Judentum

Kein sicherer Hafen

Mit einer „außerordentlichen Vermögenssteuer“ nutzte die Türkei 1942 das Schicksal von Jüd*innen aus. Wer nicht zahlen konnte verlor oft alles. Die Netflix-Serie „Der Club" startet einen Diskurs über die verdrängte Geschichte

Jüdin, Paria, Parvenu

Im Erinnern zu ihrem 250. Geburtstag fehlt etwas: Rahel Varnhagens lebenslange Verbundenheit mit dem Judentum

Porträt einer Frau mit dunklem, gewelltem Haar und Jeansjacke vor schwarzem Hintergrund.

Die Imamin

Kahina Bahloul ist in Frankreich die erste Frau, die das Freitagsgebet und andere islamische Zeremonien leitet

Sind Sie der Messias?

Die neu konzipierte Dauerausstellung im Jüdischen Museum in Berlin ist facettenreich, multimedial und debattierfreudig

Ulrike Baureithel
Ausstellungsszene mit Menschen in traditioneller Kleidung, einer Kuh-Skulptur mit Bildschirm und Jerusalem-Skyline im Hintergrund.

Wer spricht? Wer nicht?

Wolfgang Benz’ Buch über Antisemitismus polarisiert. Dabei wäre es besser, für unterschiedliche Standpunkte offen zu sein

Unser Haus brennt

Die alte Stadt Hebron ist eingezäunt und zerstückelt. Wie nirgends sonst sind hier die Traumata des Nahostkonflikts spürbar

Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, im Gespräch vor einer Kamera.

Übersprungshandlungen

Die Debatte um das Jüdische Museum zeigt, wie emotional und ambivalent das deutsch-jüdische Verhältnis bis heute ist

Ein Land für alle Bürger

Antisemitische Angriffe nehmen vielerorts zu. Sie müssen unbedingt bekämpft werden. Aber: Antizionismus gleichzusetzen mit Judenhass, ist der falsche Weg

Garantiert kitschfrei

Peter Wyden erzählt in „Stella Goldschlag“ von der Auslöschung der Berliner Juden

Michael Angele

Medien in Uniform

Während eines Seminars an der Jerusalemer Universität kommt es zu einer Meinungsverschiedenheit. Für die Dozentin endet das in einer Schmutzkampagne

Zwei Frauen mit Mundschutz blicken von oben auf die Kamera. Eine trägt eine Brille.

Geht es um Mobbing?

Nie war die jüdische Herkunft ihres Sohnes in der Schule ein Problem. Bis ein Anruf bei unserer Kolumnistin Ängste auslöst

Oliver Polak hält Buch, Jan Böhmermann lächelt mit Glas.

Ein Gag, der keiner war

Oliver Polak wirft in seinem Buch einem Moderator antisemitisches Verhalten vor. Sein Verlag will es nicht drucken. Dass es um Jan Böhmermann geht, verschweigen alle

Lesen wie ein Salafist

Thilo Sarrazin will die Gefahren des Islam aufzeigen. Leider erweist er sich dabei als sehr selektiver, schlampiger Leser des Korans

Sippe, eine Suppe

Wer mit wem verwandt ist, bestimmt die Biologie – oder? Christina von Braun sieht das als kulturelle Konstruktion

Ulrike Baureithel
Silhouetten von Demonstranten am Gaza-Streifen gegen den hellen Himmel.

Wir wollen einfach eine Zukunft

Die palästinensischen Demonstranten wollen den Staat Israel weder abschaffen noch negieren. Sie wollen lediglich, dass ihre Stimme gehört wird

Verwirrung der Begriffe

Der Umgang mit der internationalen Bewegung BDS zeigt, wie Israel-Kritik prompt zum Antisemitismus erklärt wird

„Ich glaube an Streit“

Der israelische Schriftsteller Amos Oz erklärt seinen neuen Roman „Judas“ und die Politik in seinem Heimatland

1945: Hüter ohne Haus

Vor 70 Jahren wurde der Theologe Dietrich Bonhoeffer ermordet. Nach Kriegsende tat sich die Kirche schwer: Sollte sie den Verschwörer vergessen oder den Märtyrer ehren?

Eine Person hält ein Schild mit der Aufschrift

Enttäuschte Liebe

In der Debatte um den Gaza-Krieg werden Philosemitismus und Antisemitismus wieder zu Machtinstrumenten. Die wichtigen Fragen bleiben offen

Keine Fragen offen

Martin Heideggers „Schwarze Hefte“ kann man nicht schön reden. Aus ihnen spricht Antisemitismus, NS-Kitsch und Starrsinn

Michael Jäger

Medizinisch nutzlos?

Kollaborative Live-Recherche mit Wissenskarte: Religiöse Beschneidung bei minderjährigen Jungen ist bald straffrei. Aber ist sie auch mit ärztlicher Ethik vereinbar?

Aggressiv scharfsinnig

Der Germanist Walter Boehlich war Außenseiter und Intellektueller im besten Sinn: klug und belesen, in mehreren Sprachen zu Hause, unbestechlich und leidenschaftlich

Koscheres Essen

Mehr grundlegende Einführung in die heterogene Welt des jüdischen Glaubens als Kriminalfilm klassischen Zuschnitts: Der Münchner "Tatort: Ein ganz normaler Fall"

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