Libanon

Die libanesische Hisbollah und die israelische Armee haben sich seit dem Krieg vom Sommer 2006 keinen solchen Schlagabtausch mehr geliefert. Hintergrund sind der 7. Oktober 2023 und der darauffolgende Einmarsch Israels in Gaza. Die Schiiten-Miliz will eine Waffenruhe und den Rückzug des Angreifers erzwingen

Hände halten die Flagge der MNLA mit den Farben Grün, Gelb, Rot und Schwarz.

Das neue Modell: Failed State

Es erinnert an eine Epidemie. Bürgerkriege, ethnische und religiöse Konflikte erfassen eine ganze Region. Staaten zerfallen, Grenzen haben nur noch statistischen Wert

Lutz Herden
Drei maskierte Männer mit Waffen posieren vor einer Mauer mit arabischer Schrift. Einer hält eine Fahne.

Mutter aller Schlachten

Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten im Irak ist Teil eines Umbruchs, bei dem die konfessionellen und ethnischen Domänen der gesamten Region neu verteilt werden

Lutz Herden
Mann hält Wahlzettel mit Porträts von drei syrischen Präsidentschaftskandidaten.

Assad, As-Sisi, Bouteflika

Die Präsidentenwahl im Rumpfstaat ist ein Indiz für die autoritäre Restauration in Ländern der Arabellion. Man kehrt in die Zeit vor dem Revolutionsjahr 2011 zurück

Lutz Herden

Späte Einsicht

Marcus Klingberg war der hochrangigste KGB-Spion, der jemals in Israel festgenommen wurde. Ein Treffen in Paris – mit 28 Jahren Verspätung

Frau mit grünem Kopftuch hängt Wäsche vor einer provisorischen Unterkunft auf.

An der Grenze

Ausgerechnet in der kalten Jahreszeit könnte die Zahl der syrischen Flüchtlinge auf über zwei Millionen steigen

Zerstörte Stadt mit Kuppeln und Gebäuden, die von Einschusslöchern übersät sind.

Der syrische Knoten

Kleines Kompendium des langen Krieges in einer Krisenregion, die seit der Arabellion nicht mehr zur Ruhe kommt

Lutz Herden
Menschen im Auto mit Gepäck auf dem Dach warten an einer Grenze.

Letzte Ausfahrt Masnaa

Die Damaszener Elite hat sich in den Tross der Flüchtlinge eingereiht und sucht im Nachbarland Zuflucht vor den Wirren des Bürgerkrieges

Benjamin Netanjahu spricht vor Mikrofon, Catherine Ashton steht daneben. EU- und Israel-Flagge im Hintergrund.

Kein Fest der Logik

Das vereinte Europa hat die bewaffneten Einheiten der libanesischen Hisbollah als "terroristisch" eingestuft. Warum eigentlich nicht gleich die gesamte Organisation?

Lutz Herden

Ein Krieg der Konfessionen

Der syrische Bürgerkrieg wird immer unübersichtlicher. Wie sehr befeuern eigentlich die religiösen Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten diesen Konflikt?

Mahmud Ahmadinedjad winkt in einem opulenten Raum mit mehreren Stühlen.

Die Gnadenfrist ist abgelaufen

Mahmud Ahmadinedjad hat in den acht Jahren seiner Präsidentschaft das Land zwar weiter als Regionalmacht etablieren, aber innerlich nicht übermäßig befrieden können

Syrische Soldaten mit Gewehren, einige mit erhobenen Waffen, in Camouflage-Kleidung.

Wer handeln will, muss verhandeln

Das Forum der Verständigung hat nur dann einen Sinn, wenn der Westen nicht länger der eigenen Propaganda glaubt und zu einem realistischen Lagebild kommt

Lutz Herden
Mann mit Keffiyeh und blau gestreiftem Hemd steht vor Raketen und Granaten.

Syriens falsche Freunde

Das Waffenembargo gegenüber den Rebellen läuft aus, das Wirtschaftsembargo gegen Assad bleibt. Ein fatales Signal kurz vor einer internationalen Syrien-Konferenz

Lutz Herden

Vorerst nur Schall und Rauch

Internationale Konferenzen entscheiden in der Regel, was schon vorentschieden ist, wenn sie zusammentreten. Das wird beim Fall Syrien nicht anders sein

Lutz Herden

Zurück hinter die rote Linie

Nun soll nicht länger geschossen, sondern verhandelt werden. Eine internationale Syrien-Konferenz in Genf soll es geben. Die Zeit drängt. Israel hat eine eigene Agenda

Lutz Herden

Die zwei Seiten der Hisbollah

In der EU wird erwogen, die „Partei Gottes“ auf die Terrorliste zu setzen. Der Zedern-Republik, am Rande des syrischen Bürgerkriegs gelegen, würde das eher schaden

Sie waren Partner ohne Partnerschaft

Präsident Assad hat Israel mit Vergeltung für die jüngsten Luftangriffe gedroht, mit denen erstmals direkt in den Bürgerkrieg eingegriffen wurde

Lutz Herden

Auf in den Stellungskrieg

Die jüngste Rede von Präsident Assad ist von der Hoffnung geprägt, Breschen in das Lager seiner Gegner schlagen zu können und den Kampf noch nicht verloren zu haben

Lutz Herden
Mann mit Stein in der Hand und Tuch vor dem Mund, im Hintergrund Rauch und Menschen.

Es grenzt an ein Wunder

Syrische Fronten drohen auch dem Nachbarland, das mit einer fragilen inneren Machtbalance leben muss. Ein militärischer Konflikt käme vor allem dem Iran ungelegen

Lutz Herden
Zwei Männer in Anzügen sitzen sich gegenüber. Über ihnen hängt ein Porträt von Baschar al-Assad.

Wenig Grund zur Hoffnung

Der UN-Sondergesandte Brahimi will eine Waffenruhe aushandeln. Auch wenn die zustande kommt, wird sie kaum den Weg zu Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien ebnen

Barack Obama spricht vor dem Weißen Haus.

Getrampel vor der roten Linie

Der US-Präsident findet Gefallen an einer Syrien-Intervention, auch ohne UN-Mandat. Vom Völkerrecht bliebe dann bestenfalls eine Vogelscheuche übrig

Lutz Herden
Frau zeigt auf Puppe mit Netanyahu-Maske vor Fahnen und Plakaten.

Rhetorik der Eskalation

Präsident Peres hat einen militärischen Alleingang seines Landes gegen iranische Atomanlagen abgelehnt und wird dafür von Premier Netanjahu öffentlich kritisiert

Lutz Herden
Wegweiser mit Zielen wie Damaskus, Jerusalem, Haifa und Baghdad. Soldaten mit Gewehren sind im Hintergrund zu sehen.

Israels besorgter Blick

Trotz der geringen Sympathien für Assad ist man sich im Nachbarland nur allzu bewusst, dass jeder Versuch der Einflussnahme nach hinten losgehen könnte

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