Freiheit
Unsere gefühlte Freiheit
Am Sonntag erhält der Internetpionier Jaron Lanier den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine falsche Entscheidung
„Wir sind keine Öko-Diktatoren“
Katrin Göring-Eckardt will weg vom Image der Verbotspartei. Die Grünen machen sich auf, den Begriff Freiheit neu zu erobern
Im Club der Visionäre
Wann würde eine Wirtschaft ohne Wachstum auch für weniger Privilegierte möglich? Eine Aufforderung zum utopischen Denken
A–Z Fremdwohnen
Das Geschäft mit privat vermieteten Ferienwohnungen boomt. Von Housesittern und Couchsurfern, von Parasiten und unheimlichen Filmstoffen: unser Lexikon der Woche
Wo ist zu Hause, Mama?
Als in Polen die ersten demokratischen Wahlen stattfinden, ist unsere Autorin zwei Jahre alt. Eine Geschichte übers Erwachsenwerden
Ein Mann von gestern
Der Friedenspreis für Jaron Lanier ist keine gute Idee. Der Philosoph ist gegen das offene Netz und die Rolle des Staates interessiert ihn nicht
Vom Umtausch ausgeschlossen
Die Philosophin Renata Salecl hat ein kritisches Buch über unseren Zwang zur Wahl geschrieben. Da wäre mehr drin gewesen
Der Staats-Versteher
Bundespräsident Joachim Gauck mischt sich immer öfter in die Tagespolitik ein. Die kritische Distanz ist ihm dabei verloren gegangen
Wir Untertanen
Liberalismus ist derzeit nicht angesagt. Dabei gibt es mit der Freiheit im Netz ein Riesenthema, für das es sich zu kämpfen lohnt
In Stein gemeißelt
Vor 25 Jahren sorgten die Thesen von Francis Fukuyama über das „Ende der Geschichte“ für Furore. Bald sollte sich zeigen, dass der Philosoph voreilig geurteilt hatte
Der Freidenker
Freiheit war für Günter Gaus ohne soziale Sicherheit nicht denkbar
Alle Macht den Mächtigen
Das Oberste Gericht hat das Prinzip „Geld regiert“ für rechtmäßig erklärt. Wenn Großspender Einfluss auf Politiker nehmen, ist das fortan bei Wahlkampagnen legitim
Im dunkeldeutschen Wald
Wer hat Angst vor Schwulen, Moslems und Frauen? Eine neue Reaktion bekämpft das liberale Denken und will uns die Werte von Gestern als zukunftsweisend verkaufen
Linke Melancholie
Jonathan Lethem zählt zu den großen amerikanischen Gegenwartsautoren. Sein neuer Roman „Der Garten der Dissidenten“ fragt nach den Phantomschmerzen der Geschichte
Ich bin dann mal raus
Nichts ist uns so wichtig wie Freiheit. Aber wenn ein Mensch wirklich allein leben will, versteht das kaum jemand. Ein Plädoyer
„Das eine Internet gibt es nicht“
Nicht nur die NSA gefärdert die Freiheit der Menschen, auch die Kostenloskultur der Online-Welt, sagt der Netzphilosoph Evgeny Morozov im Gespräch mit Jakob Augstein
Das wahre Erbe
Hätte er erreicht, was er wollte, wäre er heute nicht der unumstrittene Superstar der Weltpolitik. Wie geht man weiter als Mandela, ohne bei Mugabe zu landen?
Der Veränderer
Der südafrikanische Präsident, der einst als Terrorist bezeichnet wurde, war mehr als bloß eine historische Figur. Er hat den Kurs der Geschichte geändert
ESC ist keine Lösung
Wir dürfen uns dem Daten-Totalitarismus der Geheimdienste und Konzerne nicht ergeben
Wer fragt, der findet
Die Aufregung über Angela Merkels Handygate war groß. Sie geht aber am Problem vorbei. Die Frage ist: Was bedeutet eine immer komplexere, technische Überwachung für uns?
Was unsere Feinde am meisten hassen
Die Ohnmacht und die Sprachlosigkeit der europäischen Linken lassen sich nur durch eine Wiederentdeckung des Kommunismus überwinden
Den Kopf in die Schlinge gelegt
Als sie nur noch Funktionspartei waren, gerieten die Liberalen auf die schiefe Bahn. Ihr Ausscheiden ist folgerichtig
„Diese Ideologie macht passiv“
Die Soziologin und Psychoanalytikerin Renata Salecl kritisiert in ihrem neuen Buch die Tyrannei der Wahl
Der schmale Grat
In einer aufgeklärten Welt endet die moralische Verantwortung für die Not der anderen nicht an der Landesgrenze. Wo dann?