Theater
Theater in der Krise: „Es geht um Miete, Renten und Respekt“
Inflation, Publikumsschwund und drohende Budgetkürzungen – die Theater stecken in der Krise. Sind Gagenerhöhungen da angebracht? Die Genossenschafterin Lisa Jopt und der Intendant Thorsten Weckherlin streiten sich
Theater in Russland: Bewahrt eure Gesichter!
Seit dem Überfall auf die Ukraine bestimmen Schließungen, Emigrationen und Teufelspakte die russische Theaterszene
Höhere Gagen: Kulturpolitik kann mehr als Sonntagsreden
Politiker:innen loben gern das Theater – und bleiben ihm selbst fern, wie zuletzt in Heilbronn. Immerhin gibt es jetzt mehr Geld für viele, die etwa an Theatern arbeiten
Hat Peter Brook uns das Theater der Zukunft geschenkt?
Vergangene Woche starb der Regisseur Peter Brook mit 97 Jahren in Paris. Er gehörte einer vergessenen Ära des Theaters an, doch sein Ansatz hat ein Revival verdient
Det Norske, häh?
Eigentlich wollte unsere Autorin in Norwegen nichts tun – erst recht nichts mit Theater. Doch selbst auf Reisen holt es sie ein. Was ein wohnzimmergroßes Stück Rasen bei Oslo über die Bühne lehrt
Kein Update erforderlich
Der Versuch, die Welt in mehr- und minderwertige Menschen zu teilen, ist so übel wie aktuell – das zeigt Oliver Frljićs neue Inszenierung von „Schuld und Sühne“ am Schauspielhaus Stuttgart
Tribunale für alle
Terror, Klimawandel, NSU: Auf den Bühnen werden Themen oft wie vor Gericht verhandelt. Warum eigentlich?
Kultur? Nein danke! Ich will nicht mehr ins Theater
Theater? Kino? Galeriebesuche? Für Ruth Herzberg ist das alles nicht mehr auszuhalten. Sie sehnt sich ans Meer
Dank Deutscher Bahn: Penis-Schau in Karlsruhe statt Christoph Marthaler in Basel
Eigentlich wollte sich unsere Kolumnistin in der Schweiz die Premiere der Kriminalgeschichte „Der letzte Pfiff“ ansehen. Dann landete sie durch einen Triebwerkfehler in einer ganz anderen Inszenierung
„Solange der Krieg wütet, scheint kein Dialog möglich“
Wie geht es Theaterschaffenden in der Ukraine und in Russland? Birgit Lengers, Kuratorin des Festivals Radar Ost, kann Auskunft geben
Festival Internationale Neue Dramatik 2022 an der Schaubühne: Wider die Befindlichkeit
Die Schaubühne in Berlin bietet Stücken aus Nord- und Südamerika eine Plattform. Keine leichte Kost, aber endlich frischer Wind
Homeoffice, Krieg und Klimakatastrophe: Auf der Bühne geht es um alles
Kritikern gilt René Polleschs Intendanz an der Berliner Volksbühne bereits als gescheitert. Doch Fabian Hinrichs’ Wehklagen in „Geht es dir gut?“ ist großes Theater
Wir begreifen nicht, also schauen wir zu
Die Emotionen dringen nur über Bilder zu uns. Wir weinen und klatschen, aber verstehen nicht
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
Die AfD arbeitet systematisch gegen die Kunstfreiheit und bedient sich dabei des so genannten „Neutralitätsgebots“ als Waffe. Doch den Angriffen setzen immer mehr Kulturschaffende eigene Ideen entgegen
Theater im Krieg: Über die Solidaritätsaktionen deutscher Bühnen
Schockstarre und fehlende Worte: Der Krieg in der Ukraine löst eine tiefgreifende Kulturkrise aus
Schock, Schmerz, Scham
Rausschmisse und Rücktritte an großen Bühnen, offene Briefe und Totenstille im Saal: So reagiert die Theaterszene auf den Krieg
„WTF. Hast du gemerkt, wie unberechenbar die Alte geworden ist?“
Corinna Harfouch ist „Queen Lear“ am Maxim Gorki Theater. So heutig wie die Sprache sind die verhandelten Diskurse
Ohne Fassade
100 Variationen über die Gewalt – warum „[Blank]“ eine fantastische Zumutung ist
Peter Zadek tobt – warum ist das „zum Niederknien“?
Der Theaterroman „Sein oder Nichtsein“ von Klaus Pohl begeistert die Szene. Dabei ist er vor allem eins: Ein Plädoyer für Psychoterror
Hyper-Pop und Kritische Theorie
Zwölf Vorstellungen ausverkauft, vor der Premiere. Wie „Porno mit Adorno“ dem Publikum in Zürich ein ultradichtes, sinnentleerendes Spektakel präsentiert – und damit passend unsere kaputte Welt imitiert
Der Kontrastmittler
Matthias Brandt kehrt nach 20 Jahren zurück auf die Bühne. „Sachte, sachte“, will man ihm fast zurufen, so hart packt er Max Frischs „Mein Name sei Gantenbein“ dort an
Herr Faust muss weg
Goethe, Schiller und Shakespeare sind ständig unter den meistinszenierten Stücken, gern modernisiert mit Geschlechtertausch. Aber was erzählen wir uns da eigentlich?
Habibi Danton
In „The Return of Danton“ suchen Geflüchtete nach Parallelen zwischen 1789 und dem Arabischen Frühling. Finden sie welche?
Trutzburg Theater
Auch ohne Lockdown bleiben an vielen Häusern jetzt die Zuschauer:innen weg. Kritik als „Scheiße am Ärmel der Kunst“ zu bezeichnen, hilft da nicht unbedingt weiter