Libyen
Europas Aschenputtel
Catherine Ashton soll die Stimme der EU zum Aufbruch in Nordafrika sein. Es gibt Gründe, weshalb sie nicht jeder sie hört
Obama und die Büchse der Pandora
Barack Obama besinnt sich auf George Bush und dessen segensreiche Nahostpolitik. Ein "weitergehender Einsatz" der US-Armee gegen Libyen wird herbeigeredet
Der Feind meines Feindes
Venezuela und Kuba zögern, Gaddafi zu verurteilen und mit der Aufstandsbewegung zu sympathisieren. Sein antiimperialistisches Vermächtnis wird nicht vergessen
Aus Fronten werden Grenzen
Wie könnte die Zukunft Libyens aussehen? Gaddafis Staat könnte für längere oder kürzere Zeit gespalten sein, doch auch eine Militärintervention von außen ist denkbar
Scheusal vom Dienst
Gaddafi soll vor internationale Richter. Ein Indiz dafür, wie das Libyen-Drama genutzt wird, einen Präzedenzfall für das Prinzip der „Schutzverantwortung“ zu schaffen
„Nun sind wir Revolutionäre“
Benghazi soll völlig dem Einfluss des Gaddafi-Clans entzogen sein. Verlässliche Informationen sind zwar rar, Momentaufnahmen dieses Aufstandes aber sehr wohl möglich
Die aggressive Festung
Der Umgang mit den Flüchtlingen im Mittelmeer zeigt: Die moralischen Grenzen der EU sind schnell erreicht
Gaddafis oberster Vollstrecker
Abdullah Senussi, Schwager des Revolutionsführers, werden Rachefeldzüge des Regimes im umkämpften Benghazi und die Rekrutierung ausländischer Söldner zur Last gelegt
Wie immer – alles oder nichts
Muammar al-Gaddafi will sich treu bleiben und lieber sterben, als freiwillig von der Macht zu scheiden. Doch die entgleitet ihm immer mehr
Ertrunken vor Marina di Palma
Vor Sizilien und Lampeduas haben nur Migranten, die sich zu schwimmen trauen, die Chance, das Netz der italienisch-libyschen Grenzboote zu überwinden
Gegen die Guerilla Gottes
Die Staaten Nordafrikas wollen in ihrer Sicherheitspolitik mehr kooperieren, um eine Afghanisierung ihrer Region zu verhindern
Gaddafi in Rage
Der Auftritt des libyschen Staatschefs vor der UN-Generalversammlung wird als verstiegen und provokant gewertet. Doch seine Kritik verdient es, gehört zu werden
Ein Bild sagt mehr als 1000 Orden
Libyens Staatschef Gaddafi mag spektakuläre Auftritte. Zum Beginn seines Italienbesuches gelang ihm ein echter Hingucker. Er kombinierte Uniform und Protestanstecker
Die vergessene Zeitbombe
Vor 94 Jahren wurden erstmals Chemiewaffen eingesetzt. Inzwischen ist deren weltweite Ächtung beschlossene Sache und eine Rechtsnorm der internationalen Politik
Ein Strafbefehl der Präsidentin
Seit Mitte August muss die Zivilbevölkerung im Süden wieder einmal in Deckung gehen
Sarkozy hier, Sarkozy dort, Sarkozy überall
Der Präsident regiert nicht wie gewohnt, sondern macht immer und überall Tempo
Peking bekommt längst, was es will
Willy Wimmer (CDU), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, über das Waffenembargo gegenüber China und Japans aggressive Politik in der Taiwan-Straße
Der Flüchtling unserer Wahl
Die europäische Asylpolitik soll an die Länder Nordafrikas und Osteuropas delegiert werden. Nur handverlesene politisch Verfolgte könnten dann noch nach Europa
Wer zahlt nicht gern mit harter Währung?
Noch nie stand er so zur Disposition wie heute
Abfangjäger vor der Küste
Mit der Debatte um Auffanglager in Nordafrika ist ein Stein ins Rollen gekommen. Mancherorts werden schon Fakten geschaffen
Die Natur ist Zorn, der Mensch ist Rache
Der libysche Autor Ibrahim al-Koni schreibt große Weltliteratur
Vom Sieger entfernen
Wie die EU die imperialen Ambitionen der USA im Irak und anderswo durchkreuzen könnte - Überlegungen zu einer strategischen Alternative
Das Gesicht des Terrors
In "Der Schatten des Schakals" versucht Oliver Schröms den Verbindungen des Terroristen Carlos zur RAF auf die Spur zu kommen
Gangstertum auf Gegenseitigkeit
Die Terrorgrüße der Abu Sayyaf sind zuweilen bis in die Armee hinein willkommen