Israelis
Zur Hölle mit allen Problemen
Der Liberale Yair Lapid, bisher Fernsehmoderator, wird als eigentlicher Gewinner der Knesset-Wahl gefeiert. Er ist so unpolitisch wie seine Anhänger
Haltung, bitte! Aber eine neutrale
Wie sehr darf man als Deutscher eigentlich Israel kritisieren? In der Antisemitismus-Debatte ging es nicht nur um die Texte von Jakob Augstein. Eine Bilanz
Graben der Schuld
Vor 25 Jahren beginnt in Gaza die erste Intifada und erfasst bald auch die Westbank. Niemand hat mit dieser Explosion der Wut gegen die israelische Besatzung gerechnet
Mursis Macht
Der Präsident in Kairo nutzt die Gunst der Stunde zum innenpolitischen Machtausbau. Das ändert nichts daran: Für den Westen bleibt er momentan unverzichtbar
Die Mutter aller Entscheidungen
Eine Alternative zur Eskalation in Nahost gibt es längst: Wenn es sein muss, reden Israelis und Palästinenser schon miteinander – der Fall Gilat Shalit hat das gezeigt
Auf der Suche nach Feinden
Mit seiner Gaza-Strategie tut Premier Netanjahu so, als habe sich das arabische Umfeld der Konfliktzone nicht verändert. Nun aber greifen Kairo und Tunis diplomatisch ein
Die Gunst der Stunde
Premierminister Benjamin Netanjahu begründet die auf Januar 2013 vorgezogene Neuwahl mit einem Haushaltsstreit. Doch das alles beherrschende Thema ist Iran
"Ich wurde als Verräterin beschimpft"
Gewalt ist an der Tagesordnung: Israelische Soldaten sprechen über ihre Erfahrungen in den besetzten Gebieten und brechen damit ein Tabu
Aus Kampf wird Kunst
Die Hisbollah feiert in einem Freiluftmuseum ihren Kampf gegen Israel in ästhetisierter Form. Auch sonst will die Organisation ihre politischen Ideen in Kultur verwandeln
Assad war stets ein verlässlicher Feind
Ein eskalierender Bürgerkrieg in Syrien kann nicht im Interesse der Regierung von Benjamin Netanjahu, geschweige denn des jüdischen Staates sein
Ein Tag am Meer
Urlaub am Strand – den wollen Frauen aus Israel palästinensischen Kindern bieten. Zu Hause im Westjordanland sind aber längst nicht alle Eltern von der Idee begeistert
Das Westjordanland wird betoniert
Mitri Raheb, der Pfarrer der Weihnachtskirche in Bethlehem, hofft nach dem vorläufigen Scheitern in den Vereinten Nationen nicht mehr auf ein unabhängiges Palästina
Zum Tee bei Yassir Arafat
Durch den Gefangenenaustausch mit Israel hofft die Hamas verlorene Sympathisanten und Anhänger zurückzugewinnnen, zuletzt hat sie zusehends an Rückhalt eingebüßt
Die Wunden für einen Tag geheilt
Der Gefangenenaustausch mit Hamas an sich ist noch kein Impuls für neue Verhandlungen. Er bestätigt eher die bestehende Konfrontation im Nahost-Konflikt
Ein Tausendstel Hoffnung
Was man vom Gefangenenaustausch zwischen Hamas und Israel auch halten mag – er zeigt, dass beide Seiten zu Zugeständnissen und einer Einigung in der Lage sind
Zwei Seiten eines Dilemmas
Palästina will von der UNO als Staat anerkannt werden. Israel läuft dagegen Sturm. Im Dialog mit Guardian-Lesern begründen beide Seiten ihre Positionen
Mahatma Gandhi in Ramallah
Die Palästinenser wollen kommende Woche von der UNO als Staat anerkannt werden. Martin Reeh war im Westjordanland und hat sich im Vorfeld des Entscheids umgehört
Endgültig genug von Bibi-Land
Die junge Generation aus der Mittelklasse findet sich nicht länger damit ab, dass ihr die Zukunft verweigert wird. Noch ist offen, ob die neue Bewegung von Dauer ist
Letzter Ausweg Intifada?
Die Palästinenser halten unbeirrt daran fest, Ende August ihren eigenen Staat auszurufen. Israel könnte mit der Annexion von Teilen der Westbank reagieren
Gewissen in Aufruhr – Demokratie im Abschwung
Das von der Knesset verabschiedete Gesetz zum Boykott-Verbot ist einseitig - und zielt auf die Zerstörung der Friedensbewegung des Landes
Wagner mit Israel in Bayreuth
Das Israelische Kammerorchester führt in Bayreuth Wagner auf, weil der in Israel nicht gespielt werden darf. Hier hat die Aktion ein Geschmäckle
Kampf statt Krieg
In einem Jerusalemer Club boxen Juden und Araber gemeinsam und als Freunde. Es gilt die strikte Regel: Hier wird trainiert und nicht politisiert
Zwischen den Identitäten
Sayed Kashua ist ein palästinensischer Israeli – der Umgang mit einer doppelten Identität ist auch das Thema seines jüngsten Romans „Zweite Person Singular“
Benjamin Netanjahu jubelt
Der Wind des arabischen Frühlings weht bis Palästina: Hamas und Fatah versuchen es wieder miteinander und wollen bis zu Wahlen eine gemeinsame Regierung bilden