Libyen

Der König steigt vom Thron

Muammar al-Gaddafi rief einst in seiner Heimatstadt Sirrte die Vereinigten Staaten von Afrika aus – ein pan­arabischer Führer wurde zum passionierten Panafrikaner

Lutz Herden

Europas Aschenputtel

Catherine Ashton soll die Stimme der EU zum Aufbruch in Nordafrika sein. Es gibt Gründe, weshalb sie nicht jeder sie hört

Obama und die Büchse der Pandora

Barack Obama besinnt sich auf George Bush und dessen segensreiche Nahostpolitik. Ein "weitergehender Einsatz" der US-Armee gegen Libyen wird herbeigeredet

Lutz Herden

Der Feind meines Feindes

Venezuela und Kuba zögern, Gaddafi zu verurteilen und mit der Aufstandsbewegung zu sympathisieren. Sein antiimperialistisches Vermächtnis wird nicht vergessen

Aus Fronten werden Grenzen

Wie könnte die Zukunft Libyens aussehen? Gaddafis Staat könnte für längere oder kürzere Zeit gespalten sein, doch auch eine Militärintervention von außen ist denkbar

Scheusal vom Dienst

Gaddafi soll vor internationale Richter. Ein Indiz dafür, wie das Libyen-Drama genutzt wird, einen Präzedenzfall für das Prinzip der „Schutzverantwortung“ zu schaffen

Lutz Herden

„Nun sind wir Revolutionäre“

Benghazi soll völlig dem Einfluss des Gaddafi-Clans entzogen sein. Verlässliche Informationen sind zwar rar, Momentaufnahmen dieses Aufstandes aber sehr wohl möglich

Die aggressive Festung

Der Umgang mit den Flüchtlingen im Mittelmeer zeigt: Die moralischen Grenzen der EU sind schnell erreicht

Gaddafis oberster Vollstrecker

Abdullah Senussi, Schwager des Revolutionsführers, werden Rachefeldzüge des Regimes im umkämpften Benghazi und die Rekrutierung ausländischer Söldner zur Last gelegt

Wie immer – alles oder nichts

Muammar al-Gaddafi will sich treu bleiben und lieber sterben, als freiwillig von der Macht zu scheiden. Doch die entgleitet ihm immer mehr

Ertrunken vor Marina di Palma

Vor Sizilien und Lampeduas haben nur Migranten, die sich zu schwimmen trauen, die Chance, das Netz der italienisch-libyschen Grenzboote zu überwinden

Gegen die Guerilla Gottes

Die Staaten Nordafrikas wollen in ihrer Sicherheitspolitik mehr kooperieren, um eine ­Afghanisierung ihrer Region zu verhindern

Gaddafi in Rage

Der Auftritt des libyschen Staatschefs vor der UN-Generalversammlung wird als verstiegen und provokant gewertet. Doch seine Kritik verdient es, gehört zu werden

Lutz Herden

Ein Bild sagt mehr als 1000 Orden

Libyens Staatschef Gaddafi mag spektakuläre Auftritte. Zum Beginn seines Italienbesuches gelang ihm ein echter Hingucker. Er kombinierte Uniform und Protestanstecker

Die vergessene Zeitbombe

Vor 94 Jahren wurden erstmals Chemiewaffen eingesetzt. Inzwischen ist deren weltweite Ächtung beschlossene Sache und eine Rechtsnorm der internationalen Politik

Peking bekommt längst, was es will

Willy Wimmer (CDU), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, über das Waffenembargo gegenüber China und Japans aggressive Politik in der Taiwan-Straße

Der Flüchtling unserer Wahl

Die europäische Asylpolitik soll an die Länder Nordafrikas und Osteuropas delegiert werden. Nur handverlesene politisch Verfolgte könnten dann noch nach Europa

Abfangjäger vor der Küste

Mit der Debatte um Auffanglager in Nordafrika ist ein Stein ins Rollen gekommen. Mancherorts werden schon Fakten geschaffen

Vom Sieger entfernen

Wie die EU die imperialen Ambitionen der USA im Irak und anderswo durchkreuzen könnte - Überlegungen zu einer strategischen Alternative

Das Gesicht des Terrors

In "Der Schatten des Schakals" versucht Oliver Schröms den Verbindungen des Terroristen Carlos zur RAF auf die Spur zu kommen

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Faschismus ist keine Meinung

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Hardcover, gebunden

236 Seiten

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Vom 20. August bis 20. September 2026.

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