Palästina (Region)

Blaues Schild mit weißer Schrift

Was heißt: „Nie wieder!“?

Deutsche müssen aufgrund ihrer Geschichte an der Seite Israels stehen, heißt es. Was aber bedeutet eine koloniale Vergangenheit für die Verantwortung gegenüber Palästinensern? Über Herkunft und Zerrissenheit angesichts der Krise in Nahost

Elsa Koester
Menschen mit palästinensischer Flagge und Schildern bei einer Demonstration.

Die anwesenden Abwesenden der deutschen Israel-Debatte

Kerem Schamberger und Ramsis Kilani schrieben einen Text über den Ausschluss palästinensischer Perspektiven aus dem Diskurs. Er sollte im Sammelband „Frenemies“ erscheinen. Protest gegen die Autoren verhinderte dies. Hier lesen Sie den Text

Kein sicherer Hafen

Mit einer „außerordentlichen Vermögenssteuer“ nutzte die Türkei 1942 das Schicksal von Jüd*innen aus. Wer nicht zahlen konnte verlor oft alles. Die Netflix-Serie „Der Club" startet einen Diskurs über die verdrängte Geschichte

Porträt der Autorin Sally Rooney im Profil vor schwarzem Hintergrund.

Boykott als Dialog

Die Autorin will ihr jüngstes Werk nicht ins Hebräische übersetzen lassen – aus Protest gegen die Besatzung Palästinas. Ist das nachvollziehbar? Ja, meint Yael Lerer

Getötet aus 70 Metern Entfernung

Er stand kurz vor dem 18. Geburtstag und dem Abschluss seiner Ausbildung, da wurde Obaida von Israels Militär erschossen

Raketen werden nachts über einer Stadt vom Raketenabwehrsystem abgefangen.

Ein Appell an die Zuschauer

Auch Tomer Dotan-Dreyfus musste schon wegen Raketen aus Gaza nachts in den Schutzraum. Trotzdem trauert er um alle Toten des Krieges – nicht nur die auf jüdischer Seite

Großes Plakat mit Marienbildnis vor Bäumen und hellem Himmel.

Vaterunser mit Allah

Afrika, Asien, Europa und zurück: Chaza Charafeddines Autobiografie „Beirut für wilde Mädchen“

Schafherde weidet vor einer Betonmauer auf einem felsigen Hügel. Eine Frau mit Kopftuch holt Wasser.

Zwischen den Fronten

Die Vollendung des israelischen Grenzwalls bedroht die Existenz von Beduinen auf Jabal al Baba, dem „Papsthügel“ bei Jerusalem

Mehrere junge Menschen tragen Kufiya-Tücher und medizinische Masken.

In der Warteschleife

Die Palästinenser hoffen, dass Joe Biden Impulse für neue Verhandlungen gibt. Doch auch intern gibt es jede Menge Reformbedarf

Zwei Staaten, eine Heimat

Die geplanten Annexionen in der Westbank belasten die Suche nach Lösungen des Palästina-Konflikts. Dabei gäbe es Alternativen. Droht eine neue Eskalation?

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