Freiheit
Die Tyrannei der Inhalte
Afrikanische Schriftsteller sollten nicht zur Eintönigkeit verurteilt sein, fordert unser nigerianischer Autor
Erwärmung der Florida-Straße
Nach gut einem halben Jahrhundert hat Washington begriffen, dass Igoranz, Missachtung und Sanktionen in Havanna kein amerikahöriges Regime an die Macht gebracht haben
„Ist unser Traum in Erfüllung gegangen?“
Anlässlich des Jubiläums wollen wir von Shermin Langhoff, Julia Franck und Katja Petrowskaja wissen, wie sich Deutschland verändert hat. Ist es ein neues Land geworden?
Vom anderen Planeten
„Der eindimensionale Mensch“ wird 50. Ein Theorie-Musik-Theater-Abend feiert den Philosophen
Der neoliberale Charakter
Wir leben in einer Wirtschaft, die das Ethos verändert und psychopathische Persönlichkeitsmerkmale belohnt
Hammer und Amboss
Die Rückschläge der Neunziger Jahre haben dazu geführt, dass die russische Gesellschaft bis heute nach einer postsowjetischen Identität sucht
Unsere gefühlte Freiheit
Am Sonntag erhält der Internetpionier Jaron Lanier den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine falsche Entscheidung
„Wir sind keine Öko-Diktatoren“
Katrin Göring-Eckardt will weg vom Image der Verbotspartei. Die Grünen machen sich auf, den Begriff Freiheit neu zu erobern
Im Club der Visionäre
Wann würde eine Wirtschaft ohne Wachstum auch für weniger Privilegierte möglich? Eine Aufforderung zum utopischen Denken
A–Z Fremdwohnen
Das Geschäft mit privat vermieteten Ferienwohnungen boomt. Von Housesittern und Couchsurfern, von Parasiten und unheimlichen Filmstoffen: unser Lexikon der Woche
Wo ist zu Hause, Mama?
Als in Polen die ersten demokratischen Wahlen stattfinden, ist unsere Autorin zwei Jahre alt. Eine Geschichte übers Erwachsenwerden
Ein Mann von gestern
Der Friedenspreis für Jaron Lanier ist keine gute Idee. Der Philosoph ist gegen das offene Netz und die Rolle des Staates interessiert ihn nicht
Vom Umtausch ausgeschlossen
Die Philosophin Renata Salecl hat ein kritisches Buch über unseren Zwang zur Wahl geschrieben. Da wäre mehr drin gewesen
Der Staats-Versteher
Bundespräsident Joachim Gauck mischt sich immer öfter in die Tagespolitik ein. Die kritische Distanz ist ihm dabei verloren gegangen
Wir Untertanen
Liberalismus ist derzeit nicht angesagt. Dabei gibt es mit der Freiheit im Netz ein Riesenthema, für das es sich zu kämpfen lohnt
In Stein gemeißelt
Vor 25 Jahren sorgten die Thesen von Francis Fukuyama über das „Ende der Geschichte“ für Furore. Bald sollte sich zeigen, dass der Philosoph voreilig geurteilt hatte
Der Freidenker
Freiheit war für Günter Gaus ohne soziale Sicherheit nicht denkbar
Alle Macht den Mächtigen
Das Oberste Gericht hat das Prinzip „Geld regiert“ für rechtmäßig erklärt. Wenn Großspender Einfluss auf Politiker nehmen, ist das fortan bei Wahlkampagnen legitim
Im dunkeldeutschen Wald
Wer hat Angst vor Schwulen, Moslems und Frauen? Eine neue Reaktion bekämpft das liberale Denken und will uns die Werte von Gestern als zukunftsweisend verkaufen
Linke Melancholie
Jonathan Lethem zählt zu den großen amerikanischen Gegenwartsautoren. Sein neuer Roman „Der Garten der Dissidenten“ fragt nach den Phantomschmerzen der Geschichte
Ich bin dann mal raus
Nichts ist uns so wichtig wie Freiheit. Aber wenn ein Mensch wirklich allein leben will, versteht das kaum jemand. Ein Plädoyer
„Das eine Internet gibt es nicht“
Nicht nur die NSA gefärdert die Freiheit der Menschen, auch die Kostenloskultur der Online-Welt, sagt der Netzphilosoph Evgeny Morozov im Gespräch mit Jakob Augstein
Das wahre Erbe
Hätte er erreicht, was er wollte, wäre er heute nicht der unumstrittene Superstar der Weltpolitik. Wie geht man weiter als Mandela, ohne bei Mugabe zu landen?
Der Veränderer
Der südafrikanische Präsident, der einst als Terrorist bezeichnet wurde, war mehr als bloß eine historische Figur. Er hat den Kurs der Geschichte geändert