Sowjetunion
Gefälschte Fälscher
Über ahistorische Pseudo-Trotzkisten in der ARD-Sky-Produktion „Babylon Berlin“. Spoiler-Anteil: 11 Prozent
Die Utopiefabrik
Von Eisenstein bis zur Zeit der Perestroika hat das sowjetische Kino von der Oktoberrevolution erzählt. Darin lag sein großer Reiz
1977: Märchenhafte Reise
Erstmals reist mit dem Ägypter Anwar al-Sadat ein arabischer Führer nach Israel. Dieser Staatsbesuch wie die damalige Versöhnung wirken aus heutiger Sicht fast surreal
1957: Eine Bomben-Idee
Der polnische Außenminister Adam Rapacki legt der UN-Vollversammlung den Plan für eine atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa vor und erstaunt die Partner in Moskau
Alles auf Anfang
Das Deutsche Historische Museum lässt der Oktoberrevolution so viel historische Gerechtigkeit widerfahren, wie sie verdient hat
So klang Moskau
Karl Schlögel beschreibt die Sowjetunion als Staat und als Lebensform
„Die Menschen wollen das“
Premier Plotnizki träumt davon, mit der Volksrepublik Luhansk bald von Russland aufgenommen zu werden
1917: Paradies und Sünde
Im Film „Leuchte, mein Stern, leuchte“ zieht der Schauspieler Iskremas durch Revolution und Bürgerkrieg in Russland. Sein Credo: Die Kunst kann größer als das Leben sein
Den Kollaps aufhalten
Die USA setzen mit dem Truppennachschub auf ein Patt gegenüber den Taliban
1977: Der Agent Moskaus
Weil er für die Sowjetunion spioniert haben soll, wird ein Schweizer General zu 18 Jahren Haft verurteilt. Eine Boulevardzeitung macht ihn zum „Verräter des Jahrhunderts“
Zu großes Rad
Die FDP-Signale gegenüber Russland haben wenig mit der einstigen Ostpolitik von Parteigrößen wie Scheel und Genscher zu tun
1962: Der Rum-Exit droht
Der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe steht vor dem Zerfall: Rumänien sieht sich benachteiligt – und kokettiert mit dem Austritt aus der sozialistischen Gemeinschaft
1917: Linker Marsch
Wladimir Majakowski gilt als der Dichter der Oktoberrevolution. Mit 36 Jahren verübt er Selbstmord. Warum?, fragt Valentin Katajew im Roman „Das Gras des Vergessens“
Bei nackter Männerbrust denke ich an Putin
Unsere Kolumnistin hat jeden Tag ungute Gefühle. Die haben etwas mit Russland und Größenwahn zu tun
Draht statt Tat
Nordkorea und die USA führen einen Kampf der Worte. Im Kalten Krieg wusste man um dessen Gefahren – und schuf die Hotline
Die Geschichte und das Ich darin
Der Film „Die guten Feinde“ stellt den Widerstand gegen die NS-Diktatur als gefühlige Familiensaga dar
1957: Bonner Küche
Die DDR-Regierung legt einen Vorschlag zur Wiedervereinigung vor, denkt an konföderative Strukturen und beruft sich auf Gespräche mit einem Minister Konrad Adenauers
1917: Weiße Lilien
Mit dem Buch „Das nackte Jahr“ schreibt Boris Pilnjak einen Schlüsselroman über die Oktoberrevolution vor 100 Jahren, indem er versucht, Russland gerecht zu werden
Der Sitzriese
Bei all den überzogen wirkenden Würdigungen des verstorbenen Altkanzlers könnte ein maßvoll differenzierender Blick auf seine politische Vita angebracht sein
Die Bomberjacke als Tarnung
Plötzlich wird Ministerpräsident Dmitri Medwedew vom Hoffnungsträger zur Hassfigur. Einst galt er in Moskau als das liberale Pendant zu Wladimir Putin
Überall der Nikolaus
In der russischen Oberschicht träumen manche wieder vom Zarismus. Eine Schule bei Moskau drillt schon mal die „Elite von morgen“
1917: Der kurze dritte Weg
Als die Reichstagsfraktion der SPD fortgesetzt Kredite für den Ersten Weltkrieg bewilligt, verweigert sich eine innerparteiliche Opposition und gründet in Gotha die USPD
Spur der Scherben
In Kiew ist vom Krieg im Donbass wenig zu spüren. Odessa trägt noch die Narben des Brandanschlags von 2014
Polnisches Schisma
Das neue Gdansker Museum des Zweiten Weltkriegs passt der PiS-Regierung nicht