Islam
Stimmengewirr
Kommt so ein Schülermagazin daher und fängt ganz von vorn an mit dem Dialog der Religionen und Kulturen: Heute erscheint Q-rage, die „Schule ohne Rassismus"-Zeitschrift
Ein öffentlich Flüchtiger
Hamed Abdel-Samad blieb nirgends dauerhaft, nur nach Deutschland kehrte er zurück – um für Integration zu werben
In ein Vakuum gestoßen
Teheran hat in der Region einen entscheidenden Deal ausgehandelt, der dazu führen könnte, dass im Irak eine pro-iranische Regierung an die Macht kommt
Ein paar Usbeken, ein paar Tataren
Ohne Gastarbeiter aus Zentralasien und aus dem Kaukasus würde in Moskau nur halb so viel gebaut. Um die Integration der muslimischen Arbeitsnomaden kümmert sich niemand
Die Jerusalem-Frage
Nach über 60 Jahren ist das Urteil zur Tempelstadt Ayodhya gefallen. Es ist viel zu salomonisch, um Religionsfrieden zwischen Muslimen und Hindus stiften zu können
Schleier der Wahrheit
Wie soll man sich zur Burka und den Diskussionen um ihr Verbot verhalten? Plädoyer für einen intellektuellen Feminismus
„Die islamische Welt wird zerbrechen“
Der ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad über Spiritualität, Muslime in der Isolation und die Notwendigkeit eines postkoranischen Diskurses
Religion als Staatsraison
Die Kritiker Christian Wulffs verkennen – ganz wie der Präsident selbst: Es gibt nur ein bürgerliches Recht und Gesetz, dem der Islam so egal ist wie das Christentum
Früh übt sich, wer im festen Glauben leben will
Der neu gegründete Salam Verlag aus Freiburg richtet sich an muslimische Kinder und deren Eltern
Der rationale Kern der Islamophobie
Arye Sharuz Shalicar erzählt, wie er vom Deutsch-Iraner aus Berlin-Wedding zum Presseprecher der israelischen Armee wurde
Napoleons Nachfahren
Am 25. September 2003 starb der Literaturwissenschaftler Edward Said. Seine Kritik am Orientalismus bleibt aktuell
"Der Islam ist nur eine Abstraktion"
Der iranisch-amerikanische Intellektuelle Hamid Dabashi darüber, dass der "Europäische Islam" nicht weiterführt, und wieso Muslime in den USA besser integriert sind
Rufmord an einem „Anti-Terroristen“
Der Fall des Imams von Manhattan und seines Moschee-Projektes zeigt, wie salonfähig Islamophobie in Amerika inzwischen ist. Zum Jahrestag von 9/11 allemal
Erdogans neues Mandat
Mit dem Referendum über eine Verfassungsreform hat die regierende AKP bewiesen, dass der kemalistische Staat nicht mehr unerschütterlich, sondern veränderbar ist
Großes Unglück für den Imam
Der Geistliche Feisal Rauf aus New York galt als Gesicht des liberalen Islam in Amerika. Jetzt wird er wegen 9/11 zum Blitzableiter einer antimuslimischen Hysterie
Übers Glutbett laufen
Die Verleihung des Potsdamer Medienpreises an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard kurz vor dem 11. September offenbart einen Verlust an politischem Gespür
Intellektuelle Hexenjagd
Der Widerstand gegen die Moschee von Ground Zero ist kein Zeichen neuen Hasses. Er ist das Resultat kontinuierlicher Desinformation
Freier Kopf
Lamya Kaddor ist Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bunds. Sie unterrichtet Islamkunde und hat einen Koran für Kinder herausgegeben. Typische Muslima oder Rebellin?
Die Luft ist raus
Vor einem Jahr richtete Präsident Obama in Kairo einen emotionalen Appell an die arabische Welt, um neues Vertrauen zu gewinnen. Die Botschaft blieb ohne Tat
Riss in der Idylle
Die fortschreitende Islamisierung von Sarajevo verändert nicht nur das Straßenbild. Die Minderheiten fühlen sich immer stärker ausgegrenzt
Cameron hofiert Ankara
Bei seinem Türkeibesuch kritisierte der britische Premier Israel scharf – und die Blockade eines türkischen EU-Beitritts durch Deutschland und Frankreich
Meine Tochter, die Terroristin
Es gibt 26 Tote, als zwei Selbstmordattentäterinnen im März Anschläge auf die Moskauer Metro verüben. Eine davon, die 27-jährige Mariam, war Lehrerin in Balakhani
Mythos von der Twitter-Revolte
Der Westen sollte versuchen, sich auf den politischen Islam einzulassen, anstatt ihn zu bekämpfen
Rächer Gottes im Zweifel
Es ist ein Jahr vergangen, seit das iranische Volk in Scharen auf die Straßen strömte, um gegen die Wahlfälschungen bei der damaligen Präsidentenwahl zu protestieren