das fortan bei Wahlkampagnen legitim

Im dunkeldeutschen Wald

Wer hat Angst vor Schwulen, Moslems und Frauen? Eine neue Reaktion bekämpft das liberale Denken und will uns die Werte von Gestern als zukunftsweisend verkaufen

Linke Melancholie

Jonathan Lethem zählt zu den großen amerikanischen Gegenwartsautoren. Sein neuer Roman „Der Garten der Dissidenten“ fragt nach den Phantomschmerzen der Geschichte

Ich bin dann mal raus

Nichts ist uns so wichtig wie Freiheit. Aber wenn ein Mensch wirklich allein leben will, versteht das kaum jemand. Ein Plädoyer

Evgeny Morozov mit Brille und braunem Sakko vor Holzwand und Messingfläche.

„Das eine Internet gibt es nicht“

Nicht nur die NSA gefärdert die Freiheit der Menschen, auch die Kostenloskultur der Online-Welt, sagt der Netzphilosoph Evgeny Morozov im Gespräch mit Jakob Augstein

Skulptur von Nelson Mandelas Kopf, bestehend aus vertikalen Stäben, vor einer Landschaft.

Das wahre Erbe

Hätte er erreicht, was er wollte, wäre er heute nicht der unumstrittene Superstar der Weltpolitik. Wie geht man weiter als Mandela, ohne bei Mugabe zu landen?

Der Veränderer

Der südafrikanische Präsident, der einst als Terrorist bezeichnet wurde, war mehr als bloß eine historische Figur. Er hat den Kurs der Geschichte geändert

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