Kuba

Kerry lobt Kuba

In Westafrika helfen inzwischen 465 Ärzte und Pfleger aus dem Karibikstaat, um die Epidemie einzudämmen

Barack Obama spricht hinter einem Rednerpult mit Mikrofonen. Im Hintergrund ist die US-Flagge zu sehen.

Erwärmung der Florida-Straße

Nach gut einem halben Jahrhundert hat Washington begriffen, dass Igoranz, Missachtung und Sanktionen in Havanna kein amerikahöriges Regime an die Macht gebracht haben

Totgesagt, dann wiederbelebt

Brad Pitts Zombiefilm „World War Z“ galt als exemplarischer Flop der Kinosaison. Es ist keiner geworden - so wird der Film seinem eigenen Sujet gerecht.

Aus dem Schatten des Comandante

Chávez-Kandidat Nicolás Maduro wurde mit knapper Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt. Ein Porträt

Drei Sekunden für den Comandante

Nach dem Tod von Hugo Chávez am 5. März löst sich langsam die Schockstarre, in die das Land geraten war. Nun beginnt der Wahlkampf um das Amt des Präsidenten

Fidel Castro spricht vor der kubanischen Flagge.

Das Problem mit Castro

Offiziell ist die Krise überwunden. Dennoch versuchen die USA weiterhin den "politisch zersetzenden" Einfluss Castros zu sabotieren. Teil 2 von Noam Chomskys Essay

John F. Kennedy spricht in die Kameras, umgeben von Fernsehtechnik und Journalisten.

Russisch-Roulette mit dem Atomkrieg

Präsident Kennedy wird oft für sein Management der Krise gelobt. In Wahrheit ging er ein verblüffendes Risiko ein, um die militärische Hegemonie der USA durchzusetzen

Der Präsident zog die Guyabera wieder aus

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie sehr die USA als regionale Führungsmacht ausgedient haben – das Treffen von Cartagena hat ihn vollends erbracht

Schöpfrad der Unbeirrbaren

Vom Guerillero zur Legende und zum Mythos – Fidel Castro wird 85. Er hielt stets mehr von Massenmobilisierung als von Meinungspluralismus und Gewaltenteilung

Keine Gnade, kein Entkommen

Die Publikation von Guantánamo-Dokumenten durch den Guardian verweist auf ein Strafsystem, das sich über das Recht stellt und dadurch Unschuldigen keine Chance lässt

Einige Tage in Kuba

Notizen einer sentimentalen Reise: Die Beute des Kuba-Touristen sind die Geschichten eines Sozialismus, der beinahe funktioniert hätte. Oder noch funktionieren könnte

Vereinigte Bonbon-Staaten of Whatever

Vorläufigkeit, nicht Vergänglichkeit ist der Schlüssel zum Werk des Kubaners Felix Gonzales-Torres. Das MMK in Frankfurt zeigt "Specific Objects without Specific Form"

Wenn die Funken fliegen

Der Aderlass durch Entlassungen im öffentlichen Sektor hat begonnen. Für Staatschef Raúl Castro ein unverzichtbarer Rettungsakt, um das Überleben des Systems zu sichern

Obama lockert das Embargo

Das Weiße Haus hält nicht länger an den einschneidenden Beschränkungen für Reisen und Finanztransaktionen von US-Bürgern in den sozialistischen Karibikstaat fest

Ein unberechenbarer Aderlass

Kleine Reformen lösen wenig, große gefährden alles – eine halbe Million Staats­bedienstete sollen 2011 in die Privatwirtschaft wechseln

Davids Gewehr

Als 1983 der Druck durch die Contras stärker wird, führt die sandinistische Regierung den Wehrdienst ein. Ein Entschluss, der ihr mehr schadet als hilft

Lutz Herden

Das kubanische Modell lebt

Die Entlassung einer halben Million Staatsbediensteter und die Wiederausweitung des privaten Sektors bedeuten nicht den Ausverkauf an die Kräfte des Marktes

Überreaktionen sind möglich

Kubas Maximo Lider hat seine Kritik am eigenen System inzwischen als missverstandene Ironie bezeichnet. Nicht aber seine Aussagen zum Verhältnis Iran-Israel relativiert

Diagramme der Revolution

Fidel Castro wird bald den ersten Band seiner Erinnerungen veröffentlichen. Der unterscheidet sich schon im Titel von den Memoiren prominenter Politiker

Alles sinnfrei?

Der kubanische Autor erlebt während seines Studiums in Berlin erstaunliche Parallelen zu seiner Schulzeit in der Heimat

Bewunderung und Feindeseligkeit

Terry Eagleton hat kein gutes Gefühl bezüglich Norbert Fuentes säbelrasselnder Fidel-Castro-Biografie, die Ende 2009 nun auch auf Englisch erschienen ist

Rumoren in der Schweinebucht

Mobiltelefone auf Kuba verändern den Alltag auf der Insel. Die neue Technologie ist zwar teuer, aber ein zuverlässiger Komplize für die Vernetzung von unten

Land ohne Gott und Gnade

De facto wird Haiti seit Jahren von der internationale Gemeinschaft regiert. Die trägt eine Mitschuld am Ausmaß der Tragödie

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