Holocaust
Das Ende eines Irrweges deutscher Geschichte
Aus der Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985
Ein Goldhagen der Heimatfront
Die Aufarbeitung der NS-Zeit steht an einem Wendepunkt, auch deshalb verkauft sich das Datum 8. Mai 1945 so gut. Vor allem Götz Aly mit seiner These vom Massenraubmord füllt die Vortragssäle
Keine DIN-Norm der Erinnerung
Eine Tagung fahndet nach der "Politik der Schuld" und der Unverbindlichkeit historischer Verantwortung - (auch) ein kleiner Beitrag publizistischer Selbstaufklärung
Sie hoben den Daumen
Der israelische Maler Jehuda Bacon, ehemaliger Gefangener im KZ Auschwitz, über die Geschichte eines Kindes, das mit der Erfahrung eines Greises leben musste
Rituelle Heuchelei
Die nazistischen Tabubrecher aus Sachsen und die "wehrhafte Demokratie" auf dem Weg in die Normalität
Israelis und Palästinenser müssen sich trennen
Der Psychoanalytiker Shmuel Erlich über die palästinensische Gesellschaft vor den Präsidentenwahlen am 9. Januar und die Sorge der israelischen Gesellschaft um ihre jüdische Identität
Bilder einer unabschließbaren Geschichte
In einer "Arena der Erinnerungen" präsentieren sich dreißig europäische Länder im Bildersturm der Nachkriegszeit
Chronik der laufenden Untergänge
Klaus Theweleit über das "Hitler-Phänomen", politischen Revisionismus, die Guido-Knopp-Ästhetik und über einen Film, den er nicht gesehen hat
Liberalo-Fanatismus
Feindbild Islam und Anti-Terror-Kampf
Jenseits der "unbestreitbaren" Wahrheit
Yoni Ben-Artzi, Wehrdienstverweigerer in Israel, über eine Entscheidung zwischen Gefolgschaft und Gewissen, Armee und Arrest
Unterwegs in Europa
Wissenschaftler plädieren dafür, die Vertreibungen europäisch zu erforschen und erinnern. Eine kleine Übersicht zum Stand des Diskurses
Ein Freund, ein guter Freund
Demokratie-Zertifikat für einen Neofaschisten
Thierses Rufschädigung
Am Holocaust noch einmal verdienen
Wenn Faschisten nicht "Faschisten" genannt werden
Über die Wiederbelebung eines umstrittenen Begriffs
Was die Akten sagen, was sie nicht sagen
Ein Versuch zu vergleichen, was nicht zu vergleichen ist
Mit Respekt
»Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr« von Claude Lanzmann
Ein Leben ohne Gewalt
Das abenteuerliche Debüt des Jonathan Safran Foer »Alles ist erleuchtet« illuminiert den Riss in der Erinnerungskultur
Das glückliche Entkommen
György Konráds Roman »Glück«
Einseitig
Fernsehdokumentationen über die Nazizeit in Ost und West
Die Aufgabe des Urteilens
Daniel Jonah Goldhagen geht es mit seinem neuen Buch über den Vatikan und den Holocaust vor allem um eine Wiederholung des publizitätsfördernden Goldhagen-Effekts
Wenn die Geschichte mit dem Fuß aufstampft
Robert Menasse über die Prägekraft des Mauerfalls und der Geschichte, über Antisemitismus, Aufklärung und neue Projekte
Auschwitz spricht aus mir
Ein Porträt des Literaturnobelpreisträgers Imre Kertész
Gott und die Katastrophen
Ist das Christentum schon selbst die Säkularisierung?
Der Wunsch, Tabubrecher zu sein
Martin Walsers umstrittener Roman "Tod eines Kritikers"