Privatsphäre

Vertrauen in die Cloud?

Die digitalisierte Gesellschaft bietet viele Chancen, verändert aber auch unwiderruflich unser Verhältnis zur Privatsphäre

Privatsphäre ist so 2005

Niemand ist im Netz geschützt, das wissen wir seit Edward Snowden. Doch die Gruselvorstellung hat sich normalisiert: wir haben keine Angst mehr, uns im Netz zu zeigen

Hello Vertrauensbruch

Eine neue Barbie spricht nicht nur, sondern lauscht auch mit. Dass Kinder auch eine Privatsphäre brauchen, vergessen Eltern bei allem „Schutz“ gern

Eine weiße Überwachungskamera ist an einer roten Ziegelwand befestigt.

Hört nicht auf die Prediger!

Mehr Überwachung kann Terrorismus nicht verhindern. Aber bessere Polizeiarbeit könnte die Gefahr eines Anschlags zumindest minimieren, meint der Kriminologe Pete Fussey

Silhouetten von Personen stehen in einem hell erleuchteten Torbogen am Ende eines dunklen Tunnels.

„Man kann alles hacken“

Keiner will der NSA oder Konzernen Daten überlassen, E-Mails verschlüsselt aber kaum jemand. Andy Yen will das ändern. Und das Netz gleich mit

Christine Käppeler
Alan Rusbridger, Herausgeber des Guardian, mit Brille und grauem Haar, lächelt.

Nummer 10 oder 11 geht

Nach 20 Jahren als Herausgeber verlässt Alan Rusbridger den Guardian. Dieser Text ist sein Abschiedsgruß an die Leser

Guten Morgen, NSA

Zum Start der 9. re:publica ein Weckruf an die Künstler, das Thema Überwachung nicht länger zu ignorieren

Der Schlüssel heißt Verschlüsselung

Nicht gegen, nur mit den Digitalkonzernen kann die Bevölkerung ihre Privatsphäre erhalten. Auf die Staaten ist bei diesem Unterfangen kein Verlass – im Gegenteil

Zwei Personen und ein Fahrrad hinter transparenten Vorhängen.

Streit im Glashaus

Mit der Installation „Wanna Play? – Liebe in Zeiten von Grindr“ hat der Künstler Dries Verhoeven die Gay Community so verärgert, dass sein Projekt abgebrochen wurde

Ein Obdachloser schläft auf einer Treppe unter einem riesigen Auge.

Wir wissen, wo du schläfst

Im dänischen Odense werden Obdachlose mit Peilsendern ausgestattet. Die Daten sollen die soziale Infrastruktur verbessern, bergen aber die Gefahr des Missbrauchs

Handgeschriebene Noten auf einem alten Cembalo mit dunklem Holz und grünen Samt.

Die Verrezeptierung der Welt

Alle Welt spricht vom vernetzten Globus. Aber haben wir nicht schon immer auf einem gelebt? Mit etwas Glück und dem richtigen Rezept könnte die Antwort "Ja" lauten

Kein Sieg für die Persönlichkeitsrechte

Das Urteil des EuGH ist nicht – wie vielerorts behauptet – ein Sieg für den Schutz der Privatsphäre, sondern eine ernsthafte Bedrohung für die Meinungsfreiheit

Nahaufnahme einer Person mit Brille und leuchtendem Kragen vor bunten Lichtern.

„Sei kein Fremder“

Unternehmen wie Tesco, Google und Facebook setzen bereits Tools zur Gesichtserkennung ein. Die Risiken für die Privatsphäre sind schwer abzuschätzen

Freitag-Salon mit Constanze Kurz

Wir verlosen 1 x 2 Tickets für den Freitag-Salon am 6. April mit Constanze Kurz im Gespräch mit Jakob Augstein zum Thema: Hat das Internet eine Zukunft?

Wer hat Angst vor Vater Staat?

Die Herren der modernen Spionage haben von den Hexenmeistern des Marketing die Kunst gelernt, menschliches Verhalten vorherzusagen

Auf Schritt und Klick

Schon bald werden Eltern in der Lage sein, ihre Kinder mit Hilfe elektronischer Armbänder komplett zu überwachen. Gott stehe diesen Kinder bei

Kim Dotcom zeigt mit beiden Zeigefingern nach vorne.

Der K@mpf geht weiter

hat in der neuseeländischen Politik ein Blutbad angerichtet und will nun mit seiner neuen Internetseite die Musikindustrie herausfordern

Filmemacher mit Kamera unter Regenschirm vor Bergkulisse. Logo

Grenzen im Bild

Das Raindance Festival aus London läuft erstmalig in Berlin. Die ersten beiden Filme widmen sich der Balance zwischen Privatsphäre und der Notwendigkeit, sich zu zeigen

Mann im Anzug späht durch eine Tür, Spiegelbild und Blumen im Vordergrund.

Das Ende der Geheimhaltung

Die Lehre aus den Snowden-Enthüllungen ist nicht, dass die Privatheit vorbei ist, sondern dass die Geheimdienste den Kampf gegen unsere Offenheit verloren haben.

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