Russland

Das allgemeine Unbehagen

Ein ambivalentes Protestphänomen fordert die Friedensbewegung, die politische Linke und unser Verständnis politischer Konfliktlinien heraus. Ein Kommentar

Wladimir Putin blickt über seine Schulter, während er durch eine Tür tritt.

Wilhelm II. und Wladimir Putin

Es ist nach den Toten von Slawjansk in Kiew, Moskau und Washington zu viel gesagt, angekündigt und gedroht worden, als dass ein Weg zurück noch möglich scheint

Lutz Herden

Genf war gestern

Die USA benutzen den Ukraine-Konflikt als Vorlage, um ein konfrontatives Verhältnis zu Russland als Status quo in den bilateralen Beziehungen zu verankern

Lutz Herden

Sowjetisches Vietnam

Swetlana Alexijewitschs Berichte aus Afghanistan haben damals die Gesellschaft erschüttert. Nun wurde „Zinkjungen“ neu aufgelegt

Ein General in Uniform salutiert vor einer Reihe von US-Marineinfanteristen in Galauniformen.

Auf Tauchstation

Die Friedensforschung ist von der Ukraine-Krise überrascht worden. Ihr fehlt die Verankerung in der Gesellschaft

Michael Jäger

Zurück in die Gräben

Im Zuge der Krim-Krise werden alte Feindbilder wieder ausgepackt. Dabei hätten vor allem wir unter einem neuen Kalten Krieg zu leiden

Es begann am 21. Februar

Der Aufruhr im Osten spiegelt den Kiewer Maidan. Wer das Eine gutheißt, kann das Andere nicht verdammen. Was jetzt gebraucht wird, ist eine überparteiliche Regierung

Lutz Herden

Für ein neues Land

Viele deutsche Linke denken leider in alten Nationalismen: Was in der Ukraine jetzt wirklich zu tun ist

Allianz fürs Auge

Der Schulterschluss zur Isolation Russlands täuscht. In der Ukraine-Krise haben die USA und die EU auf Dauer keine gemeinsamen Interessen

Vakuum im Osten

Westeuropa hat in Osteuropa kaum Einfluss. Die Hegemonien sind aus historischen Gründen anders gelagert

Ukrainisches Roulette

Das Land steckt in einem Konflikt um die Kontrolle über Ost-West-Energiekorridore. Auch die USA haben dabei kräftig mitgemischt und investiert – möglichst im Hintergrund

Druschba hieß Freundschaft

Nach dem Ende der Sowjetunion kamen viele Russen und Ukrainer nach Berlin. Was denken sie eigentlich über die jüngsten Ereignisse? Ein Rundgang

Deeskalation beginnt mit Rhetorik

In einem Gastbeitrag für den „Guardian“ schließt der russische Außenminister baldige Gespräche mit der Ukraine, den USA und der EU nicht mehr aus

Hinein ins völkische Paradies

Kurz vor der Parlamentswahl steht ein erneuter Sieg der rechtskonservativen Fidesz-Partei so gut wie fest. Premier Viktor Orbán wird wohl bis 2018 im Amt bleiben

Lutz Herden

96 zu 4 Prozent

Die Übernahme der Krim wirkt wie ein Akt des Imperialismus. Tatsächlich aber werden postsowjetische Ambitionen aufgegeben

Es wird Zeit, umzudenken

Die Krim-Krise zeigt, dass die Politik die Chancen nach dem Ende des Ost-West-Konflikts verspielt hat. Wir brauchen eine neue Partnerschaft mit Russland

Schon Schluss?

Die Krim-Krise zeigt, dass die Gräben zwischen Rot-Rot-Grün kaum zu überbrücken sind

Michael Jäger

Warum lieben die Deutschen Putin?

Jeden Freitag prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome die Geschehnisse der Woche reflektieren

Das Gebot des Handels

Für Russland brechen erst dann harte Zeiten an, wenn der Westen die Öl- und Gas-Ausfuhren boykottiert

Krim-Krise

Über gute Politik und das richtige Timing spricht Jürgen Busche

Das verdient ein Hurra

Die führenden westlichen Industriestaaten sind wieder unter sich wie vor 1990. Russland wird von den G 8 suspendiert – mehr als nur ein symbolischer Akt

Lutz Herden

Planetarischer Datenklau

Edward Snowden zeigt uns, dass wir tatsächlich in ein neues „Erdzeitalter“ eingetreten sind. Aber es gibt kein Grund zum Jubel

Ist das des Pudels Kern?

Jeden Freitag prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome die Geschehnisse der Woche reflektieren

Wenig bis nichts

Barack Obamas Russland-Politik pendelt auch während der Ukraine-Krise zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Auch bei ökonomischer Hilfe muss sich Kiew bescheiden

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Kurzschluss

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26 €

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Ausstellung vom 22. April bis 25. Mai 2026

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